17 Apr 2017

BEIM SPITZENREITER PHASENWEISE GUT MITGEHALTEN

Das Schlusslicht 1. FC Frankfurt hat sein Fußball-Oberliga-Punktspiel beim Spitzenreiter VSG Altglienicke 2:4 (0:3) verloren. Nach nicht einmal zwei Minuten musste sich Frankfurts Torwart Damian Schobert nach einem Kopfball von Daniel Ujdazowski strecken. Sich ganz gegen einen Gegentreffer wehren konnte er sich aber doch nicht. Nach Pass von Union-Legende Torsten Mattuschka musste sich Schobert gegen den frei vor ihm auftauchenden Patrick Kroll geschlagen geben (10.). Die Frankfurter wurden danach sicherer. Mit langen Bällen versuchten sie, Erik Huwe als Sturmspitze einzusetzen. Durch frühes Stören der Gäste leisteten sich die Gastgeber viele Fehlpässe. Aber ein individueller Fehler brachte Kroll erneut frei vors Tor von Schobert und erneut war der Angreifer der Sieger. Als der selbe Spieler nach Freistoß-Kombination zum 3:0 traf, musste man um die Frankfurter fürchten. In den zweiten 45 Minuten bestimmte Altglienicke zunächst das Geschehen und erhöhte durch Adrijan Antunovic auf 4:0 (60.). Danach wurden die Oderstädter mutiger. Sie gewannen mehr Zweikämpfe im Mittelfeld. Nach einem dieser siegreich geführten strebte Felix Matthäs Richtung VSG-Tor und hatte sogar noch den Blick für den besser postierten Max Zimmer zum 1:4 (70.). Nicht einmal 60 Sekunden später nahm John Lukas Sauer einen langen Flankenball gekonnt herunter und vollendete hoch ins lange Eck zum 2:4.
Die größte Chance in der Schlussphase bot sich den Frankfurtern. Einen langen Flankenball köpfte Huwe aus drei Metern aufs Tor (88.). Nur ein Reflex von Torhüter Tim Jarzombek verhinderte das 3:4. Frankfurts Trainer Robert Fröhlich: "Sechs Spieler sind hier noch nicht einmal oder gerade 20 Jahre alt. Gegen so eine gestandene Truppe gegenzuhalten war nicht so einfach."
Altglienicke: Jarzombek - Preiss, Tseke, Austermann - Czekalla, Brehmer - Mrkaljevic, Antunovic (59. Hartwig), Mattuschka (59. Matthias), Ujazdowski - Kroll (85. Kadur) - Trainer: Simon Rösner
Frankfurt: Schobert- Zielinski (31. Richter), Asani (63. Peschke), Herzberg, Felix Matthäs, Wiedenhöft - Zimmer, Sauer, Fiebig, Grothe (63. Aniol) - Huwe - Trainer: Robert Fröhlich
Tore: 1:0, 2:0, 3:0 Kroll (9., 34., 41.), 4:0 Antunovic (58.), 4:1 Zimmer (70.), 4:2 Sauer (71.)
Schiedsrichter: Prager (Gera)
Gelb-Rot: Richter (90./Foul)
Zuschauer:
104


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15 Apr 2017

II. MÄNNER - AUSWÄRTSSIEG BEIM OSTBRANDENBURGPOKAL

FV Erkner II : 1.FC Frankfurt II 1:4 (0:3) - Mit einer starken und geschlossenen Mannschaftsleistung zieht der FCF II völlig verdient im Pokal in die Runde der letzten Vier ein. Die 20 Anhänger die sich aus Frankfurt mit auf den Weg gemacht hatten wurden nicht enttäuscht. Schon der erste Angriff der Frankfurter brachte das 0:1 als sich Ronny Dzewior am Strafraum eiskalt durchsetzte und trocken ins lange Eck abschloss. (2./Vorl. Joe Jurchen) Das beeindruckte den Gastgeber schon ein wenig denn viel lief bei ihnen vorerst nicht zusammen. Aber auch der FCF II konnte aus der frühen Führung nicht ganz die Marschrute beibehalten. Mit dem einen oder anderen Abschluss vor dem Tor wurde etwas fahrlässig umgegangen. Erst ab der 30. Minute kam der Gast wieder richtig ins Spiel. Und als Tommy Neumann in der 35. Minute eine geschlagene Flanke direkt Volley im Tor zum 0:2 versenkte lief es richtig rund bei der „Zweeten“. (Vorl. Ronny Dzewior). Nur kurz vor der Pause wurde etwas geschlampt im Abwehrbereich und es war gleich zweimal innerhalb von 10 Sekunden Matthias Kreutzer zu verdanken das Erkner nicht den Anschlusstreffer machen konnte als er beide Male den Ball an die Latte lenkte. Und promt machte der FCF II im Gegenzug mit dem 0:3 fast alles klar. Ronny Dzewior war wieder nicht zu bremsen und traf zum zweiten Mal. (45.Vorl. John Lukas Sauer) Wer nach der Pause dachte das die Erkneraner jetzt alles nach vorne werfen werden, sah sich getäuscht. Immer Aufmerksam und mit viel Übersicht kontrollierte Frankfurt das Spiel und bei ein bischen mehr Passgenauigkeit hätte der eine oder andere Treffer mehr fallen können. Was dann in der 62. Minute geschah ist absolut erwähneswert da dies nicht alle Tage vorkommt. Christian Prüfer traf zum 1:3 für Erkner, der Schiedsrichter und auch der Linienrichter erkärten Tor. Aber: Als der eine oder andere Frankfurter ein Handspiel monierte, ging Christian Prüfer selbst zum Schiedsrichter und gab sein Handspiel zu. Respekt, denn immerhin lag man ja nicht aussichtslos hinten. Die Frankfurter zogen dann das Tempo wieder an und hatten wieder Erfolg in Form von Ronny Dzewior nach einer Klasse Vorlage durch Erik Huwe. (0:4/2.). Jetzt schien alles klar zu sein und man schaltete einen kleinen Gang zurück. Ein gut getretener, unnötiger Freistoß durch Christopher Standke ließ in der 78. Minute Torwart Kreutzer keine Abwehrchance und es stand 1:4. Diesen Treffer hatten sich die Erkneraner schon allein durch die faire Geste von C.Prüfer dann aber auch verdient, denn wirklich gute Chancen hatten sie über die ganze Spielzeit kaum. So konnten die Frankfurter Anhänger und auch die Mannschaft zufrieden die Heimreise antreten. Das war richtig guter Fußball. In diesem Sinne allen jetzt noch ein schönes Osterfest. (f.s.)


09 Apr 2017

I. MÄNNER - TAUMELND EINE KLASSE TIEFER

Statt des ersten Heimsieges nach der guten Vorstellung beim 2:2 in Charlottenburg setzte es die neunte Niederlage an der Oder: Der 1. FC Frankfurt taumelt mit dem enttäuschenden 0:3 (0:2) gegen Germania Schöneiche in die Brandenburgliga, der Gast hat sich etwas Luft im Oberliga-Abstiegskampf verschafft. Nach zähem Beginn, den beide Trainer als "Abtastphase" werteten, verdienten sich die Randberliner die Führung, weil sie sich schneller steigerten, dynamischer und kopfballstärker agierten. Eine Standardsituation musste herhalten. Florian Matthäs leistete sich ein taktisches Foul. Mathias Reischert, bei solchen Gelegenheiten immer zur Stelle, schlug den Freistoß der Schöneicher in den Strafraum. Die Gastgeber bekamen den Ball bei einigem Durcheinander nicht aus der Gefahrenzone und Christopher Skade staubte ab. Fast im Gegenzug hätte Felix Matthäs ausgleichen können (vielleicht sogar müssen), doch schob er aus halbrechter Position das Leder genau in die Arme des Schlussmannes. Stattdessen fast das 0:2. Nach Flanke des spielstarken Tino Istvanic aber kam der kleine Kahlkopf Reischert beim Kopfball nicht richtig hinter das Streitobjekt. Die Vorentscheidung folgte noch vor der Pause. Nach etwas strittigem Foul an Istvanic wollte der Schiedsrichter zunächst den bereits verwarnten Florian Matthäs mit gelb-rot vom Platz schicken. Doch nach Intervention und Konsultation mit dem Linienrichter erwischte es den "richtigen Übeltäter": den mit Gelb vorbelasteten Dennis Hildebrandt. Der Gefoulte verwandelte den "Elfer" sicher zum 2:0 (40.). Die Frankfurter, denen man die Verunsicherung bei ungenauen Zuspielen anmerkte, mussten in Unterzahl umstellen, brachten nach dem Seitenwechsel Artur Aniol in die Spitze. Er hatte gleich seine Chance, ließ sich aber von Philipp Kulecki abdrängen. Der erste Saison-Strafstoß für den 1. FCF? Denkste! Später hatte der Pole im Bunde mit Felix Matthäs noch einmal eine Gelegenheit - auch die wurde vertan (55.). Von da an bestimmte Schöneiche deutlich die Szenerie, hatte weitere gute Torchancen (Kulecki, Reischert, Istvanic). Eine davon nutzte Skade entschlossen zum 3:0 und machte sein Dutzend voll. "Da hatten wir ein einfaches Spiel in Überzahl", urteilte Gäste-Coach Christian Gehrke. "Wir waren die bessere Mannschaft, aber wir können besser spielen als heute." Und setzte bei der Pressekonferenz noch einen drauf, vielleicht als Trost für den FCF gedacht: "Womöglich sehen wir uns in der Brandenburgliga wieder, denn vieles ist jetzt noch ungewiss, unsicher ..."
Robert Fröhlich zeigte sich nach der 16. Saison-Niederlage - bei nur einem Auswärtssieg - bitter enttäuscht. "Dabei wollten wir doch heute unbedingt den Bock umstoßen", machte der Trainer das Ausgangsziel klar. Das wohl einzig Positive danach: Auch nach dem 0:2 in Unterzahl habe sich die Truppe nicht aufgegeben. Ein Indiz für kämpferischen Einsatz könnte sein, dass die Frankfurter sich in der Sonntags-Partie sechs gelbe Karten und einen Platzverweis abholen mussten. In dieser Bilanz ging Schöneiche leer aus. Nach den Unterschieden zwischen seiner Mannschaft und anderen Oberliga-Teams befragt, musste Fröhlich "spielerische und körperliche Defizite" anführen. "Die Reife, die Cleverness fehlt." Präsident Markus Derling wollte sich nicht in die Karten gucken lassen, mit wem man in der neuen Saison rechnen könne und wer weggeht. "Erst mal diese Spielserie noch ordentlich zu Ende bringen, Charakter zeigen."

1. FCF: Reschke - Wiedenhöft, Hildebrandt, Asani - Zielinski, Florian Matthäs (72. Tahiri) - Zimmer (46. Aniol), Fiebig, Felix Matthäs (65. Herzberg), Grothe - Huwe
Schöneiche: Küter - Kulecki, Fitkau, Klockzien, Borchardt - Gill (76. Wisnewski) - Hohlfeld, Vogt, Istvanic (86. Kruber), Reischert -- Skade (76. Schulz)
Tore: 0:1 Skade (28.), 0:2 Istvanic (40./FE), 0:3 Skade (68.) - gelb-rote Karte: Hildebrandt/FCF (40.)
Schiedsrichter: Christopher Musick (Friedland)
Zuschauer: 120
(Bericht: moz.de)


09 Apr 2017

II.Männer - AUSWÄRTSTREND STIMMT

Kreisoberliga Storkower SC II : 1.FC Frankfurt II 0:3 - Die Uhr hatte gerade mal einmal die Minute geschafft und schon stand es nach Vorlage von Ronny Dzewior auf Miro Dorenburg 0:1. Und wer nun dachte das diese frühe Führung Ruhe in die Reihen des FCF bringt, sah sich getäuscht. Es entwickelte sich viel mehr ein Spiel auf dem holprigen Rasen das der geneigte Zuschauer nur ungern sieht. Kein geordneter Spielaufbau, viele Abspielfehler bei beiden Mannschaften erinnerten eher an ein Spiel Not gegen Elend. Nur war hier der Tabellendritte beim vorletzten der Liga zu Gast. Ein schnelles Umschalten nach den immer wieder erfolglosen Angriffen der Storkower fand überhaupt nicht statt. Offensiver Fußball geht anders. Teils kam schon für die knapp 20 Zuschauer ziemlich lange Weile auf. Storkow versuchte mitzuspielen, konnte aber nur einen Lattenaufsetzer in der zweiten Halbzeit verbuchen. Mehr nicht. Frankfurt war des öfteren beim finalen Pass zu schludrig oder unkonzentriert. Das 0:2 besorgte in der 35. Minute Storkow selbst durch ein Eigentor von Peer Philipp Stoll. In den zweiten 45 Minuten das gleiche Bild wie in Halbzeit eins. Kaum zwingende Chancen auf beiden Seiten. Erst in der 88. Minute konnte dann noch Fred Garling mit dem 0:3 alles klar machen. Allerdings wird der Beobachter vom FV Erkner II an diesem Tage wohl auch nicht viel schlauer als zuvor das Gelände vom Gastgeber verlassen haben, denn das war bei weitem nicht das was der 1.FCF II wirklich kann. Man kann aber auch sagen: Im Schongang drei Punkte geholt und die Kraft für das kommende Pokalspiel am 15.04. in Erkner gespart. (F.S.)


03 Apr 2017

UNENTSCHIEDEN BEIM FC HERTHA

"Endlich haben wir uns mal belohnt, auch wenn sogar noch mehr möglich gewesen wäre." Frankfurts Trainer Robert Fröhlich war die Freude nach Spielschluss ins Gesicht geschrieben, schließlich hatten seine Mannen gerade ein 2:2 beim Charlottenburger FC Hertha 06 erkämpft. Dabei begann die Partie ungünstig für die Oderstädter. Nach gerade mal 90 gespielten Sekunden nutzten die Gastgeber einen Ballverlust der Gäste im Mittelfeld zum schnellen Umschalt-spiel und zur 1:0-Führung. "Da waren wir noch nicht richtig auf dem Spielfeld. Es fehlte auch die Zuordnung", so Trainer Fröhlich. Doch diesmal ließen sich die Gäste nicht aus dem Konzept bringen. Gleich der erste Gegenangriff brachte das 1:1. Felix Matthäs Eingabe von rechts versenkte Erik Huwe per Flugkopfball in bester Mittelstürmermanier zum Ausgleich. Da waren gerade mal sieben Minuten gespielt. Nun wurde es ein interessantes Match. Auf Berliner Seite bemühten sich die Dikmen-Brüder um spielerischen Zuschnitt, versuchten mit langen Bällen ihre Stürmer zu erreichen. Auf Frankfurter Seite zerrte Robin Grothe immer wieder an den Ketten, wurde oft auf der linken Außenbahn steil geschickt und wusste sich das eine oder andere Mal gegen die kräftigeren Gegenspieler auch zu behaupten. So ergaben sich viele gefährliche Situationen auf beiden Seiten, die jedoch keine Mannschaft für sich nutzen konnte.
Ein ähnliches Spiel ergab sich auch für die zweiten 45 Minuten. Die Gastgeber blieben optisch überlegen, konnten sich aber selten überzeugend durchsetzen. Und wenn doch, stand noch Philipp Reschke im Tor, der gegen Ergün Cakir den erneuten Rückstand verhinderte (60.). Schließlich gingen die Frankfurter sogar in Führung. Grothe, erneut über die linke Außenbahn geschickt, spielte die Kugel kurz zu Huwe, der sofort trocken abschloss. Doch wie gewonnen, so zerronnen. Praktisch im Gegenzug ließen sich die Oderstädter, im Bemühen noch mehr zu wollen, auskontern und kassierten durch den frei durchlaufenden Farrih Hebibli den Ausgleich. In der Folge verlagerte sich das Geschehen etwas mehr vor das Tor der Oderstädter, die nun etwas tiefer standen und auf Konter setzten. Einer dieser musste eigentlich das 3:2 bringen. Nach Rückpass von Grothe von der Grundlinie war der Torhüter schon geschlagen, doch den Schuss von Tobias Fiebig konnte Demircan Dikmen noch von der Linie kratzen (87.). Noch einmal Fiebig (89.) und dem eingewechselten Artur Aniol (90. + 1) war der Erfolg mit ihren Versuchen auch nicht vergönnt. Einig waren sich nach dem Spiel die Trainer. Es war ein Spiel, welches wir hätten gewinnen können, aber eben auch verlieren. Das erklärten sie fast unisono. Hervorheben wollte aber Frankfurts Coach die Moral seiner Truppe. "Ich habe vor dem Spiel gesagt, heute belohnen wir uns endlich mal. Wir haben als Team auf dem Platz gestanden. Das war etwas, was sogar Frank Harzheim, Trainer des Gastgebers, extra auf der Pressekonferenz erwähnen wollte. Für ihn war es sogar ein glücklicher Punktgewinn gegen die Frankfurter.

Hertha: Hahn - Aydin (66. Türken), Munier Raychouni, Volkman Dikmen, Karasu - Berjaoui (46. Rami Raychouni), Demircan Dikmen, Badur, Yanar (62. Habibli) - Cakir, Eryigit - Trainer: Frank Harzheim
Frankfurt: Reschke - Wiedenhöft, Hildebrandt, Asani, Grothe - Zimmer (61. Herzberg), Weiss-Motz (46. Florian Matthäs), Zielinski, Felix Matthäs - Fiebig, Huwe (76. Aniol) - Trainer: Robert Fröhlich
Tore: 1:0 Cakir (2.), 1:1, 1:2 Huwe (7., 63.), 2:2 Habibli (65.)
Schiedsrichter: Florian Strübing (Röbel)
Zuschauer: 66
(Bericht: www.moz.de)


03 Apr 2017

2.MÄNNER GEWINNEN GEGEN SEELOW

1.FC Frankfurt II : SV Victoria Seelow II 2:1 - Frust auf der einen, riesen Freude auf der anderen Seite gab es am Samstag beim Duell der zweiten Mannschaften vom 1.FCF und Victoria Seelow. Hatte doch gerade der FCF als Tabellendritter den Seelowern, die als Tabellenführer antraten hochverdient mit 2:1 besiegt und ihnen den weiteren Verbleib auf dem Platz an der Sonne vermasselt. Beide Teams begannen mit hohem Tempo und versuchten mit schnellen Pässen auf ihre Spitzen ihr Glück. Allerdings wurden diese offensiven Bemühungen, gerade auf Frankfurter Seite ein ums andere mal durch den nicht gerade glücklich agierenden Linienrichter mehrmals abgebrochen. Oft zu Unrecht. Ein Lied konnte vor allem Ronny Dzewior davon singen dem selbst sein körperlicher, normaler Einsatz abgepfiffen wurde. Von den umstrittenen Abseitsentscheidungen mal ganz abgesehen. Viel Zählbares kam vorerst dadurch auf beiden Seiten nicht heraus. Als dann in der 10. Minute ein hoch geschlagener Ball in den Strafraum des FCF seinen sicheren Abnehmer in Form von Matthias Kreutzer finden sollte, rutschte der Ball dem Frankfurter Torwart über dem Kopf durch die Finger und fiel ins eigene Tor zum 0:1. Der Gastgeber zeigte sich durch den Rückstand aber in keinster Weise beeindruckt und machte so weiter wie bisher. Leider auch der Linienrichter auf der Gästeseite. Doch dann in der 20. Minute setzte sich Ronny Dzewior, diesmal nicht zurückgepfiffen energisch gegen seinen Gegenspieler durch und lies auch Seelows Torhüter keine Chance zur Abwehr und markierte den 1:1 Ausgleich. Beide Mannschaften erhöhten jetzt das Tempo aber richtige Tormöglichkeiten blieben Mangelware. Frankfurt etwas Druckvoller in seinen Angriffsaktionen belohnte sich dann nochmals durch das 2:1 durch Nils Dochow (39.) Rückstand gedreht und der Gegner hatte selbst noch nicht getroffen. So ging’s dann in die Pause. Sicherlich kamen die Seelower mit dem festen Willen aus der Pause am Spielstand noch etwas zu ändern. Dies zeigten dann auch die vier gelben Karten die sie einsammelten. Zwei von diesen Verwarnungen gab es allerdings wegen Meckerns da sie auch mit einigen Entscheidungen des Schiedsrichtergepanns nicht einverstanden waren. Aber das hielt sich auf beiden Seiten eigentlich in der Waage nur das der Gastgeber nicht jede Entscheidung ausdiskutierte. Viele nennenswerte Höhepunkte gab es in der zweiten Halbzeit nicht bis auf einen gegen Seelow verhängten Foulelfmeter, verursacht durch Maurice Geisler, dem Seelower Schlussmann. Wer außerhalb seiner sogenannten Schutzzone so auf den Mann geht, muss damit rechnen dass es Strafstoß geben kann. Seinen Fehler hat er aber dann wieder gut gemacht als er den fälligen Strafstoß, geschossen von Ronny Dzewior halten konnte. Das wäre sicherlich die Entscheidung gewesen. Die Seelower, denen jetzt die Zeit davon lief, machten jetzt immer mehr auf und liefen durchaus Gefahr ausgekonntert zu werden. Die Möglichkeiten für Frankfurt waren auch da nur verwerten konnte man sie nicht. Aber am Ende hat es trotzdem für den FCF II gereicht da jeder Spieler alles gegeben hat. Eine Klasse Leistung des gesamten Teams an diesem Tage. Und nur so geht’s. Am kommenden Samstag muss der FCF zum Storkower SC (15.) die mitten im Abstiegskampf stecken.(f.s.)


26 Mar 2017

90 MINUTEN KAMPF MIT 3 PUNKTEN BELOHNT

Concordia Buckow/Waldsieversdorf : 1.FC Frankfurt II 1:2. Beim Auswärtsauftritt unserer Zweiten in Buckow staunten einige Spieler nicht schlecht über den Rasen auf dem gespielt werden musste. Tiefer Boden, Löcher über Löcher und stellenweise nur reine Erde verlangten von beiden Teams volle Konzentration um Fehler und Verletzungen zu vermeiden. So auch die Vorgabe von Klaus Herpel und Veit Seiring, keine Experimente in der Abwehr zu versuchen. Mit harten Bandagen wurde dann auch gespielt. Frankfurt, von Beginn an Druckvoll nach vorn spielend erarbeitete sich einige gute Möglichkeiten und setzte den Gastgeber gleich unter Druck. Vor allem Max Zimmer überlief ein ums andere mal die Buckower Abwehr, Joe Jurchen, Ronny Dzewior und Miro Dorenburg brachten Buckow ein ums andere mal ins Schwitzen. So auch in der 13. Minute als Christopher Voelpel im eigenen Strafraum den Ball nur noch ins eigene Tor befördern konnte als er klären wollte. Der Angriffsverbund von der Heimmannschaft war in der ersten Halbzeit bei der FCF Abwehr gut aufgehoben. Max Zimmer erhöhte in der 34. Minute auf 2:0, völlig verdient zu diesem Zeitpunkt für Frankfurt. Die Buckower hatten in der ersten Halbzeit nur einen Lattenaufpraller zu verzeichnen. In der zweiten Halbzeit waren viele gute Spielszenen bei beiden Teams Mangelware aber langsam kam der Gastgeber beser ins Spiel und Matthias Kreutzer musste einige Male auf dem Posten sein um einen Treffer zu verhindern. Dagegen ging der FCF mit seinen 4 guten Möglichkeiten die sich boten etwas Leichtsinnig um oder war eben im Abschluss vom Pech und den berühmten Zentimern verfolgt. Ihre beste Chance nutzten die Buckower dann auch zum 1:2 Anschluss durch Jonas Ehm wo es nicht viel zu halten gab. Die restlichen Minuten wollte der Gastgeber alles auf eine Karte setzten, um wenigstens noch zum Ausgleich zu kommen aber die Frankfurter waren auf dem Posten und sahen sich nach einer kräfteraubenden Partie mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung als verdienter Sieger vom Platz gehen. (f.s.)


19 Mar 2017

TORE FALLEN MIT DEM WIND

1:2 (1:0) gegen Wismar - das war es wohl für den 1. FC Frankfurt mit der Oberliga. Nur ein großes Wunder könnte die Oderstädter noch vor dem Abstieg retten. Aber daran glaubt kaum einer mehr ernsthaft nach der 15. Niederlage. Wie davor gegen Zehlendorf konnte der 1. FCF die 1:0-Pausenführung nicht über die Zeit bringen. Ein frühes Traumtor von Robin Grothe - ein 25-Meter-Schuss aus halblinker Position in den rechten Dreiangel - reichte am Ende wieder nicht zum ersten Heimsieg. Dabei hatten die Oderstädter vor allem in der besseren ersten Hälfte mehrere gute Möglichkeiten (Max Zimmer, John Lukas Sauer). Sie gestatteten den Gästen bei böigem Wind nicht eine einzige Chance in der insgesamt jedoch niveauarmen Partie. Nach dem Seitenwechel investierte der FC Anker ohne seine Torjäger Erdogan Pini und Franz Walther Schlatow mit dem Wind im Rücken mehr in die Offensive - und kam spät zum Erfolg. Ein Sauer-Foul an Marcel Ottenbreit ebnete den Weg, der Portugiese Ivanir Pais-Rodrigues verwandelte den Elfer sicher. Und nach Eckstoß stürzte Tom Ney mit Kopfball die Gastgeber und ihren klein gewordenen Anhang wieder einmal in die große Enttäuschung. "Uns fehlt die Cleverness, um selbst einmal einen Strafstoß herauszuholen", beklagte der Frankfurter Coach Robert Fröhlich. "Und unsere Zuordnung in der Defensive stimmte später nicht mehr." Sein Gegenüber Cristiano Dinalo Adigo, einst 32-facher Nationalspieler des Benin, zeigte sich zufrieden, stolz: "Kompliment, tolle Moral." Mit den starken Windböen, die zweimal die unbesetzte Ersatzbank mit halbrunder Plexiverglasung umgeworfen hatte, kamen die Mecklenburger immer besser zurecht, hielten den Ball flach. Ihre Zuspiele wurden zum Schluss hin etwas präziser. Doch nach den vergebenen Anker-Chancen für Suzan Ilijazi und Sahid Wahab hatten die Gastgeber ihren zweiten Saisonsieg selbst in der Hand (besser: auf dem Fuß), versäumten aber das 2:0 und 3:0 zu machen. Am Wollen hat es nicht gelegen. Die Mannschaft betrieb einen großen Laufaufwand, scheute keinen Zweikampf. Das muss man auch solchen Jungspunden wie Zimmer, Sauer oder Lars Wiedenhöft (alle 19) attestieren, die nun wahrlich keine Filigrantechniker sind. Es fehlt am Können, an der Qualität, an der Reife. Und wenn personelle Probleme hinzukommen (Fiebig, Asani, Weyer, Aniol fehlten), wenn Verteidiger und Ersatzkapitän Erik Huwe überraschend die Sturmspitze besetzen muss, dann sieht es weiterhin trübe um die Offensive (und Defensive) aus. Das Torverhältnis des Kellerkindes nach 20 Spieltagen spricht Bände: 19:56.

1. FC Frankfurt: Reschke - Weiss-Motz, Hildebrandt, Wiedenhöft - Matthäs, Garling (70. Herzberg) - Zimmer, Sauer, Tahiri (73. Jurchen), Grothe (80. Keugne Madjouka) - Huwe
Anker Wismar: Kosiorek - Bode, Ostrowski, Ney - Ilijazi, Pais-Rodrigues - Ostrowitzki, Schiewe, Pylypchuk (46. Martens) - Wahab (77. Mißner), Wenzel (60. Hasicic)
Tore: 1:0 Robin Grothe (6.), 1:1 Ivanir Abelha Pais-Rodrigues (Foulelfmeter/82.), 1:2 Tom Ney (88.)
Schiedsrichter: Dirk Meißner (Zahna-Elster)
Zuschauer: 64.


14 Mar 2017

Kreisoberliga 1.FCF II : Astoria Rießen 5:2

Der 1.FC Frankfurt II hat sich am 18.Spieltag einen 5:2 Heimsieg gegen die Astorianer äußerst schwer erarbeiten müssen und hatte dabei mehr Mühe als es das klare Ergebnis aussagt. Ohne Joe Jurchen und Ronny Dzewior auskommen müssend taten sich die FCF`ler erst einmal ziemlich schwer gegen die Rießener, die ja ihr eigentliches Heimrecht abgeben mussten da sie zum Hinspiel nicht angetreten waren. So halfen an diesem Tage mit Florian Schrape und Lukas Guttke zwei Spieler aus die auch noch bei den A-Junioren spielen. Der Gast stand massiv in der Abwehr und lauerte vorerst auf Möglichkeiten über Konter zum Erfolg zu kommen. Miro Dorenbugrs versuche in der ersten 15 Minuten schnell in die Schnittstellen der Gastgeber zu kommen wurden ein ums andere mal vom Linienrichter wegen angeblichem Abseits unterbrochen. Teils zu unrecht. Nach 18 Minuten konnte der Frankfurter Anhang dann doch endlich jubeln als Lukas Guttke eiskalt zum 1:0 abschloss. Wer jetzt dachte der Bann wäre gebrochen, sah sich allerdings getäuscht. Rießen war nicht wirklich beeindruckt vom Rückstand und tat jetzt sogar mehr nach vorn. Und das bekam der FCF deutlich zu spüren. Ein ums andere mal spielte sich die Astoria gefährlich vor das Frankfurter Tor und es war nur der gesamten Abwehr zu danken die in Kollektiver Manier mit aller Macht nicht nur den Ausgleich sondern auch den Führungstreffer für Astoria verhinderte. Kurz darauf antwortete allerdings der FCF mit dem 2:0 durch Steven Jönson. Aber auch die 2:0 Führung brachte noch nicht die ganz große Ruhe in das Frankfurter Spiel. Konsequenz, fast mit dem Pausenpfiff der Anschlusstreffer durch Tino Heering. (45.)
Nach dem Wiederanpfiff erarbeitete sich der FCF endlich mehr Spielhoheit und erhöhte auch das Tempo. Und mit dem 3:1 durch Miro Dorenburg (57.) schien es langsam in die richtige Richtung zu gehen. Etwas konsterniert schauten dann in der 64. Minute die Gäste als Florian Schrape klasse auf 4:1 die Führung ausbaute. Als dann Tobias Lauke den Treffer zum 4:2 markierte (76.) keimte nochmals Hoffnung bei den Gästen auf. Allerdings nur bis zur 88. Minute. Da setzte Florian Schrape mit dem 5:2 den Schlusspunkt unter diesen hart erkämpften Sieg. Einen extra Dank nochmals an Florian Schrape und Lukas Guttke für ihren tollen Einsatz und einen weiteren Dank an Paul Jäckel und Robin Grothe. (f.s.)


13 Mar 2017

1.FC FRANKFURT LÄSST DIE SCHLAGKRAFT VERMISSEN

Ohne Punktgewinn ist der 1. FC Frankfurt vom Oberliga-Spiel beim SV Altlüdersdorf zurückgekehrt. Dem 0:0 aus der Hinrunde konnten die Fußballer am Sonntag trotz guter Leistung im Rückspiel beim 0:2 (0:1) keinen Zähler hinzufügen. Wer keine Tore schießt, kann auch nicht gewinnen. Nicht zum ersten Mal wird Frankfurts Trainer Robert Fröhlich dieser Satz in den Sinn kommen, denn erneut konnte der 1. FC Frankfurt eine gute Leistung nicht zumindest mit einem Punktgewinn krönen. Mit dem 0:2 in Altlüdersdorf warten die Oderstädter mittlerweile seit acht Spielen auf einen Sieg.
"Uns fehlt einfach ein Stürmer, der die Tore macht", so der Coach enttäuscht nach der Partie. "Kampf, Wille, Einsatzbereitschaft. Wir zeigen, dass wir Oberliga-reif sind, aber wir belohnen uns nicht." Die erste halbe Stunde hatten ganz klar die Abwehrreihen die Oberhand, spielte sich vieles zwischen den Strafräumen ab. In der Spitze riskierte der Frankfurter Muhamed Tahiri so manches Dribbling, wurde durch die nachrückenden Felix Matthäs und Erik Huwe immer wieder unterstützt. Doch der letzte entscheidende Pass fehlte. Dem Gastgeber erging es ähnlich. Auch hier war gegen einen gut organisierten Defensivverbund kein Durchkommen.
Mit zunehmender Spieldauer wurde der Gast mutiger. So verpasste Dennis Hildebrandt eine Freistoßflanke nur um Zentimeter (29.). Besser machte es Huwe, der die Kugel genau mit dem Kopf traf, in Altlüdersdorfs Torhüter Younes Itri jedoch seinen Meister fand (35.). In dieser Phase, als die Oderstädter das Geschehen im Griff hatten, gerieten sie in Rückstand. Einmal konnte sich Ricky Djan-Okai durchsetzen, brachte jedoch nur ein Schüsschen aufs Tor. Philipp Reschke im Frankfurter Kasten hatte den Ball sicher, ließ ihn jedoch wieder aus der Hand rollen, so dass Faruk Sentürk nur noch einschieben musste. Was für ein Fauxpas des Keepers.
In den zweiten 45 Minuten wurde das Geschehen offener. Zum einen, weil die Frankfurter offensiver agierten, zum anderen, weil nun auch der Gastgeber die endgültige Entscheidung suchte. Die gefährlichen Situationen vor beiden Toren häuften sich, glasklare Torchancen waren jedoch weiterhin Mangelware. So lebte das Spiel vor allem von der Spannung. Mit der Einwechslung von Offensivmann John Lukas Sauer 20 Minuten vor Spielende setzte Trainer Fröhlich alles auf eine Karte, ließ hinten auf Dreierkette umstellen. Die Folge: Das Geschehen verlagerte sich vor das Gehäuse der Gastgeber. Doch so sehr sich die Frankfurter mühten, durch Sauer (80.) und auch Matthäs (81.) den gegnerischen Torhüter prüften, die Durchschlagskraft fehlte. Stattdessen kassierten die aufgerückten Frankfurter durch einen Konter das 0:2. Erneut sah Torhüter Reschke nicht gut aus, als er eine flache Eingabe von Djan-Okai durchrutschen ließ.

Frankfurt: Reschke - Peschke (70. Sauer), Hildebrandt, Asani, Wiedenhöft - Zimmer (78. Grothe), Zielinski, Huwe, Fiebig (64. Madjouka) - Felix Matthäs - Tahiri
Tore: 1:0 Sentürk (38.), 2:0 Djan-Okai (88.)
Schiedsrichter: Daniel Köppen (Nichel)
Zuschauer: 162


10 Mar 2017

SORGE UM VERBLEIB IN DER OBERLIGA

Frieder Andrich ist ein Kenner im Fußball. Als A-Lizenz-Coach führte der ehemalige FC-Vorwärts-Allrounder den 1. FC Frankfurt mit offensivem Hurra-Stil nach zweieinhalb Jahren zum Oberliga-Aufstieg 2015. Mit Sorge betrachtet der 68-Jährige die Entwicklung des wiederum abstiegsgefährdeten Tabellenletzten. Die Trennung vom Club unmittelbar nach dem Aufstieg begründet er so: "Ich wollte mich nicht länger als ein Jahr beim Verein binden lassen, wollte nicht noch mit 70 an der Seitenlinie stehen. Das war meine Entscheidung. Aber ich kann auch den Club verstehen, der langfristiger planen wollte." Die Wahl fiel auf den engagierten Nachwuchs-Trainer Michael Pohl. "Das war sicher ein Fehler, ein Missverständnis von beiden Seiten hinsichtlich der näheren Perspektive", urteilt Andrich. "Ihm fehlte die Erfahrung als Männer-Coach. Und die Oberliga ist nun mal von anderem Kaliber als Verbands- oder Landesliga." Ohne große personelle Verstärkungen schlingerte man lange am Oberliga-Abgrund, hielt als Vorletzter die Klasse nur dank glücklicher Umstände (Insolvenz Neubrandenburg).

Im Jahr zwei der 5. Liga stockte der Club gewaltig auf, wollte Versäumtes nun nachholen. Ein Dutzend neue und meist junge Spieler kamen, rückten auf. "Aber auch da stimmte das Gefüge nicht, ganz abgesehen von der Qualität", analysiert der Ex-Coach. Bei ihm hätten die inzwischen abgewanderten "Marcel Georgi und Narciel Mbuku alle Freiheiten auf dem Platz" gehabt, sagt er. Und: "Ein junges Oberliga-Team noch einmal zu verjüngen, das klappt nicht. Der Integrationsprozess dauert schon seine zwei Jahre", weiß der Erfahrene mit der ruhigen Hand. Und er weiß auch: "Die Hierarchie muss stimmen. Junge Akteure müssen sich an die Erfahrenen anlehnen können, müssen deren Führungsrolle auf dem Platz und im Wort akzeptieren. Sie brauchen eben ein stabiles Umfeld zur Orientierung und eigenen Stabilisierung." Und sie brauchen "einen Kapitän, der in Wort und Tat vorangeht, alle mitreißt". Nach nur drei unbefriedigenden Auftaktrunden trennten sich die Wege vom 1. FCF und Pohl. Und die Frankfurter präsentierten schon vor dem Spiel gegen Altlüdersdorf (0:0) ebenso kurzfristig wie überraschend Robert Fröhlich, den Ex-Trainer vom stabileren Oberliga-Mitaufsteiger Victoria Seelow. Aber auch der neue Coach musste bis zur Winterpause nach nur einem Sieg und drei Unentschieden bei acht Niederlagen die bittere Erkenntnis machen, dass dieser Kader weitgehend untauglich ist für die Oberliga. Also rüstete man in der Winterpause nach. Diesmal freilich setzte man mehr auf Qualität statt Quantität. Vier Neue wurden über Spielervermittler geordert. An weiteren "baggert" man noch, hört man. Der Verein will eben mit Macht die Klasse halten und lässt sich das was kosten. "Die Neuverpflichtungen heben sicher das Niveau, aber sie kommen wahrscheinlich zu spät", befürchtet Andrich. Fröhlich hatte ihn im Gegensatz zu Pohl schon zum Kaffeeplausch eingeladen. Der Fußball-Lehrer spricht aus Erfahrung, wenn er einschätzt: "Der Trainer muss die Truppe als Team formen und einspielen lassen, und die Zeit hat er nicht."

Drei Niederlagen zum Rückrunden-Start haben die Situation nicht verbessert, im Gegenteil. Nur sieben Pluspunkte aus 18 Partien (sieben weniger als zum Vorjahres-Zeitraum), sieben Zähler Rückstand auf Brieselang, Strausberg und Schöneiche, dazu das mieseste Torverhältnis aller 16 Mannschaften (18:52). Nur die größten Optimisten glauben noch an den Klassenerhalt, zumal unter Umständen gleich vier Teams absteigen könnten. Auf Wunder darf man in den letzten zwölf Vergleichen nicht hoffen. Aber auf anständige Spiele mit Willen, Herz und Leidenschaft. "In erster Linie muss die Einstellung stimmen, dann verzeiht man auch Fehler", so Andrich. Einiges davon war jüngst beim 1:2 (1:0) gegen Hertha Zehlendorf zu spüren und zu sehen. Allerdings nur eine Halbzeit lang. Mal sehen, was der ausgesprochene "Trainings-Weltmeister" (O-Ton Fröhlich) am Sonntag, 14 Uhr, beim SV Altlüdersdorf reißt.
(Bericht & Bild: moz.de)


06 Mar 2017

DIE II. GEWINNT IN WIESENAU

1.FC Frankfurt II : SG Wiesenau 2:1. Mit einer starken Leistung des gesamten Teams hat sich der 1.FCF II gegen starke Wiesenauer am Ende völlig verdient mit 2:1 durchgesetzt. Der Stachel der letztwöchenlichen Niederlage bei Rot Weiß Neuenhagen muss noch tief gesessen haben. Mit großem Tempo und durchaus gelungenen Spielzügen legte der Gastgeber gleich richtig los ohne dabei die Konterstärke des Gastes aus Wiesenau außer Acht zu lassen. Die Frankfurter Abwehr war steht’s aufmerksam und gut organisiert und ließ kaum eine richtige Chance der SG zu. Patryk Stanislaw Nowaczewski konnte dann auch in der 38. Minute von zwei Wiesenauern nicht gestoppt werden und schloss eiskalt von der Strafraumgrenze zum 1:0 ab. Die Gäste waren zwar steht’s um einen guten Spielaufbau bemüht, jedoch fanden ihre Angriffsbemühungen immer spätestens in der FCF Abwehr oder bei M.Kreutzer ihr Ende. Nach der Pause der erwartete höhere Druck der Wiesenauer ohne dass sich richtig zwingende Möglichkeiten für sie ergaben. Erst eine vermeidbare schlechte Abstimmung in der Frankfurter Hintermannschaft führte dann zum etwas überraschenden Ausgleich (79.) durch Alexander Mauch. Bis zu diesem Zeitpunkt hätte schon allein Patryk Stanislaw Nowaczewski zwei Tore für den FCF mehr machen müssen. Geschockt vom Ausgleich waren aber nur einige Zuschauer, aber nicht die Spieler des FCF. Jetzt, noch druckvoller nach vorn spielend und mit allen erlaubten Mitteln agierend belohnte man sich schon kurz nach dem Ausgleich mit der erneuten Führung durch Paul Jäckel. (82.) Und nun wurde mit Mann und Maus diese Führung bei einer sehr fairen Partie von beiden Seiten über die Runden gebracht und ein verdienter Sieg eingefahren. Das macht Lust auf mehr. (f.s.)


05 Mar 2017

GUTE ERSTE HALBZEIT BLEIBT UNBELOHNT

Der 1. FC Frankfurt bleibt am Ende der Oberliga-Tabelle. Er verlor sein Heimspiel gegen Hertha Zehlendorf mit 1:2 (1:0). Es hat wieder nicht sollen sein. Der arg abstiegsbedrohte 1. FCF hat trotz großen Einsatzes und einer für seine Verhältnisse und Situation sehr guten ersten Halbzeit auch das Oberliga-Punktspiel gegen Hertha Zehlendorf mit 1:2 (1:0) verloren. Der Frankfurter Coach Robert Fröhlich fand denn auch danach erst einmal ein dickes Lob für sein Team. "Leidenschaft und Körpersprache stimmten, wir sind keinem Zweikampf aus dem Weg gegangen." Dann freilich musste er sein Aber setzen: "2:0, 3:0 hätten wir mit etwas mehr Glück führen können, doch dann haben wir uns um den Lohn der Mühen gebracht."
Was die erste Hälfte anging, konnte ihm sein Gegenüber nur zustimmen: "Mit dem 0:1 waren wir noch gut bedient", so Alexander Arsovic. "Vor der Pause sind wir einfach nicht gut ins Spiel gekommen, haben den Kampf nicht richtig angenommen." Sein Lob: "Die Moral jedoch war intakt, und wir belohnten uns noch - unfassbar." Die Frankfurter mussten mit einem personellen Handicap ins Rennen gehen. Felix Matthäs, Erik Huwe und Fred Garling waren gesperrt, Rafal Weyer fehlte jobbedingt, Artur Aniol wegen Verletzung. Da sollten es einige junge Burschen und der vorn rackernde Oldie, Joe Jurchen (37), richten. Und die machten ihre Sache anfangs nicht schlecht, ebenso die Premieren-Zugänge Ersen Asani und Pawel Zielinski. Vor allem der 23-jährige Asani, zuletzt bei KF Trepca/Kosovo unter Vertrag, fügte sich mit seiner Übersicht und Präzision gut ein. Der diesmal notgedrungen in der Innenverteidigung eingesetzte Mazedonier machte auch gleich sein Tor: Max Zimmer hatte einen Eckball herausgeholt, trat ihn auch von der rechten Seite. Asani war mit Kopf zur Stelle - 1:0.
Jurchens Kopfballroller (25.) und Max Zimmer aus spitzem Winkel (30.) hatten weitere gute Möglichkeiten. Vor allem bei den Eckstößen drohte dem Gäste-Kasten Gefahr. Die zwei Berliner (Halb-)Gelegenheiten machte Schlussmann Philipp Reschke mit rechtzeitigem Herauslaufen zunichte. Nach dem Wechsel ein völlig anderes Spiel. Zehlendorf machte mehr Tempo, mehr Druck. Chancen für Marc Zellner und Burak Mentes blieben noch ungenutzt. Einen Querpass, von rechts scharf und flach in den Rücken der Abwehr geschlagen, konnte Mike Ryberg versenken. Faton Ademi brachte dann mit wuchtigem Kopfball nach weitem Freistoß von Ryberg die Gäste auf die Siegerstraße - das 14. Saisontor des vom Regionalligisten Lok Leipzig gekommenen Offensivmannes. Vor allem er und der eingewechselte Efraim Gakpeto spielten dann mit cleverer Ballsicherung an den Eckfahnen den Erfolg über die Zeit herunter. Den Gastgebern blieben da nur gelegentliche Konterversuche ohne finale Krönung. "Da bekamen wir keinen Zugriff mehr auf Gegner und Spiel", musste Fröhlich zur Kenntnis nehmen.

1. FCF: Reschke - Peschke (82. Richter), Asani, Hildebrandt, Wiedenhöft - Zimmer (63. Herzberg), Zielinski, Tahiri, Sauer - Jurchen (54. Madjouka), Fiebig

Zehlendorf: Gärtner - Mentes, Hopprich, Özdal, Schleiff - Warwel (89. Bokake), Nieromand, Robrecht (53. Ryberg), Obst, Zellner (76. Gakpeto) - Ademi

Tore: 1:0 Ersen Asemi (9.), 1:1 Mike Ryberg (62.), 1:2 Faton Ademi (69.)
Schiedsrichter: Tony Schuster (Bautzen)
Zuschauer: 185


16 Feb 2017

I.MÄNNER GEWINNT DAS LETZTE TESTSPIEL

Mit einem standesgemäßen 6:1 (2:0)-Sieg über den Landesklasse-Dritten Müllroser SV hat der 1. FC Frankfurt seine Winterpausen-Testserie vor dem Oberliga-Rückrundenstart am Wochenende beendet. Es war der vierte Erfolg im sechsten Vergleich. Natürlich gaben die Frankfurter von Anfang an den Ton an. Sie machten mit hohem Laufaufwand viel Druck, zeigten sich spielerisch klar überlegen. Dennoch brauchten sie recht lange zum ersten Torerfolg. Und der kam erst durch ein Foul an Rafal Weyer zustande. Den Elfer versenkte Robin Grothe unhaltbar - sein erster von drei Treffern. Muhamed Tahiri legte in seinem dritten Versuch bald nach. Die Platzherren hätten das Resultat gut in zweistellige Höhe treiben können, wenn sie im Abschluss kühler, entschlossener und auch genauer reagiert hätten. Oft fehlte der letzte präzise Pass. Diesen Vorwurf müssen sich die Offensivkräfte (Tahiri, Grothe, Fiebig, später auch Aniol, Weyer, Sauer, Jäkel) gefallen lassen. Viel Gutgemeintes blieb in Ansätzen stecken. Auffallend dennoch Felix Matthäs und der Belgier Tahiri, die ständig unterwegs und um spielerischen Zuschnitt bemüht waren. Die Gäste versteckten sich auf ungewohntem Kunstrasen nicht. Mit einfachem, geradlinigem Spiel suchten sie ihre Konterchancen. Und im robusten Körpereinsatz zeigten sie sich nicht zimperlich. Kein Vorwurf an die Schlaubetaler, im Gegenteil. Denn in der Oberliga geht es ja ähnlich zur Sache. So gesehen waren die Müllroser durchaus ein willkommener "Sparringspartner". Sie hatten auch ihre zwei, drei Chancen. Den Ehrentreffer besorgte Björn Koch. Fred Garling rutschte als letzter Mann im Drehen aus. Der MSV-Kapitän nutzte die Gelegenheit eiskalt (81.). Vier Minuten später unterlief dem Verteidiger mit der Nummer 13 ein Eigentor: eine scharfe Eingabe von links versenkte er im Abwehrversuch ins eigene Netz. Dennoch zeigte sich Ronny Schulze mit dem Gastspiel seiner Schützlinge beim Oberliga-Letzten "sehr zufrieden". Der Müllrose-Coach bedauerte das Fehlen von Torjäger Paul Herrmann nach Bänderriss. "Der kommt bald wieder, hier hätte er auch getroffen." Robert Fröhlich ärgerte sich zwar ein wenig über die verpassten Gelegenheiten, aber: "Das war schon eine geschlossene Mannschaftsleistung." Die Einstellung stimmte, so der FCF-Trainer. Der Pole Pawel Zielinski (Knöchelverletzung) und der Franzose Andy Madjouka (erkältet) fehlten. Falls der Rückrundenstart am Sonntag bei Lichtenberg 47 witterungsbedingt ausfallen sollte, planen die Oderstädter einen weiteren Test - die Entscheidung fällt heute.
1. FC Frankfurt: Reschke (46. Schobert) - Peschke (60. Wiedenhöft), Huwe, Garling, Richter (60. Weiss-Motz) - Matthäs, Herzberg (46. Aniol) - Grothe (78. Hoffmann), Tahiri (68. Jäkel), Fiebig (46. Sauer) - Weyer (78. Zimmer)
Müllroser SV: Kampioni - Gräber, Koch, Zinke, Ponta - Schreier, Berg, Dustin Berger, Krüger, Max Herrmann - Heinze. Einwechsler (laufend): Karge, Dahlmann, Kirchhoff, Heitbreder, Schlesinger, Til Berger)
Tore: 1:0 Robin Grothe (16./Foulstrafstoß), 2:0 Muhamed Tahiri (20.), 3:0 Grothe (49.), 4:0 Rafal Weyer (68.), 5:0 Grothe (70.), 5:1 Björn Koch (81.), 6:1 Koch (85./Eigentor)
(Bericht: moz.de)


29 Jan 2017

IM DRITTEN TEST DER ERSTE SIEG

Nach den Niederlagen gegen Luckenwalde und Zielona Gora hat der 1. FCF im dritten Anlauf seinen ersten Test gewonnen. Gegen den Vierten der Berlin-Liga, Eintracht Mahlsdorf, triumphierte der Frankfurter Oberligist am Sonnabend knapp mit 3:2 (3:1). In der ersten Hälfte sorgten die Gastgeber mit Tempo, läuferischem und körperbetontem Einsatz für leichte Feld- und Chancenvorteile. "Ja, da wurden unsere Vorgaben mit Biss und Leidenschaft gut umgesetzt", urteilte Robert Fröhlich. Der Coach traf sich anschließend beim Kaffee zum Fachsimpeln mit Frieder Andrich, der den 1. FCF 2015 in die Oberliga geführt hatte. Das couragierte Herangehen der Hausherren war schon etwas erstaunlich, denn sie hatten gerade zwei Tage Krafttraining hinter sich. Nicht nur Rafal Weyer war als einzige Spitze ständig in Bewegung, störte immer die Aufbaubemühungen der Mahlsdorfer am 16-Meter-Raum. Als zweifacher Torschütze glänzte Erik Huwe. Der Kapitän und Innenverteidiger traf zuerst per Kopf nach Ecke von Steve Weiss-Motz. Nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich durch Johannes Räther setzte er sich halblinks mit "halbem" Solo durch und vollendete mit Diagonalschuss in die Maschen. Beim 3:1 hatte Robin Grothe keine große Mühe, nachdem ihn Mohamed El Tahiri mit feinem Querpass bedient hatte. Nach dem Seitenwechsel stellten die Oderstädter weitgehend das Fußballspielen ein, verwalteten mehr oder weniger nur noch das Resultat. Das hatte sicher auch zu tun mit dem munteren Einwechseln von acht frischen Akteuren, die sich erst finden mussten. Mehr als den Anschlusstreffer von Tilo Scheffler ließen die Platherren jedoch nicht zu. Die "Sündenkartei" beim Auslassen guter Möglichkeiten war auf beiden Seiten noch hoch - kein Wunder zu diesem Zeitpunkt und bei diesen teilweise knochenharten Bedingungen auf dem Kunstrasen. Ein guter Test mit ordentlichen Ansätzen vor allem im ersten Abschnitt, darin waren sich beide Seiten einig. "Nach vorn sah vieles ordentlich aus, aber wir haben billige Gegentore geschluckt", sagte Gäste-Trainer Thorsten Boer. Die Berliner tanzten am Sonnabend derweil auf zwei Hochzeiten: Eine halbe Stunde nach dem Abpfiff in Frankfurt begann eine zweite gemischte Mannschaft daheim einen Test gegen Germania Schöneiche (5:2). "Ein Planungsfehler", räumte Co-Trainer Steffen Fricke ein. "Aber wir wollten niemandem absagen."
1. FCF: Reschke - Peschke, Hildebrandt, Huwe, Wiedenhöft - Herzberg, Weiss-Motz - Grothe, El Tahiri, Sauer - Weyer (Einwechsler: Schobert, Felix Matthäs, Nowaczewski, Skrynski, Hoffmann, Fiebig, Stamnitz, Aniol
Tore: 1:0 Erik Huwe (10.), 1:1 Johannes Räther (13.), 2:1 Huwe (16.), 3:1 Robin Grothe (26.), 3:2 Tilo Scheffler (58.)
Weitere Testspiel-Termine des 1. FCF (alle daheim): 4. Februar, 13 Uhr BSV Guben Nord, 8.2., 19.30Uhr FC Eisenhüttenstadt, 10.2., 19Uhr Blau-Weiß Briesen, 14.2., 19Uhr Müllroser SV
(Bericht und Bild: www.moz.de)


22 Jan 2017

VORBEREITUNG ZUR RÜCKRUNDE

Der 1. FCF sieht sich wie im Vorjahr erneut in Abstiegsnöten. Bei Halbzeit hat das Oberliga-Schlusslicht nur sieben Zähler auf dem Konto, sieben weniger als in der vorigen Saison. Damals kam der Club am Ende als Tabellenvorletzter mit 21 Punkten nur dank glücklicher Umstände (Insolvenz Neubrandenburg) noch um den Abstieg herum. Diesmal könnten laut NOFV-Spielordnung sogar vier oder fünf Teams in die Verbandsliga absteigen. Düstere Vorzeichen also für die Mannschaft, die sich zu Saisonbeginn rein quantitativ mit einem Dutzend neuer Akteure verstärkt hatte. Die Qualität freilich stieg nicht in gleichem Maße - im Gegenteil. Auch ein Trainerwechsel vor dem 4. Spieltag - für Michael Pohl übernahm Robert Fröhlich - blieb erfolglos. Die Anfangseuphorie über das neue, attraktivere Spielsystem verflog schnell, weil die Krönung in zehn sieglosen Partien zum Auftakt fehlte. Nicht so sehr das 1:7 beim Regionalliga-Absteiger Rathenow enttäuschte den Coach. Vielmehr waren es die späten Punktverluste in Schöneiche (3:3) und gegen Malchow (1:2) jeweils nach eigener Führung.
Die Verantwortlichen mit Präsident Markus Derling an der Spitze haben noch nicht jede Hoffnung aufgegeben. "Noch ist einiges machbar, wenn die Mannschaft bis zuletzt und zum Letzten kämpft, an die Grenzen geht und sich als Team präsentiert." Vizepräsident Thomas Bleck macht Oberliga-Ansprüche deutlich: "Wir haben den Glauben an den Klassenerhalt nicht aufgegeben, werden uns gezielt verstärken. Wir haben ja auch eine Verantwortung gegenüber der Stadt, den Zuschauern und Sponsoren."
Klar, auch der Trainer, der "immer gewinnen will", ist Optimist, muss es sein. "Der Verein ist gut aufgestellt", urteilt Fröhlich. "Verglichen mit anderen stehen wir vom Umfeld her dicke da. Der gute Sportschul-Nachwuchs, der neue Sozialtrakt und der Weg hin zu besseren Strukturen, zu mehr Professionalität machen es möglich, dass wir auf längere Sicht in der Oberliga bestehen können." Angesichts der jetzigen Situation schiebt er nach: "Auch wenn wir dazu einen neuen Anlauf in der Brandenburgliga machen müssten. Frankfurt verdient höherklassigen Fußball."
In der Oberliga, so die Erkenntnis, sind nicht in erster Linie spielerische Tugenden gefragt. "Da geht es viel härter, körperbetonter zu", weiß Fröhlich. "Deshalb brauchen wir Spieler mit Biss und Reife." Daran fehlt's im Revier. Und an Kraft, Leidenschaft und auch Freude. Jeder müsse sich die Frage stellen und ehrlich beantworten: Warum spiele ich überhaupt für den Verein, für die Stadt? "Fehlende Qualität kann man nur mit geschlossener Teamleistung ausgleichen", sagt der Coach, der zuletzt den stabileren, erfolgreicheren SV Victoria Seelow betreute. Das Skilager in Harrachov und ein Abend an der Kletterwand des IB sollen "teambildend" helfen.
Der 36-Jährige baut auch weiter auf den eigenen Nachwuchs: "Wir müssen Talente halten und für die Männer-Oberliga entwickeln." Nur so sei Zukunft plan- und machbar. Namen wie Lars Wiedenhöft, Damian Schobert, John Lucas Sauer, Max Zimmer, Matti Stamnitz oder Paul Jäkel hat er u. a. im Blick. "Sie zeigen gute Ansätze, dürfen sich aber nicht auf Talent ausruhen." Dennis Hildebrandt, Erik Huwe, Tobias Fiebig oder Philipp Reschke sollten sich als Führungsspieler für die jüngeren profilieren. "Dennoch", so bedauert Fröhlich, "fehlt uns der Leitwolf, das Alpha-Tier". Fred Garling, zuletzt klubintern für die Erste gesperrt, wird wieder in die Oberliga-Vorbereitung integriert. "Jeder hat eine zweite Chance verdient", meint nicht nur der Trainer. Er setzt durch, dass man "ordentliche Verträge mit den Akteuren" macht. "Ein Handschlag reicht heute nicht mehr aus, auch nicht im Amateurbereich." Für die Rückrunde rüstet der 1. FCF nach. Nach Visar Braha (zuletzt NFC Orlandina/Italien), der im November kam, wurden weitere Routiniers über Spielervermittler gewonnen: der Franzose Andy Madjouka (22) und Dmytro Fedota (28). Beim Ukrainer wartet man auf die Spielberechtigung. Dazu gesellen sich nach Kreuzbandrissen Florian Matthäs (1. FCF) und Marcel Knispel (Seelow, EFC). Den Verein verlassen Narciel Mbuku (in unbekannter Richtung) und Max Herrmann (zurück nach Müllrose).
Und es gibt noch eine neue Personalie: Marian Pochanke. Der 35-jährige Ex-Viktorianer, zuletzt Spielertrainer in Markendorf (vorher Diedersdorf), ist neuer Teammanager für die 1., 2. und Junioren-Mannschaft, entlastet Vorstandsmitglied Heiner Krafzik.

Eingesetzte Spieler des 1. FC Frankfurt: Robin Grothe 15 Einsätze/1 Tor, Tobias Fiebig 14/1, Patryk Nowaczewski 13, Felix Matthäs 12/1, Dominik Skrzynski 12, Artur Aniol 12/5, Rafal Andrzej Weyer 11/1, Damian Schobert, Dennis Hildebrandt10, Lars Wiedenhöft 10, Erik Huwe 10/1, Steve Weiss-Motz 9, Narciel Mbuku 9/2, John Lukas Sauer, Paul Jäkel 8, Leon Herzberg 8, Visar Braha 5/3, Max Herrmann 5, Philipp Reschke 4, Mateusz Filip Stefanowicz 4, Fred Garling 3, Askar Harjehusen 3, Kevin Richter 2, Maciej Mizinski 2, Rocco Zalenga 1, Matti Stamnitz1, Max Zimmer1, Paul Peschke 1
(Bericht: www.moz.de)


16 Jan 2017

2.MÄNNER ERST IM FINALE GESTOPPT

Die Fußballer von Blau-Weiß Briesen haben ihr eigenes Hallenturnier um den Kaiser-Stuben-Cup gewonnen. Sie setzten sich im Finale gegen den 1. FC Frankfurt II knapp mit 2:1 durch. Dritter vor rund 100 Zuschauern in der Odervorlandhalle wurde der FSV Babelsberg. Am Ende des Traditionsturniers der Blau-Weißen, das am Freitagabend seine 21. Auflage erlebte, gab es kurz vor Mitternacht fast nur zufriedene Gesichter bei den Gastgebern. "Doppelt schön ist, dass unsere Jungs bei der Freitag-Premiere das eigene Turnier gewonnen und die meisten Tore geschossen haben", resümierte Blau-Weiß-Geschäftsführer Patrick Sauer, der als Hallensprecher sowie in der Turnierleitung zusammen mit Vereins-Chef Andreas Bendel und dessen Sohn Julius wirkte.
"Es hat sich erneut ausgezahlt, dass jedes Grätschen abgepfiffen wurde. So blieb das Turnier, das ein spielerisch hochklassiges Niveau hatte, bis zum Ende fair", erklärt Sauer. Er dankte dafür auch den Schiedsrichtern Robert Nitz aus Seelow und Max Göldner aus Bad Saarow sowie allen fleißigen Helfern, die zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben. Ihren Anteil daran hatten auch die Mannschaften, die fast alle in der Landesliga spielen. Der 1.FC Frankfurt war mit der Zweiten (Ostbrandenburgliga) dabei, hatte aber von Oberliga-Spieler Robin Grothe wichtige Unterstützung. Und das von Marcel Gernetzke zum dritten Mal zusammengestellte Ergo-Team mit meist ehemaligen Briesener Akteuren stellte ebenfalls seine Klasse unter Beweis und mit Basti Fischer auch den besten Spieler.
In der Vorrunde hatten sich die Gastgeber in der Gruppe A mit drei Siegen vor Turnier-Neuling FSV Babelsberg sowie in der Gruppe B der 1. FC Frankfurt vor dem FSV Union Fürstenwalde II durchgesetzt. Die dort schon teilweise begonnene Dramatik mit vielen knappen Ergebnissen setzte sich dann auch bis zum Ende fort.
Im ersten Halbfinale schlugen die Frankfurter durch Tore von Thomas Sabin und Miro Dorenburg die Babelsberger. Im zweiten Halbfinale wurde es enger. Gastgeber-Keeper Kevin Schulz lieferte sich ein "Privatduell" mit seinem Gegenüber Sascha Georgi vom FSV Union II. Immer wenn der Fürstenwalder seine Hammerschüsse absetzte, war der Briesener mit Paraden zur Stelle. Mathias Klein brachte die Blau-Weißen per Strafstoß in Führung, doch Mohammad Bayat glich aus. Für die Entscheidung sorgte dann in der vorletzten von zwölf Minuten Spielzeit Philipp Sellmann.
Das Spiel um Platz 3 endete 2:2, Babelsberg gewann gegen den FSV Union II das Neunmeterschießen mit 3:2. Im Finale zeigten die Briesener und Frankfurter immer noch ein ausgesprochen hohes Tempo in einem ausgeglichenen Spiel und die Zuschauer machten mächtig Stimmung. Zwischen der 7. und 9.Minute fielen dann auch die Tore. Toni Moritz traf für die Gastgeber, Robin Grothe glich postwendend aus. Den viel umjubelten Siegtreffer für die Blau-Weißen erzielte kurz darauf Sellmann. Und der machte sich damit ein schönes Geschenk zu seinem 21.Geburtstag am Sonntag. Zugleich wurde Sellmann nach Stechen mit Klein Torschützenkönig. Die Briesener gewannen erstmals seit vielen Jahren das eigene Turnier. Wann das zuletzt war, wusste allerdings niemand mehr so genau.
(Bericht: www.moz.de)


04 Dec 2016

VIEL KAMPF UND KRAMPF

Das Oberliga-Kellerduell zwischen dem 1. FCF und Strausberg (1:1/0:0) hat keinen Sieger gefunden. Drei Punkte hatte auch keiner verdient. Schönen und dazu erfolgreichen Fußball zu spielen, dazu ist anscheinend derzeit keiner der beiden Teams in der Lage. Nervosität und Kampf schwangen das Zepter. "Alles Kopfsache", darin waren und sind sich beide Trainer seit einiger Zeit einig. "Die Angst spielte wieder mit", so FCF-Coach Robert Fröhlich. Daraus resultierte auch die hohe Fehlpassquote im ersten Abschnitt. Hier dominierten die Gäste auf rutschigem Rasen mit Zweikampfstärke und Flügelspiel. "Da schalteten wir gut und schnell um, nur im Abschluss und bei den vielen Abseitsstellungen haperte es", befand Strausbergs Christof Reimann. In der Druckphase der Randberliner nach einer halben Stunde brannte es mehrmals lichterloh vor dem Frankfurter Tor. Da musste Schlussmann Philipp Reschke gleich dreimal hintereinander gegen Schüsse von Adam Anton Wiejkuc, Krysztof Kucharczyk und Tobias Lindner groß parieren. Zuvor hatte Visar Braha mit leicht abgefälschtem Freistoß großes Pech, ebenso Dominik Skrzynski mit Kopfstoß nach Fiebig-Eckball. Das freilich waren schon die ganzen Offensivaktionen der Oderstädter in Halbzeit eins. "Wenn die Dinger reingegangen wären und wir den Elfmeter nach Foul an Artur Aniol erhalten hätten, wären wir die Gewinner gewesen", sinnierte Fröhlich kess nach dem letzten Heimspiel der Hinrunde. Er hatte kurzfristig die Innenverteidigung umbauen müssen, nachdem sich Erik Huwe beim Aufwärmen den Knöchel verletzt hatte.
In der Schlussphase kochten die Emotionen mit Fouls, Rudelbildung und gar einer Tätlichkeit auf dem Platz zweimal über. Linksverteidiger Grzegorz Rafal Pawlowski musste nach üblem Revanchefoul vorzeitig vom Feld. "Rot war berechtigt", fand Reimann. "Hier hätte der Unparteiische schon früher Zeichen setzen müssen." Auch darin waren sich beide Übungsleiter nach dem "gerechten Remis" mit sechsminütiger Nachspielzeit einig. Die Gastgeber erreichten mit kämpferischer Steigerung noch das 1:1 nach Mbuku-Flanke und Braha-Kopfball - das dritte Tor im vierten Spiel für den abgezockten 29-jährigen Deutsch-Kosovaren Visar Braha. Die Punkteteilung hilft beim Blick auf die Tabelle derzeit keinem so recht. "Aber vielleicht gibt das am Ende noch den Ausschlag", hofft nicht nur Reimann auf einen glücklichen Ausgang des Ringens um den Klassenerhalt.

1. FCF: Reschke - Skrzynski (63. Nowaczewski), Hildebrandt, Richter, Wiedenhöft (74. Weiss-Motz) - Weyer (65. Grothe), Matthäs - Fiebig, Mbuku - Braha, Aniol
Strausberg: Bledow - Rötzscher, Turek, Wiejkuc, Pawlowski - Habibli (90+5 Cierech), Bolte - Lindner, Kemter (76.Pilz), Kleinert (85. Hinz) - Kucharczyk
Tore: 0:1 Kleinert (53.), 1:1 Braha (90+1).
Schiedsrichter: Beblik (Berlin)
Zuschauer: 105
Rote Karte: Pawlowski (85./Strausberg) wegen Tätlichkeit
(Bericht & Bild: www.moz.de )


26 Nov 2016

II. Männer: FC Union Frankfurt : FC Frankfurt 2:8

Auch die Unioner aus Frankfurt können den momentanen Höhenflug des 1.FCF II nicht stoppen und verlieren ihr Heimspiel mit 2:8. Von Anfang an war zu sehen wer das heutige Spiel gewinnen wollte. Auch war von Anfang an zu sehen warum das hier die fairste Mannschaft (FCF) gegen das unfairste Team (Union) der Liga spielte. Allerdings musste man heute sehen, das der FC Union seine Verwarnungen inklusive eines Platzverweises vorrangig wegen Reklamierens und Meckerns kassierte. Jede Entscheidung des nicht immer sicher agierenden Schiedsrichters gegen den Gastgeber wurde moniert und teils ewig ausdiskutiert. Diese Luft hätten einige Spieler des FCU sich lieber für das Spiel aufheben sollen. Zur Halbzeit lag der Gastgeber schon mit 0:5 aussichtslos zurück. Der FCF in der zweiten Halbzeit nicht mehr so konzentriert und bissig wie in den ersten 45 Minuten. Beide Gegentreffer entstanden durch Unkonzentriertheiten in der Abwehrarbeit und waren vermeidbar. Trotzdem wurde das Ergebnis noch auf 2:8 hochgeschraubt. Eins sollte aber schon für das kommende Heimspiel gegen den Spitzenreiter FC Eisenhüttenstadt II klar sein: Dort bedarf es voller Konzentration und absoluter Einsatzkraft über die ganze Spielzeit.

Tore für den 1.FCF II: 0:1 Stefanowicz, Mateusz Filip (8.) 0:2 Jurchen, Joe (19.) 0:3 Dzewior, Ronny (24.) 0:4 Jurchen, Joe (32.) 0:5 Zalenga, Rocco (43.) 1:6 Schneider, Christian (67.) 1:7 Dorenburg, Miro (72.) 1:8 Jurchen, Joe (88.)


20 Nov 2016

DERBY OHNE SPANNUNG

Bericht: www.moz.de
Das Ostbrandenburger Oberliga-Derby zwischen dem 1. FC Frankfurt und Victoria Seelow hielt nur zu Teilen, was es versprach. Es fehlte die Spannung. Am überraschendsten war noch, dass es mit dem 0:3 (0:2) einen ebenso klaren wie völlig verdienten Gäste-Sieger hatte. Die grottenschlechte Heim-Vorstellung der Frankfurter enttäuschte. Oberliga-reif aus ihrer Sicht war lediglich die Kulisse mit 520 Besuchern. Ansonsten schwang der SV Victoria das Zepter, dominierte den 13. Vergleich zwischen beiden Teams seit 2010 diesmal so deutlich wie nie zuvor. "Die Mannschaft musste man für das Derby nicht motivieren", strahlte am Ende Spielertrainer Sebastian Jankowski. "Toll, wie alle bis zum Letzten und bis zuletzt gekämpft haben."
Und das machte zuerst den Unterschied aus. So musste nach dem Abpfiff der Ex-Seelower Trainer Robert Fröhlich nicht nur seinem ehemaligen Spieler gratulieren. Der seit September neue Frankfurt-Coach musste zugleich mit einiger Bitternis erneut die Frage stellen: "Brennt tatsächlich jeder Akteur für seinen Verein, den 1. FCF?"
Nach dem überraschenden ersten Saisonsieg bei TeBe (3:2) hatte man von den Gastgebern, die mit dem Jahres-Debütanten Kevin Richter in der Innenverteidigung antraten, deutlich mehr erwartet. Aber nichts da von gestiegenem Selbstbewusstsein, von Übersicht und Cleverness. Ganz zu schweigen von ordentlichen Spielzügen und großer Torgefahr. Die Unsicherheit aus Köpfen und Beinen ist offensichtlich noch lange nicht raus. Lediglich Neuzugang Visar Braha konnte einige Offensiv-Akzente setzen (15./38./51.). Die Kreisstädter zeigten sich aus anderem Holze. Von Beginn an scheuten sie keinen Körpereinsatz, gingen immer schneller zum Ball, waren eher am Streitobjekt als der Gegenspieler. Vor allem über die rechte Mittelfeldseite mit Pawel Noga lief die Offensivmaschinerie gut. Ein unglücklich verlaufener Zweikampf von Dominik Skrzynski gegen den ehemaligen FCF-Techniker Marcel Georgi machte den Weg frei zum 1:0 und für selbstbewusste Seelower. Als dann kurz vor dem Pausentee auch noch Erik Huwe nach Eckstoß des Victoria-Spielertrainers ein Kopfball ins eigene Netz unterlief, war die Messe praktisch gesungen.
Ein Aufbäumen in der zweiten Hälfte? Fehlanzeige. Es blieb alles nur Stückwerk, der Ball lief minutenlang nur lieblos über das Feld - Fußball zum Abgewöhnen. Mit sieben gelben Karten (drei für den 1. FCF, vier für Victoria) hatte das Spiel in dieser Hinsicht zwar gewohnten Derby-Charakter. Doch dem Spielfluss waren die damit einhergehenden Rangeleien alles andere als zuträglich.
Seelows Kapitän Rick Drews krönte mit feinem Solo zum 3:0 den souveränen Auftritt des Oberliga-Mitaufsteigers 2014/15, der als derzeit Tabellensiebter (20 Punkte) wieder nichts mit dem Abstieg zu tun haben wird - die Frankfurter als Oberliga-Schlusslicht mit nur sechs Punkten schon.

Frankfurt: Schobert - Nowaczewski, Hildebrandt, Richter, Skrzynski - Huwe - Sauer (58. Jäkel), Matthäs, Fiebig, Grothe (46. Aniol) - Braha (80. Weyer).
Seelow: Lopusiewicz - Nasser, D. Jankowski (77. Mielke), Lawrenz, Apostolow - Noga, Reichelt, Georgi, S. Jankowski (77. Müller) - Drews, Wolbaum (73. Kaszubowski)
Tore: 0:1 Marcel Georgi (13.), 0:2 Eigentor Erik Huwe (43.), 0:3 Rick Drews (85.)
Schiedsrichter: Nico Savoy (Fürstenwalde)
Zuschauer: 520


13 Nov 2016

II.MÄNNER ERFOLGREICH IM OSTBRANDENBURGPOKAL

Blau Weiß Heinersdorf : 1.FC Frankfurt II 1:5
Auch solche Spiele musst du erst mal gewinnen. Bei eisigen Temperaturen gen null Grad bekamen es die Frankfurter auf dem schwer bespielbaren und holprigen Rasen mit einem Gegner zu tun, der sich vor allem in der ersten Halbzeit mit allen erlaubten Mitteln zur Wehr setzte. Des Gastgebers vielbeinige Abwehr versuchte nach Leibeskraft die Herrschaft im eigenen Strafraum zu behalten. Wenn das klappte, waren allerdings ihre eigenen Angriffsbemühungen oder Konter ziemlich harmlos oder endeten spätestens zwanzig Meter vor dem Frankfurter Tor. Der FCF II war dem Gastgeber eigentlich in allen Belangen überlegen und hätte durchaus bei etwas mehr Konzentration schon zur Pause alles klar machen können. Vor allem auch deswegen, da man ja schon in der 5.Minute mit 1:0 nach einer Freistoßvorlage von Joe Jurchen, die John Lukas Sauer annahm und eiskalt vollendete in Führung ging. Wer dachte so geht’s weiter, sah sich getäuscht. Heinersdorf verteidigte teils mit 7 oder 8 Mann im eigenen Strafraum so dass kaum ein Durchkommen war. Kevin Schübler im Tor des Gastgebers war an diesem Tage noch der beste Mann auf Seiten der Blau Weißen. Etliche gute Paraden von ihm verhinderten einen höheren Rückstand. Einen kurz vor der Pause zugesprochenen Foulelfmeter für Frankfurt konnte Felix Henschel dann auch nicht am Torwart vorbeibringen. Nach dem Seitenwechsel brachte dann gleich der erste gute Angriff das 2:0 durch Toni Schnürer der per Kopf traf. Aber die Gastgeber gaben sich noch nicht geschlagen. Als der FCF einen Ball nicht konsequent aus dem Strafraum schlug, nutzte Johann Lukas Gatzmaga diese Möglichkeit und es stand nur noch 2:1 (61.) Ab da an besann sich die Mannschaft von der Oder und erhöhte das Tempo. Miro Dorenburg (70.) traf zum vorentscheidenden 3:1, Joe Jurchen machte in der 85. Minute mit dem 4:1 alles klar und Thomas Sabin bedankte sich für seine Einwechslung nach einem Alleingang von der Mittellinie mit dem 5:1.


04 Nov 2016

AUSWÄRTSSIEG BEI TENNIS BORUSSIA

Das Schlusslicht hat hell gefunkelt. Als krasser Außenseiter setzte sich Fußball-Oberligist 1. FC Frankfurt mit 3:2 (2:0) bei Tennis Borussia Berlin durch. Damit gelang am elften Spieltag der lange herbei gesehnten erste Saisonsieg. Der 1. FC Frankfurt schöpft im Abstiegskampf der Fußball-Oberliga Mut. Der Tabellenletzte setzte sich in Berlin mit 3:2 (2:0) gegen Tennis Borussia durch. Damit gelang den Oderstädtern am elften Spieltag der erste Saisonsieg. Nach gerade mal zwei Minuten schien die Spielrichtung klar. Sebastian Huke scheiterte nur knapp an Frankfurts Torhüter Damian Schobert. "Wenn wir hier gleich einen Gegentreffer bekommen, dann läuft das Spiel anders", war sich Gäste-Trainer Robert Fröhlich nach dem Abpfiff sicher. So sah er aber den ersten erfolgreichen Angriff seiner Elf. John Lukas Sauers Flanke von links nahm Neuzugang Vasil Braha per Seitfallzieher volley aus der Luft zum 1:0. Auch die nächste Offensivaktion brachte Erfolg. Nach einem Klärungsversuch des weit aus seinem Gehäuse geeilten Berliner Torhüters Danny Kempter reagierte Tobias Fiebig und schoss die Kugel aus dem Mittelkreis ins gegnerische Tor (8.). Die Berliner zeigten sich geschockt, brachten bis auf einen auf die Querlatte aufsetzenden Ball (11.) lange Zeit nichts zustande. Die Gäste machten es ihnen aber auch nicht einfach. Bei Ballbesitz ausschwärmend wurde bei Ballverlusten aus der Dreierkette sofort eine Fünferkette. Erst nach gut 20 Minuten wurden die Gastgeber stärker. Nun stand Torhüter Schobert mehr im Mittelpunkt als ihm lieb war. Doch mit Glanzparaden brachte er den Gegner, unter anderem Lukas Rehbein (25., 34.), Kadir Erdil und Nicolas Matt (30.), reihenweise zur Verzweiflung. Zudem stand ihm bei der größten Chance das Glück zur Seite. Nach Querpass des frei auf ihn zulaufenden Huke brachte Matt das Kunststück fertig, aus wenigen Metern Entfernung den Pfosten statt das leere Tor zu treffen (22.). Auch die ersten 20 Minuten der zweiten Halbzeit gehörten den Berlinern. Die Frankfurter verloren zu oft den Ball, konnten sich oft nur mit langen Bällen helfen, die prompt sofort wieder zurückkamen. Doch gerade als es schien, dass sich die Berliner festgespielt hätten, da die Großchancen ausblieben, schlugen sie innerhalb von vier Minuten zweimal nach demselben Muster zuFlanke von links und Kopfballtor. Doch statt wie in den Spielen zuvor auseinander zu fallen hielten die Frankfurter dagegen, rissen die Initiative gegen kräftemäßig abbauende Berliner wieder an sich. Sauer mit Fallrückzieher (76.) und Max Herrmann mit einem Kopfball (84.) sorgten schon für Unruhe auf den Rängen. Erik Huwe blieb es vorbehalten im Nachschuss den vom mitgereisten Frankfurter Anhang viel umjubelten Siegtreffer zu erzielen. In den abschließenden Minuten war sogar ein noch höherer Sieg möglich, aber Matthäs und Weyer scheiterten freistehend noch am Torhüter. "Heute haben wir von Anfang an nach vorne gespielt, den Gegner damit auch ein wenig beeindruckt. In der Phase vor und nach der Halbzeit haben wir die Passwege nicht mehr zugemacht und haben zu weit vom Gegner weg gestanden. Doch als die Partie auf der Kippe stand nach dem Ausgleich haben wir mit allem Willen und aller Kraft dagegen gehalten", freute sich Frankfurts Trainer Robert Fröhlich.

Berlin: Kempter - Mannsfeld (76. Giese), Haastrup, Stahl, Matt - Wittur (46. Ristovski), Top, Erdil (46. Gutsche), Rehbein - Huke, Richter - Trainer: Daniel Volbert
Frankfurt: Schobert - Grothe, Nowaczewski, Hildebrandt, Huwe, Skrzynski - Felix Matthäs, Fiebig (51. Weyer), Sauer - Aniol (66. Herrmann), Braha (89. Herzberg) - Trainer: Robert Fröhlich
Tore: 0:1 Braha (4.), 0:2 Fiebig (8.), 1:2 Huke (65.), 2:2 Ristovski (68.), 2:3 Huwe (85.) -
Schiedsrichter: Richard Hempel (Großnaundorf)
Zuschauer: 310
Bericht: (MOZ) Von Uwe Zühlsdorf


30 Oct 2016

Kreisoberliga 1.FCF II : MTV Altlandsberg 9:0

Nachdem der FCF II am letzten Wochenende mit dem 1:9 Sieg bei Blau Weiß Lebus vor allem in der ersten Halbzeit überzeugte, legte das Team gegen den MTV Altlandsberg nochmal mit 9 Toren nach, wobei sie diesesmal in der zweiten Halbzeit erst richtig überzeugen konnten. Viele Angriffe in den ersten 45 Minuten wurden nicht konsequent zu Ende gespielt, oder der Gast war auf dem Posten. Die Altlandsberger operierten oft mit langen Bällen auf ihre Spitzen ohne das dies Erfolg brachte. Und ausgerechnet der beste Torschütze des MTV, Tibor Klix erzielte mit einem Kopfball ins eigene Tor (13.) die Führung für den FCF II. Das war auch der Pausenstand. Frankfurt kam nach der Pause endlich besser ins Spiel, die Pässe kamen an und der Gast wurde gehörig unter Druck gesetzt. Zwei schnelle Tore (53./54.) durch Ronny Dzewior und Joe Jurchen gaben die Marschrute ab sofort an. Als dann Miro Dorenburg in der 61. Minute auf 4:0 erhöhte, schienen sich die Gäste vom MTV aufzugeben. In schöner Regelmäßigkeit und mit ein paar schönen Spielzügen trafen Ronny Dzweior (69.), Mateusz Filip Stefanowicz (77.), Ronny Dzewior (78.) Joe Jurchen (89.) und nochmals Ronny Dzewior (90.) das Gästetor und machten den 9:0 Heimsieg perfekt. Am kommenden Wochenende muss der FCF II zum FV Erkner II die derzeit Tabellendritter sind.


23 Oct 2016

II. MÄNNER MIT DEUTLICHEM AUSWÄRTSSIEG

Mit einem mehr als deutlichen 1:9 Auswärtssieg kamen die Jungs vom 1.FCF II am Samstag vom Kurztrip aus Lebus zurück. Und das es „nur“ 9 Treffer waren ist noch der ausgelassenen Chancen zuzuschreiben. Man hätte bestimmt noch 3-4 Treffer mehr erzielen können. Lebus in allen Belangen dem FCF unterlegen auch wenn die Blau Weißen in der zweiten Minute sogar die Führung auf dem Fuße hatten. So nahm das Unheil für den Gastgeber seinen Lauf. Christian Schneider eröffnete den Torreigen der ersten Halbzeit in der 5. Minute. Fred Garling (8.), Joe Jurchen (20.), Nils Dochow (29.), Askar Harjehusen (33.), Miro Dorenburg (37.) und nochmals Fred Garling (39.) schossen eine beruhigende 0:7 Führung bis zur Pause heraus. Da waren die Lebuser Spieler und ihr Anhang schon ziemlich bedient. Der Schwung aus der ersten Halbzeit wurde vom FCF nicht ganz wieder auf den Rasen mitgebracht so dass sich vieles in der zweiten Halbzeit zwischen den beiden Strafräumen abspielte. Ronny Dzewior meldete sich zwischenzeitlich mit dem 0:8 in der 60. Minute und bewies den Frankfurter Anhängern das er nicht nur bei der Ü35 Tore machen kann. In der 86. Minute erhöhte Joe Jurchen noch auf 0:9, ehe eine Unachtsamkeit in der Gästeabwehr den Lebusern zumindest eine Art Ehrentreffer gestattete.(88.) Im großen und ganzen kann man mit dieser Leistung zufrieden sein. Allerdings müssen gegen besser platzierte Mannschaften zwei solch überzeugende Halbzeiten her,wie die ersten 45 Minuten in Lebus.


17 Oct 2016

1.MÄNNE - WANN PLATZT DER KNOTEN?

Der 1. FCF scheint ungewollt zum "Steigbügelhalter" der Berliner in der Nord-Oberliga zu werden. Erst verhalf er mit dem 2:4 den Charlottenburgern zum Platz an der Sonne, jetzt nach dem 0:3 (0:1) den Altglienickern - und bleibt selbst Tabellenletzter. Der Gastgeber sah sich früh im Rückstand. Nach schönem Pass von Adrijan Antunovic in die Gasse vollendete der rechts mitgelaufene Christian Preiß zum 1:0. Der Berlin-Meister sah sich da für druckvolles Spiel gleich belohnt. Der Oberliga-Aufsteiger agierte schneller und präziser, attackierte zeitig den ballführenden Kontrahenten.
Den Frankfurtern blieb im 1-4-4-2-System (ohne Sechser) nur die Rolle des Reagierens. Sie kamen erst nach 20 Minuten nach weitem Schlag auf Artur Aniol das erste Mal in des Gegners Tornähe. Auch der erste Torschussversuch kam erst nach Eckball zustande, als sich Pytryk Nowaszewski mit einem Weitschuss versuchte (33.). Das war wenig, zu wenig. Kurz zuvor musste sich FCF-Schlussmann Damian Schobert gewaltig strecken nach einem Pressschlag von Dennis Hildebrandt gegen Caner Özcin. Die Pausenführung für den spielbestimmenden Gast, der sich vor allem über die Außenbahnen gefährlich zeigte, war verdient. Nach dem Seitenwechsel kämpften und spielten die Oderstädter besser nach vorn. Narciel Mbuku kam in guter Position mit seinem Linksschuss nicht am Torhüter vorbei (52.). Wenig später musste er im Strafraum springen, um nicht gefoult zu werden. "Da hätte er cleverer reagieren und für uns den Elfmeter herausholen müssen", beklagte hinterher Trainer Robert Fröhlich. Gute Kontermöglichkeiten wurden teils unkonzentriert, teils kläglich vergeben, unter anderem durch Robin Grothe. Selbst in Unterzahl - nach Gelb-Rot für Rafal Weyer - hatten die Platzherren ihre Möglichkeiten (Mbuku, Sauer, Matthäs). Wesentlich konzentrierter, selbstbewusster und auch abgebrühter zeigte sich die Volkssportgemeinschaft (VSG). Die eingewechselten Routiniers Patrick Kroll (vor dem Tor ungedeckt) und Ex-Profi Torsten Mattuschka banden in der Schlussphase den Sack für den neuen Spitzenreiter endgültig zu. "Gut ins Spiel reingekommen, nach einigen Ruhephasen trotz Überzahl den zu hohen Sieg noch ins Ziel gebracht", kommentierte VSG-Coach Simon Rösner zufrieden, der sich zugleich für die freundliche Aufnahme durch den 1. FCF bedankte.
Robert Fröhlich bemerkte: "Die Jungs können Oberliga-Fußball spielen, aber es fehlt an Zutrauen und Sicherheit. Der Knoten muss nun endlich mal aufgehen." Der FCF-Trainer kündigte mit Seitenblick auf Vizepräsident Thomas Bleck für die Winterpause "Verstärkungen auf Einzelpositionen" an. Blick und Worte blieben unwidersprochen. Aus dem großen Kader der "Ersten" sind bereits Maciej Mizinski, Mateusz Stefanowicz und Klaus Katroshi gestrichen worden.

Frankfurt: Schobert - Nowaczewski, Huwe, Hildebrandt, Wiedenhöft - Skrzynski (60. Sauer), Weyer, Matthäs, Grothe - Aniol (71. Herzberg), Mbuku - Trainer: Fröhlich
Altglienicke: Rickert - Mrkaljevic, Tseke, Stüwe, Brehmer - Matthias (73. Mattuschka) - Preiß, Czekalla, Antunovic, Maaß (64. Alimanovic) - Özcin (46. Kroll) - Trainer: Rösner, Kutrieb
Tore: 0:1 Christian Preiß (5.), 0:2 Patrick Kroll (89.), 0:3 Torsten Mattuschka (90+5) - gelb-rote Karte: Weyer (68./wiederholtes Foulspiel)
Schiedsrichter: Schuster (Bautzen)
Zuschauer: 174

(Bericht: moz.de; Hans Eberhard)
(Bild: Mausolf)


09 Oct 2016

2.MÄNNER - IM KREISPOKAL EINE RUNDE WEITER

BSG Pneumant Fürstenwalde : 1.FC Frankfurt II 0:1 n.V.
Es war das erwartet schwere Auswärtsspiel im Kreispokal für den 1.FCF II beim bis dato ungeschlagenen Kreisligaspitzenreiter der Kreisliga Mitte. Der FCF, nicht in Bestbesetzung angetreten und mit nur einem Wechselspieler angereist übernahm sofort die Initiative und beherrschte den Gastgeber eindeutig. Allerdings musste man wie oft in letzter Zeit mit der Chancenverwertung bei den Frankfurtern hadern. Die BSG Fußballer versuchten zwar zeitig den Spielaufbau der Herpel Schützlinge zu stören, vernachlässigten aber oft ihr eigenes Mittelfeld wo sich dann des Öfteren große Lücken auftaten. Diese wurden aber ein ums andere Mal durch den FCF nicht genutzt. Fürstenwalde verteidigte teils mit 7, 8 Mann und es war kaum ein Durchkommen bei der vielbeinigen Pneumant Abwehr. Das Heimteam, seinerseits konnte sich in den gesamten 90 Minuten der regulären Spielzeit nicht eine Großchance erarbeiten. So musste die Verlängerung her. Auch da gab es nicht viel Aufregendes in den ersten fünfzehn Minuten zu vermelden. Eine Riesenmöglichkeit in der 107. Minute ergab sich dann für den durchgehend rackernden Thomas Sabin auf Frankfurter Seite, der den herauslaufenden Fürstenwalder Torwart fein überlupfte. Leider ging der Ball um Zentimeter am Pfosten vorbei. Der Gastgeber witterte langsam seine Chance, machte mehr auf und wurde gefährlicher. Und genau in diese Drangphase konnte Kapitän Joe Jurchen das 0:1 nach einem Durcheinander im Gastgeberstrafraum direkt in den Dreiangel erzielen. (113.) Sehr zur Freude der knapp 15 FCF Anhänger die sich mit auf den Weg nach Fürstenwalde gemacht hatten. Pneumant versuchte nun alles um doch noch den Ausgleich zu schaffen aber die Abwehr des FCF hielt und so konnte man auch die letzten Minuten unbeschadet überstehen. Trainer Klaus Herpel danach: Die Jungs haben gut gespielt aber wieder mal ihre Chancen nicht genutzt auch wenn die nicht sehr reichlich vorhanden waren. Am Ende zählt aber, eine Runde weiter.


04 Oct 2016

AUSWÄRTS EINEN PUNKT GEHOLT

(Bericht: moz.de, Roland Hanke) Am 9.Spieltag trennten sich Germania Schöneiche und der 1.FC Frankfurt mit 3:3 (2:1).
Am Ende verdiente sich das Schlusslicht aus Frankfurt den Punkt bei Germania in der "CKS Express Bau - Arena" an der Babickstraße. Die Oderstädter investierten ab Beginn der zweiten Halbzeit mehr und machten aus einem 1:2-Rückstand eine 3:2-Führung, die allerdings die Schöneicher durch einen verwandelten Foulelfmeter noch egalisierten. Kurios: Die Randberliner bejubelten danach noch zweimal einen vermeintlichen Siegtreffer. Doch Alexander Schadows Direktabnahme (90.) an der Strafraumgrenze und der Abschluss von Tino Istvanic nach schöner Kombination (90+2.) pfiff der Schiedsrichter wegen Abseitsstellungen zurück. Das Aufbäumen der Gastgeber wurde nicht mit dem erhofften Dreier für das neue Trainergespann Ronny Huppert (Chef) und Mannschaftskapitän Stephan Gill (Assistent), der wegen einer Leistenverletzung nicht spielte, belohnt. Der Germania-Vorstand hatte sich, "um neue Impulse zu setzen", vorige Woche vom bisherigen Duo Dirk Bastian (kam erst im Sommer) und Christian Schröder getrennt. Etwas Neues war von den Schöneichern zumindest in der ersten Halbzeit zusehen. Die Germania spielte und kombinierte sehr gut nach vorn, hatte den Gegner voll im Griff. Doch: "Da muss ich der Mannschaft den Vorwurf einer mangelnden Chancenverwertung machen. Wir hatten noch drei Hundertprozentige", sagt Huppert. Bereits in der 2. Minute verfehlte Mathias Reischert mit einem Schuss von der Strafraumgrenze das Frankfurter Gehäuse nur knapp. Wenig später schickte Philipp Kulecki seinen Mitspieler Moritz Borchardt in die Spitze, doch FCF-Torwart Damian Schobert war vor ihm am Ball. Dann schlugen die Oderstädter zu: Nach einem langen Ball tauchte Artur Aniol allein vor Germania-Torwart Daniel Klose auf und ließ dem keine Abwehrchance. Kurz darauf konnten auch die Gastgeber jubeln, als Martin Gruner nach einer Reischert-Ecke aufs Tor köpfte und auch als Schütze von den Schiedsrichtern ins Protokoll gehoben wurde. Aber Frankfurts Robin Grothe sprang der Ball beim Rettungsversuch auf den Spann und von dort aus über die Linie - also Eigentor. Nach einer halben Stunde verhinderte noch der Pfosten bei einem Schuss von Tino Istvanic die Germania-Führung, doch zwei Minuten später verwandelte der Stürmer einen Foulelfmeter zum 2:1-Pausenstand. Und nach dem Wiederanpfiff war es mit der spielerischen Überlegenheit der Schöneicher vorbei. Die Gäste gingen jetzt früher in die Zweikämpfe und legten auch spielerisch zu. Die Folge: der Ausgleich durch Grothe, der nach einem Pass von Narciel Mbuku in die Spitze mit Heber aus etwa 13Metern traf. Und Letzterer staubte nach unkonsequenten Germania-Abwehrversuchen zur Frankfurter Führung ab.
Trainer Huppert stellte auf Dreierkette um und brachte mit Alexander Schadow einen zweiten Stürmer. Neun Minuten vor Ende dann wieder ein Foulelfmeter für die Gastgeber- Istvanic war zu Fall gebracht worden. Laute Proteste bescherten den Frankfurtern zwei Gelbe Karten. Christopher-Lennon Skade verwandelte den Elfmeter sicher.
Frankfurts Coach Robert Fröhlich sprach vom "einem guten Punkt für uns. Schöneiche hätte in der ersten Halbzeit den Sack zu machen müssen. Meine Jungs haben im zweiten Durchgang eine gute Leistung gezeigt, auf der wir aufbauen können."


26 Sep 2016

MORAL STIMMT, ERGEBNISS NICHT

(Bericht: moz.de) Wieder ordentlich und offensiv mitgehalten, dennoch verloren: Der 1. FC Frankfurt bleibt nach dem 2:4 (0:0) gegen den neuen Spitzenreiter Charlottenburger FC Hertha das Oberliga-Schlusslicht, hat sich aber neue Sympathien erworben. Man könnte auch sagen: System und Moral stimmen, nur das Ergebnis nicht - noch nicht. In der ersten Hälfte lieferten sich beide einen offenen Schlagabtausch mit Chancen im Fünf-Minuten-Takt. Für Frankfurt zielten Dominik Skrzynski, Narciel Mbuku und Artur Aniol nicht genau mit Fuß und Kopf, wurden Schüsse von Erik Huwe und Felix Matthäs nacheinander abgeblockt. Auf Berliner Seite scheiterte der schussgewaltige Sebastian Ghasemi-Nobakh zum Auftakt am 17-jährigen Schlussmann Damian Schobert und verfehlte kurz vor der Pause mit einem Weitversuch knapp das Tor. Auch Mohamed Toure und Ali Ayaz hatten gute Möglichkeiten. Eine unterhaltsame Partie also, in der man den engagierten Gastgebern gern ein "Auf Augenhöhe" bescheinigt. Mit dem neuem Offensiv-System scheinen sich immer mehr auf dem Platz und auf den Rängen anzufreunden. Dazu gehört das Nachsetzen, Druck machen, Nachrücken ...
Das beherrschen auch die Charlottenburger aus dem Effeff. Hassan Salhab gelang in der 51. Minute nach Eckstoß per Kopf die Führung und stellte so seinen Trainer etwas ruhig und zufrieden. Aber nicht lange, denn Felix Matthäs sorgte mit schönem Weitschuss für den Ausgleich. Zuvor hatten sich die Frankfurter nach Eingabe von Robin Grothe die Haare raufen müssen, weil die Latte und zwei Gäste-Verteidiger bei Schüssen aus Nahdistanz im Wege standen und auf der Linie retteten. Zwei verwandelte Foulelfmeter für die Berliner zum 3:1 sorgten für viel Aufregung bei den Oderstädtern. Beim ersten soll Ghasemi eine "Fallnummer" geboten haben, beim zweiten hatte Dennis Hildebrandt einen Fuß an Ghasemi. Manch einer auf den Rängen sprach von Betrug. FCF-Coach Robert Fröhlich nur lakonisch: "Das war clever gemacht, abgezockt ..." NOFV-Fachbeobachter Oliver Mattig urteilte: "Der Schiedsrichter war nicht schuld, die Frankfurter Jungs haben sich selbst um den Lohn ihrer Mühen gebracht."
Danach waren die Messen so gut wie gesungen. Kapitän Tobias Fiebig konnte noch einen Ball von der Linie schlagen, Rafal Weyer gelang in der Nachspielzeit der Anschlusstreffer. Im Überzahl-Konter - Hildebrandt sah in der 81. Minute Gelb-Rot - zeigten sich die Gäste beim 4:2 wieder konzentriert und abgebrüht. So konnte Coach Hasan Keskin mit dem zweiten Abschnitt zufrieden sein und den Frankfurtern artig bescheinigen, "nicht wie ein Tabellenletzter gespielt zu haben".
Fröhlich jedenfalls versprüht trotz der neuerlichen Niederlage Optimismus. "Wir sind auf gutem Weg und dicht dran. Die Stimmung ist gut. Tore sind für uns besonders wichtig. In so kurzer Zeit darf man keine Wunder erwarten." Noch sei er mit der Findungskommission "auf der Suche, wer auf welcher Position das größte Potenzial hat."

Frankfurt:: Schobert - Nowaczewski, Hildebrandt, Huwe, Wiedenhöft - Matthäs - Skrzynski, Fiebig (87. Jäkel), Grothe - Aniol (61. Weyer), Mbuku (71. Weiss-Motz)
Trainer: Fröhlich
Tore: 0:1 Salhab (51.), 1:1 Matthäs (67.), 1:2 Dikmen (77./Foulstrafstoß), 1:3 Salhab (82./Foulstrafstoß), 2:3 Weyer (90 + 1), 2:4 Ghasemi (90 + 3)
Schiedsrichter: Marek Nixdorf (Dresden)
Zuschauer: 205
(Bericht: Hans Eberhard 25.09.2016, Red. Frankfurt (Oder), frankfurt-red@moz.de)


22 Sep 2016

KAMPF UND WILLE ENTSCHEIDEN

Neuer Anlauf - endlich Siegglück? Fußball-Oberligist 1. FC Frankfurt hat am Sonntag ab 14 Uhr zwar Heimvorteil, ist aber im Oberliga-Vergleich mit dem Charlottenburger FC Hertha nicht der Favorit.
"Nein, die Gäste kommen als Tabellenzweiter mit breiter Brust an die Oder, wir sind Außenseiter", urteilt Robert Fröhlich. "Aber vielleicht können wir diesmal unsere Chance nutzen", hofft der Neu-Coach der Frankfurter. Die sind seit fünf Runden sieglos, haben lediglich zwei Unentschieden zustande gebracht. "Nur gut, dass der Vorstand keinen Druck auf uns ausübt, wir genießen hundertprozentiges Vertrauen."
"Wir können und müssen uns unser Erfolgserlebnis selbst organisieren", sieht auch Co-Trainer Ronny Pesch die vertrackte Situation. Der 39-Jährige hat beruflich mit Kindern und Jugendlichen zu tun. Ex-Profiboxer Danilo Häußler und FCF-Torwarttrainer Stefan Ammer sind seine Erzieher-Kollegen im Kinderheim Rosengarten. "Nur über Beißen, Kämpfen und den Willen können wir gewinnen", fordert auch er vollen Einsatz ab und erinnert an das gute 0:0 gegen Altlüdersdorf. Das Sieg-Erlebnis ist dem 1. FCF seit acht Runden abhanden gekommen. Der letzte "Dreier" datiert vom 13. Mai, als man den FC Strausberg 2:0 bezwang. "Ein Erfolg würde auch Bremsen lösen, den Kopf freier machen", schätzt Pesch ein.
Der Berliner Gast hat sich in der Sommerpause beinahe völlig neu formiert. Das neue Trainergespann Hasan Keskim (51) und Sohn Semih (27) hat allein acht Akteure vom FC Viktoria Berlin in das Hertha-Team mitgebracht. Die mit einem Durchschnittsalter von 21,75 Jahren junge und dennoch eingespielte Mannschaft hat nur beim Start verloren (0:3 gegen TeBe), anschließend alle vier Punktspiele gewonnen, darunter 2:0 in Seelow. Im Vorjahr unter Michael Pohl hatten die Oderstädter zweimal verloren: 1:3 (H) und 0:3 (A). Von der damaligen CFC-Anfangsformation stehen nur noch Routinier Ghasemi Nobakht (Ex-Bundesliga-Profi bei Greuther Fürth), Demircan Dikmen, Mohamed Toure und Ümit Cicek im derzeitigen Aufgebot.

Die Gastgeber haben bis auf Schlussmann Philipp Reschke (Rückenverletzung) und Max Zimmer (Knie) alles an Deck. Der Einsatz von Stürmer Artur Aniol nach Bänderriss entscheidet sich unmittelbar vor dem Anpfiff. Vielleicht können die Oderstädter ihrem Erik Huwe, zweiter Spielführer neben Neu-Kapitän Tobias Fiebig, ein vorfristiges Geburtstagsgeschenk machen: der Defensivmann wird am Dienstag 23 Jahre jung.
(Bericht: www.moz.de)


18 Sep 2016

2.MÄNNER - AUSWÄRTS NICHTS ZU HOLEN

VfB Steinhöfel : 1.FC Frankfurt II 4:1 (1:1) - Lange ist es her dass der FCF II mal ein Punktspiel in dieser Höhe verloren hat. Dies geschah zuletzt am 20.12.2014 als man gegen Strausberg II mit 4:2 verlor. Seit dem hatte man sich nicht mehr solch eine Blöße gegeben. In Steinhöfel, wo man oft nicht gut aussah, sollte die Mannschaft die ganze Realität des Punktspielalltags wieder einholen und sie daran erinnern dass in dieser Liga jeder schlagbar ist. Und das kam dann auch in aller Deutlichkeit in Form der Spielart des FCF und einiger Unsicherheiten der Spielleiter. Viel zu einfach und durchschaubar war der Spielaufbau der Frankfurter, die immer wieder versuchten nur über die rechte Seite in Form von Ronny Dzewior den Erfolg zu suchen. So konnten sich auf der linken Seite Steven Jönson und Christian Schneider oft darüber freuen nicht mal einen Gegenspieler zu haben. Nur dem FCF Team fiel dies nicht auf. Viele Angriffe verpufften förmlich und wenn man mal zum Abschluss kam, waren die Torschüsse eher harmlos. Der einzige Lichtblick war dann in der 42. Minute das tolle Freistoßtor von Steven Jönson zur 0:1 Führung. Die hatte allerdings nur drei Minuten Bestand, denn Eric Strehl nutzte das schlechte Abwehrverhalten zum 1:1 Pausenstand. Auch nach der Pause das gleiche Bild. Kein schnelles Spiel und eine hohe Fehlpassquote in den Frankfurter Reihen waren zu sehen. Und auch die vom Steinhöfeler Torwart geschlagenen langen Bälle stellte den FCF immer wieder vor Probleme. So auch kurz vor dem 2:1, als ein langer Ball einen VfB Spieler im Abseits erreichte, der Linienassistent allerdings zu langsam war und dies nicht sah, das anschließende Foulspiel im Strafraum allerdings schon. (47.) Der Gast nun mit offensiveren Fußball aber weiterhin mit überhasteten und ungenauen Abschlüssen die weder den VfB Torwart noch den Fangzaun vor größere Probleme stellte. Dem 3:1 ging wiederrum ein lang geschlagener Ball in den Frankfurter Strafraum voraus wo allerdings Lars Richter aus einer Abseitsverdächtigen Position zum 3:1 traf. (57.) Der endgültige KO erfolgte dann in der 66. Minute mit dem 4:1 durch Thomas Gutsch. In der verbleibenden Zeit waren die Frankfurter nicht mehr in der Lage am Ergebnis etwas zu ändern da sich der Gastgeber mit allen erlaubten Mitteln wehrte um diese 3 Punkte im Ort zu behalten. Von dem selbstgesteckten Ziel des FCF II ist man momentan Meilenweit entfernt und es wird jetzt ein riesen Kraftakt erst mal nur in die Nähe dieses Ziels zu kommen. (f.s.)


11 Sep 2016

MIT NEUEM, ATTRAKTIVEN STIL

Oberligist 1. FC Frankfurt hat im ersten Spiel unter Trainer Robert Fröhlich zu Hause gegen den SV Altlüderdorf ein 0:0 erreicht. Das Spiel nicht gewonnen, aber viele Sympathien zurück gewonnen: Der 1. FCF hat unter dem neuen Trainer Robert Fröhlich mit ansatzweise neuem, offensiveren System zwar "nur" ein 0:0 gegen den SV Altdüdersdorf erreicht. Aber die Art und Weise der Präsentation hat nach einer turbulenten Woche zumindest Hoffnung auf einen attraktiveren Fußball im zähen Ringen um den Oberliga-Klassenerhalt verbreitet. Was der Gastgeber vor allem in der ersten Hälfte anbot, war durchaus ansehenswert: Forsch im Vorwärtsgang erstmals mit zwei Spitzen, engagiert, lauf- und kampfstark. Und auch mit Schussversuchen aus der zweiten Reihe wurde nicht gegeizt (Robin Grothe, Tobias Fiebig). Dafür gab es dankbaren Beifall auf offener Szene, später auch bei guten Abwehraktionen im Zweikampf. Wann hat man das als Besucher zuletzt erlebt?
Was fehlte, waren die Tore. Und die hatte der 1. FCF durchaus auf dem Fuß. Nach einem weiten Ball traf Narciel Mbuku nur das Außennetz (21.). Der Schuss von Rafal Weyer, der sich einen großen Aktionsradius verschaffte, wurde noch abgefälscht (34.). Kaum glaublich, aber wahr: Nach Zuspiel von John Lukas Sauer (für den am Knie lädierten Artur Aniol eingewechselt) brachten Weyer und Mbuku aus Nahdistanz die Kugel nicht unter (39.).
Nach dem Seitenwechsel forcierten die favorisierten Gäste, die in der vorigen Saison beide Partien für sich entschieden hatten, Tempo und Druck, zeigten sich leicht feldüberlegen. Aber auch da agierte die Vierer-Kette mit dem starken Innenverteidiger Patryk Nowaczewski kühl und umsichtig. Und der 17-jährige B-Junior Damian Schobert (spielt mit Sondergenehmigung bei den Männern) hielt, was zu halten war. Glück hatte er beim Pfostenknaller des Freistoß-Schützen Kevin Owczarek (66.). Pech und fehlende Übersicht hatten nacheinander Sauer und Mateusz Stefanowicz aus Nahdistanz (87.). "Wir hatten Glück, den Punkt nehmen wir gern mit", kommentierte Altlüdersdorf-Trainer Mike Frank. Robert Fröhlich zeigte sich "nach emotionaler Woche mit nur dreimaligem Training" unter seiner Regie stolz auf "meine Jungs, die den Sieg wollten". Und das auch in der Körpersprache deutlich machten. Weiteres Fazit: "Wir können nach vorn spielen." FCF-Teammanager Heiner Krafzik etwas euphorisch: "Die Mannschaft lebt wieder."
Seit Freitagabend haben die Frankfurter auch einen neuen Co-Trainer: Ronny Pesch. Der 39-Jährige ist gebürtiger Oderstädter, war Nachwuchs-Coach beim FC Union und beim 1. FCF, zuletzt zwei Serien der Assistent von Fröhlich in Seelow. Also durchaus ein Wunsch-Assi ...
Neu im Aufgebot ist auch Askar Harjehusen. Der 19-jährige Bursche mit dem nordländischen Namen wurde in Hamburg geboren, hat eine gebürtige Kirgisin als Mutter und machte gerade sein Abi an der Sportschule in Potsdam. Er kommt vom RSV Eintracht Teltow-Stahnsdorf, der von der Brandenburgliga in die Landesliga abgestiegen ist. "Glück für mich, dass der 1. FCF einen Rechtsverteidiger suchte." Viel Neues also bei der Nummer eins im Frankfurter Fußball. Das macht Appetit, macht neugierig ... Fred Garling (32) fehlte diesmal im Aufgebot. Und er wird weiter fehlen. Nach der Trennung von Coach Michael Pohl vor einer Woche hatte der Ex-Kapitän und "Lautsprecher" der Mannschaft öffentlich geäußert: "Ich hätte ... lieber andere Leute aus der Vereinsführung in Frage gestellt beziehungsweise rausgeschmissen." Starker Tobak für den Vorstand. Präsident Markus Derling: "Interne Kritik ja, aber die Vereinsführung öffentlich angreifen, das geht nicht, ist nicht akzeptabel, das ist nicht unser Stil. Wir haben Fred bis Jahresende für die erste Mannschaft suspendiert." Punktum.

1. FC Frankfurt: Schobert - Harjehusen, Nowaczewski, Hildebrandt, Wiedenhöft - Fiebig, Weyer (73. Herzberg), Jäkel, Grothe (62. Stefanowicz) - Aniol (38. Sauer), Mbuku
SV Altlüdersdorf: Neumann - Sidorowicz, Stoeter, Owczarek, Marc Moldenhauer - Saatci (67. Silva Magalhaes), Sentürk (85. Grabczewski), Hegert (Yailaci), Kücük, Marten - Djan-Okai
Schiedsrichter: Christoph Beblik (Berlin)
Zuschauer: 165
(Bericht: www.moz.de)


04 Sep 2016

FCF RESERVE IM KREISPOKAL WEITER

Der 1.FC Frankfurt II gewinnt völlig verdient gegen das Landesklasseteam vom SV Woltersdorf mit 4:1. Verdient deshalb, weil sie in dieses Pokalspiel einfach mehr Willen und Kraft investiert haben als ihr vorjähriger Ligakonkurrent. Von Beginn an sah man den Frankfurtern an das sie dieses Spiel gewinnen wollten. Die Woltersdorfer wurden sofort unter Druck gesetzt und schon der erste Konsequent abgeschlossene Angriff des FCF brachte das 1:0. Einen langen Pass aus der eigenen Hälfte nahm John Lukas Sauer sauber an und traf aus knapp 25 Metern flach ins untere Eck. Hier sah Woltersdorfs Torwart Alex Hirt nicht gut aus da er dachte der Ball geht vorbei. Die Top organisierte Frankfurter Abwehr um Matti Roeck, Steve Weiss Motz und Felix Henschel war immer hellwach und lies fast nichts zu das einen Torerfolg der Gäste befürchten lies. Schnelle Ballstafetten und ein konzentrierter Spielaufbau waren an diesem Tage die Garanten für den Erfolg. Jeder rackerte für jeden. Den Gästen fiel nicht viel ein da sie früh im Spielaufbau gestört wurden. Die Konsequenz waren viele Fehlabspiele oder Bälle die ins Aus befördert wurden. Lohn dieser guten ersten Halbzeit war der 2:0 Treffer durch Ronny Dzewior in der 40. Minute. Ganz anders das Bild in den ersten zwanzig Minuten der zweiten Halbzeit. Die Frankfurter vorerst nicht mehr mit zwingenden Aktionen und der eine oder andere Fehlpass machte die Woltersdorfer auf einmal stark. Und prompt, weil man den Gegner spielen ließ fällt in der 51. Minute der Anschlusstreffer durch Mathias Baganz. Weitere gute Möglichkeiten des SVW ergaben sich aber der FCF rappelte sich auf und kam wieder besser ins Spiel. Die Spielentscheidende Szene gab es dann in der 79. Minute als der Woltersdorfer Schlussmann außerhalb des Strafraums Miro Dorenburg von den Beinen holte und dafür logischerweise Rot sah. Woltersdorf machte jetzt auf und der FCF lauerte auf Konter. Die nächste Möglichkeit hatten aber erst nochmal die Gäste als erst ein Schuss an den Pfosten klatschte und der Nachschuss auf der Latte lang tanzte. Erst in der ersten und zweiten Minute der Nachspielzeit bekamen die Gäste durch Tore von Steven Jönson und Miro Dorenburg den endgültigen Ko.


28 Aug 2016

PUNKT AUS WIESENAU ENTFÜHRT

SG Wiesenau : 1.FC Frankfurt II 0:0, Was machen wenn dir zur Vorwoche bei einem Spiel gleich acht aktuelle Stammspieler fehlen ?
Diese Frage hat Trainer Veit Seiring noch Freitagabend gegen 23:00 Uhr beschäftigt. Wegen Arbeit, Urlaub und Verletzungen fehlten am Samstag C.Schneider, T.Neumann, M.Dorenburg, T.Sabin, M.Roeck, R.Dzewior, J.Jurchen, T.Schnürer, S.Reich. Unterstützung von der ersten Mannschaft kam nur im beschränkten Maße durch P.Jäckel und K.Katroshi. Aber herumjammern hilft ja auch nicht. Und so spielte der FCF mit einem Team das so noch nie zusammengespielt hat und diese Mannschaft hat es dann auch richtig gut gemacht. Da freut man sich, wenn man einen großen Kader hat auf den dann, wenn es darauf ankommt auch Verlass ist. Bei sengender Hitze entwickelte sich auf beiden Seiten ein schnelles Spiel. Wiesenau mit vielen langen Bällen agierend, hatte schon in den ersten fünf Minuten die Möglichkeit zur Führung auf den Beinen aber der Abschluss war dann zu ungenau. Frankfurt, seinerseits war erst nach zehn Minuten richtig im Spiel drinnen und erarbeitete sich ebenfalls einige gute Chancen zum Führungstreffer. Allein Klaus Katroshi hatte zwei Riesenmöglichkeiten. Einen Kopfball setzte er knapp übers Tor, bei der anderen Möglichkeit konnten sich die Wiesenauer bei ihrem Torhüter bedanken das er irgendwie noch die Fußspitze an den Ball bekam. Dann, um die 35. Minute rum schlugs doch im Gastgebertor ein. Der Linienrichter entschied allerdings auf Abseits, wobei er wohl einen Wiesenauer übersehen hat der dieses ganz klar aufgehoben hatte. In der zweiten Halbzeit Frankfurt spielbestimmender, mit mehr Ballbesitz und ein paar guten Szenen vor dem Wiesenau – Tor, doch immer konnte der Gastgeber noch ein Bein dazwischenbekommen oder der FCF spielte den Angriff nicht konzentriert zu Ende. Gefährliche Szenen der Wiesenauer waren in der zweiten Halbzeit Mangelware. Erst kurz vor Schluss konnte sich doch noch M.Greiner vom Gastgeber ein mal energisch durchsetzen. Sein Schuss ging ziemlich knapp am langen Pfosten vorbei. Da konnte sich die FCF Abwehr bedanken das dieser Ball nicht im Tor landete. So blieb es bei einem 0:0 wo der Gast zwar die bessern Möglichkeiten hatte aber eben nicht nutzen konnte. Trainer V.Seiring war vom Auftritt seiner „Notelf“ trotzdem positiv überrascht. Darauf lässt sich auf jeden Fall aufbauen.


21 Aug 2016

EINE DERBE KLATSCHE

Das Experiment hat sich für den 1. FC Frankfurt nicht ausgezahlt. Aus der ungewohnten Offensive heraus fand er nicht ins Spiel und hatte gegen den FSV Glückauf Brieske/Senftenberg mit 0:5 (0:1) das Nachsehen. Damit schied Frankfurt bereits in der ersten Runde des Landespokals aus. Im Vorfeld hatte Michael Pohl vor allem die richtige Einstellung seiner Oberliga-Mannschaft zum Spiel gegen den Landesligisten FSV Glückauf Brieske/Senftenberg angemahnt. Nach dem 0:5-Debakel führte der Trainer des 1. FC Frankfurt eine Reihe anderer Gründe vordergründig auf. "Ich habe mich zu sehr dazu verleiten lassen, auf das gewohnte Defensivspiel zu verzichten und es über die Offensive zu versuchen. Wir haben zu viel ausprobiert. Das hat sich nicht ausgezahlt. Diesen Schuh ziehe ich mir an", so Pohl selbstkritisch und unzufrieden. Dabei ging der 1. FCF schon mit acht fehlenden wichtigen Spielern gebeutelt in das Pokalspiel. Zwei weilten im Urlaub, sechs sind verletzt, darunter der verlässliche Artur Aniol, der sich im letzten Training das Knie überdehnte und voraussichtlich sechs Wochen ausfallen wird. Pohl hatte mit Lars Wiedenhöft, Rafal Weyer, Dennis Hildebrandt und Felix Matthäs eine Viererkette aufgebaut, die nicht wie erhofft zum Zuge kam. So fehlten Hildebrandt auf Grund seiner Studienverpflichtungen drei Monate Spielpraxis und war der lange verletzte Wiedenhöft nach zwei Wochen Training noch nicht fit genug. Stürmer Niclas Weddemar war mit seiner Aufgabe noch überfordert. "Aber der 17-Jährige braucht Möglichkeiten zum Spiel, ihn will ich weiter formen", so der Trainer. Gegen die starken Stürmer von Senftenberg hatten die Gäste nicht viel entgegenzusetzen, hielten aber in der ersten Halbzeit lange gegen. Erst kurz vor dem Halbzeitpfiff kam Brieske-Senftenberg durch Patrick Wedekind zum ersten Torerfolg (43.).Nach der Halbzeitpause erhöhte wieder Wedekind zum 2:0.
Richtig aus der Bahn geworfen wurden die Frankfurter, als erst Weyer (35. Minute) und dann Leon Herzberg (62.) Gelb-Rot sahen. "Ihre zweiten Fouls erfolgten an der Mittellinie, ohne dass Gegenspieler stark beeinträchtigt wurden. Für mich waren die Karten nicht gerechtfertigt", so Pohl. Mit nur neun Spielern auf dem Feld war die Niederlage besiegelt. "Dass Senftenberg dann kommen würde, war klar. Dafür spielt der Landesligist, in der vorigen Saison Dritter, zu gut", bemerkt der FCF-Trainer. So musste Frankfurts Torwart Philipp Reschke innerhalb von acht Minuten weitere Male hinter sich greifen, als Paul Natusch und Martin Voigtländer zum 3:0 und 4:0 trafen. In der Nachspielzeit erhöhte Georg Hübner zum abschließenden 5:0 für Glückauf Brieske/Senftenberg. Auf der Frankfurter Seite gab es vier, fünf Situationen, in denen Spieler allein Richtung Tor zogen, aber ohne Erfolg abschlossen, darunter Patryk Nowaczewski. Für Pohl steht fest: "In den nächsten Spielen werden wir wieder auf die bewährte Defensive setzen, um so lange wie möglich die Null zu halten. Noch ist die neue Mannschaft für die Offensive nicht sattelfest genug."

Frankfurt: Reschke - Hildebrandt (63. Garling), Felix Matthäs, Weyer, Wiedenhöft (46. Mizinski), Skrzynski, Herzberg, Grothe, Nowaczewski, Weddemar (46. Fiebig), Huwe
Tore: 1:0 Patrick Wedekind (43.), 2:0 Wedekind (59.), 3:0 Paul Natusch (65.), 4:0 Martin Voigtländer (73.), 5:0 Georg Hübner (90. +2)
Schiedsrichter: Steffen Seifert (Lübben)
Zuschauer: 75
(Bericht: www.moz.de)


21 Aug 2016

DER ERSTE PUNKTGEWINN

Kreispokal: 1.FC Frankfurt II : Storkower SC II 11:0 (5:0)
Der 1.FC Frankfurt II erreicht nach einem 11:0 Kantersieg gegen absolut harmlose Gäste aus Storkow die zweite Pokalrunde. Miro Dorenburg erzielte dabei nicht nur mit den Treffern drei bis fünf einen lupenreinen Hattrick, sondern traf insgesamt fünf mal. Storkows Torwart, Rudolf Breit, sonst wohl eher Torwart der Ü35 konnte einem schon leid tun. Keine drei Minuten waren gespielt und schon schlug es in seinem Gehäuse ein. (Ronny Dzewior). Nils Dochow traf in Minute zwölf zum 2:0. Dann unterstrich Miro Dorenburg mit drei Treffern in Folge (14. 24. 42.) seinen Torhunger und man ahnte schlimmes für die Gäste. Nach der Pause das gleiche Bild. Der FCF stürmte ein ums andere mal Richtung Gästetor. Irgendeine Gegenwehr von Seiten der Gäste war an diesem Tage Fehlanzeige. Weitere Tore waren logische Konsequenz, so das der FCF bis zur 84. Minute auf 10:0 erhöhen konnte. (6:0 M.Dorenburg, 7:0 S.Jönson, 8:0 K.Kuzmicz, 9:0 K.Kuzmicz und 10:0 M.Dorenburg) Passend an diesem Tage zum auftreten des Gastes dann das 11:0 durch ein Eigentor von Peer Philipp Stoll. Es war auf jedenfall eine deutliche Steigerung beim Gastgeber zu sehen im Vergleich zur Vorwoche, worauf sich bestimmt aufbauen lässt, auch wenn der Gegner heute kein Maßstab für die kommenden Punktspiele war.


15 Aug 2016

DER ERSTE PUNKTGEWINN

Der 1. FC Frankfurt ist nicht mehr Schlusslicht der NOFV-Oberliga Nord. Mit einem 1:1 (1:1) gegen Aufsteiger Grün-Weiß Brieselang buchten die Oderstädter am 2. Spieltag den ersten Punktgewinn - wie auch die Gäste. Beide Mannschaften konnten sich am Ende mit dem Remis anfreunden - nicht aber mit der Qualität des Premieren-Vergleichs, vor allem in der zerfahrenen zweiten Hälfte. Der Frankfurter Trainer Michael Pohl nahm seine Truppe allerdings ein wenig in Schutz: "Der Druck nach der klaren 0:5-AuftaktNiederlage gegen Lichtenberg war groß. Der kämpferische Einsatz stimmte. Die jungen Leute brauchen sicher noch drei, vier Wochen, um sich mannschaftlich an die Männer-Oberliga anzupassen." Pohls Kollege Patrick Schlüter zog ein etwas zwiespältiges Fazit: "Über die volle Spielzeit hatten wir die besseren Chancen, haben mehr für die Offensive getan." Der Grün-Weiß-Coach zeigte sich insbesondere mit dem 1,98 Meter langen Lenny Stein zufrieden. Der Mittelfeldmann präsentierte sich lauffreudig, einsatzstark und mit präzisen Zuspielen. Für die Treffer mussten auf beiden Seiten Fehler herhalten. Erst patzte Brieselangs Schlussmann Eike Doht - er schoss einen Mitspieler an -, Artur Aniol reagierte in seinem 100. Pflichtspieleinsatz für den 1. FCF am schnellsten und sorgte für die etwas überraschende Führung der Gastgeber. Unmittelbar vor der Pause war es Maximilian Schmidt, der nach einem Fehler von Felix Matthäs im Vorwärtsgang den verdienten Ausgleich für den Neuling. Nach einem Lattenknaller von Kapitän Alexander Greinert aus gut 35 Metern (8.), guten Möglichkeiten für Stein (19.) und Paul Ramlow (35.) hatte es früh nach einem "Dreier" für die Havelländer ausgesehen. Die attackierten zeitig, zeigten sich im Umkehrspiel entschlossener, rückten im Gegensatz zu den Oderstädtern schnell nach und wollten etwas mehr den Sieg - zumindest optisch. "Ja, ein schneller und großer Rückstand war möglich", musste Pohl nach dem Abpfiff zugeben. "Aber wir haben nicht verloren, das ist okay." Bis zur Halbzeit erarbeiteten sich die Roten null Torchancen. Später waren es zwei "halbe" - eigentlich typisch für die in der Offensive harmlosen Frankfurter. Glück hatten die Gäste bei der nahe einer Tätlichkeit wandelnden Backpfeifen-Geste des eingewechselten Marc Reichel gegen Leon Herzberg. Der zuvor schon mit Gelb belastete Sünder schrammte an Rot gerade so vorbei. Da befand sich die Partie allerdings schon in den Schluss-Sekunden der Nachspielzeit. Mit dem Punktgewinn rangieren Gastgeber und Aufsteiger jetzt auf den Rängen 11 und 14, ohne Zähler sind Victoria Seelow und der SV Altlüdersdorf.
1. FC Frankfurt: Reschke - Fiebig, Matthäs, Weyer, Huwe (86. Weiss-Motz) - Garling (81. Grothe), Herzberg - Skrzynski, Nowaczewski, Stefanowicz - Aniol (71. Herrmann)
Grün-Weiß Brieselang: Doht - Shindy, Liedke, Gastene, Marciniak - Ramlow (56. Reichel), Dreinert, Stein, Graf - Schmidt, Halt (46. Wenzel)
Tore: 1:0 Artur Aniol (38.) , 1:1 Maximilian Schmidt (44.)
Schiedsrichter: Marek Nixdorf (Dresden)
Gelb/Rote Karte: Marc Reichel (wiederholtes Foulspiel/90.+1)
Zuschauer: 175
(Bericht & Bild): www.moz.de)


08 Aug 2016

FEHLSTAR IN DIE NEUE SAISON

Wie im Vorjahr hat sich der 1. FC Frankfurt einen Fehlstart in die Saison der NOFV-Oberliga Nord geleistet. Ohne Chance auf einen Punktgewinn unterlagen die Gastgeber am Sonntag Lichtenberg 47 mit 0:5 (0:4). Ohne Mumm auftretend, lagen die Oderstädter nach elf Minuten schon 0:2 zurück, zur Halbzeit war die Partie längst entschieden. So hatte der 1. FCF schon die beiden Partien gegen die Ostberliner in der vorigen Spielzeit verloren. "Katastrophale Fehler haben die klare Niederlage begünstigt", urteilte der gerade aus dem zweiwöchigen Urlaub zurückgekehrte Michael Pohl. Der Trainer hatte dabei unter anderem den groben Schnitzer im Herauslaufen von Schlussmann Rocco Zalenga beim zweiten Gegentreffer im Blick (11.), ebenso das zögerliche Verhalten von Steve Weiss-Motz bei der Kopfball-Rückgabe auf seinen Keeper (0:4/41.). "Ja, die erste Hälfte war ein Rückschlag", gab Pohl unumwunden zu. Und mit Fortuna waren die Gastgeber vor allem in Gestalt von Artur Aniol auch nicht im Bunde. Der polnische Stürmer konnte sich in bester Position zweimal nicht gegen Lichtenbergs Torhüter Niklas Wollert durchsetzen (38., 59.). Und seine Flanke von links hatte der frei stehende Dominik Skrzynski per Kopf über das Tor gesetzt (25.). Damit freilich hatten sich die FCF-Chancen schon erschöpft - das war dünn. Trotz der Zugänge scheinen die Oderstädter nicht stärker als im Vorjahr: löchrig in der Abwehr, harmlos in der Offensive. Die lauffreudigen Hauptstädter präsentierten sich da aus einem anderen (Oberliga-)Holz. Ruhig, sicher leiteten sie aus der Abwehr vor allem über die Außen (Daniel Wahl, Philipp Grüneberg) gefährliche Aktionen ein, versuchten es mit langen Bällen und Schüssen aus der zweiten Reihe (Gelicio Aurelio Banze). Engagiert und zweikampfstark bestimmten sie deutlich die Szenerie. Die Zugänge wie Patrick Jahn, Ali Sinan und Michael Braune fügten sich fast nahtlos ein in das kompakte, offensiv orientierte Team.
Erst nach dem Seitenwechsel ließen es die Schützlinge von Trainer Uwe Lehmann etwas geruhsamer angehen. Der Favorit verwaltete das klare Resultat, blieb aber gegen die nun etwas aggressiveren Frankfurter mit Kontern kreuzgefährlich (Banze, Jahn). Sie konnten sie auch locker den von Zalenga parierten Foulelfmeter durch Sebastian Reiniger wegstecken (76.). Maciej Mizinski hatte gegen Thomas Brechler die Notbremse gezogen und sah dafür Rot. Der 1. FC Frankfurt konnte also auch beim erneuten Beginn des Kampfes um den Klassenerhalt kein echter Gradmesser für die Lichtenberger sein. Lehmann zeigte sich "hochzufrieden mit dem Start. Der Sieg auch in dieser Höhe nach gutem, geradlinigen Spiel ist verdient. Die insgesamt noch junge Mannschaft scheint durch gestandene neue Akteure noch stärker." Die Forderung des Frankfurter Vereins-Präsidenten Markus Derling nach "mehr Selbstbewusstsein und Aktivität auf dem Rasen" blieb hingegen vorerst ein frommer Wunsch. Die nächste Chande, es besser zu machen, gibt es bereits am nächsten Sonntag, wenn Aufsteiger Grün-Weiss Brieselang an die Oder kommt.

1. FC Frankfurt: Zalenga - Fiebig (46. Jäkel), Matthäs, Weiss-Motz, Mizinski - Garling, Weyer - Skrzynski, Stefanowicz, Grothe (46. Nowakowski) - Aniol (77. Herrmann)
SV Lichtenberg 47: Wollert - Sinan, Runge, Reiniger, Einsiedel - Braune, Banze - Wahl (46. Mayoungou), Jahn (73. Höltge), Grüneberg - Brechler (80. Künne)
Tore: 0:1 Thomas Brechler (6.), 0:2 Patrick Jahn (11.), 0:3 Gelicio Aurelio Banze (32.), 0:4, 0:5 Philipp Grüneberg (41./74.)
Schiedsrichter: Dirk Meißner (Zahna-Elster)
Rote Karte: Maciej Mizinski (77./Notbremse)
Zuschauer: 230


31 Jul 2016

TESTSPIELSIEG GEGEN FORTUNA KÖLN II

Im sechsten und letzten Versuch haben die Fußballer des 1. FC Frankfurt endlich ihren ersten Testspielsieg gelandet. Am Sonntagnachmittag bezwang der NOFV-Oberligist im heimischen Stadion der Freundschaft Fortuna Köln II in einer torreichen Partie mit 4:3 (1:2). Die Gäste vom Rhein - die U-23Reserve des Drittligisten, der ebenfalls am Sonntag seine Auftaktpartie der neuen Saison 3:0 beim 1. FC Magdeburg gewann - waren nach dem Kurz-Trainingslager und dem Turniersieg tags zuvor beim 1. Eisenhüttenstädter Fußball-Fest leicht verspätet eingetroffen, so dass Schiedsrichter Martin Hagemeister mit dem Anpfiff etwas warten musste. Dann aber entwickelte sich ein unterhaltsamer Vergleich, bei dem beide Teams bemüht waren, mit spieltechnischen Mitteln zum Erfolg zu kommen. Besonders auffällig beim Kölner Landesligisten als Vorbereiter und Vollender: der defensive Mittelfeldspieler Gaetan Maison, ein 28 Jahre alter und nur 1,73 Meter großer Franzose. Fünf der sieben Tore waren meist gut herausgespielt. Eine starke Szene hatte nach einer Stunde Patryk Nowaczewski. Gerade eingewechselt, wurde der polnische Zugang des 1. FCF von Tobias Fiebig fein angespielt, setzte sich am 16-m-Raum gegen zwei Verteidiger aus der Drehung durch und traf zum vorentscheidenden 4:2 für die Gastgeber. Nowaczewski sowie Mateusz Stefanowicz und Dominik Skrzynski könnten als weitere "Polen-Connection" den Sprung in die Stammelf schaffen. Vorerst nicht zum Aufgebot gehören darf derweil Damian Schobert. Der von den B-Junioren gekommene 17-jährige hat vom Landesverband keine Spielberechtigung bei den Männer erhalten - er gehört nicht zum Auswahlkader.
Frankfurts Co-Trainer Mirko Schröder, der den Urlaub machenden Michael Pohl vertrat, konstatierte eine Woche vor dem Oberliga-Start: "Insgesamt ein guter Test. Die ersten zwanzig Minuten beider Halbzeiten gehörten uns, dann gab es doch einige Disziplinlosigkeiten, die bestraft wurden. Der Erfolg ist aber gut für die Moral. Am Feinschliff muss natürlich noch gearbeitet werden."
Fortuna-Coach Andre Otten konnte trotz der knappen Niederlage zufrieden sein. "Das Trainingslager in Eisenhüttenstadt mit dem Turniersieg beim neuen FCE hat sich gelohnt. Die Mannschaft findet sich. Unser Ziel ist der vierte Aufstieg in Folge - in die Verbandsliga Mittelrhein." Die Kölner hatten am Sonnabend das Halbfinale gegen Landesligist FSV Dynamo Eisenhüttenstadt im Elfmeterschießen und das Endspiel 2:1 gegen den gastgebenden Brandenburgligisten.
1. FC Frankfurt: Zalenga - Fiebig, Garling, Weiss-Motz, Skrzynski - Huwe, Weyer - Jäkel (73. Mizinski), Stefanowicz (56. Aniol), Grothe (73. Kaiser), Mbuku (58. Nowaczewski)

Tore: 1:0 Narciel Mbuku (16.), 1:1 Amar Sabuktekin (28.), 1:2 Gaetan Maison (33.), 2:2, 3:2 Robin Grothe (48., 55./Foulstrafstoß), 4:2 Patryk Nowaczewski (60.), 4:3 Maison (66./Foulstrafstoß) - Schiedsrichter: Martin Hagemeister (Cottbus)
(Bericht: moz.de)


12 Jun 2016

II. MÄNNER - ZUM ABSCHLUSS MIT HEIMSIEG

1.FC Frankfurt II :  Wacker Herzfelde 3:0 (0:0)
Der 1.FC Frankfurt II verabschiedet sich mit einem mühevollen 3:0 Heimsieg gegen Wacker Herzfelde in die verdiente Sommerpause und schickt den Gegner in die Kreisliga.
Das war nochmal ein hartes Stück Arbeit für unsere Jungs gegen Herzfelde die an die Oder gekommen waren mit großen Abstiegssorgen. Die Gäste versuchten von Anfang an das Spiel zu verschleppen und Zeit zu schinden wie es nur ging. Das sollte sich noch bitter rächen. In den ersten 45 Minuten versuchte der FCF alles um vielleicht doch noch Miro Dorenburg zur Torjägerkanone in der Kreisoberliga zu führen. Leider kamen die Bälle nicht präzise genug an als das Miro etwas draus machen konnte. Herzfelde harmlos in seinen Bemühungen den drohenden Abstieg zu verhindern. Klar war für die Gäste, wenn sie in Frankfurt gewinnen bleiben sie drin, verlieren sie, wäre entscheidend gewesen wie Storkow II spielt. So ging es mit einem 0:0 in die Pause. Zur Halbzeit zwei kam der FCF besser ins Spiel und erspielte sich auch Möglichkeiten zur Führung doch es haperte weiterhin an der finalen Ausführung. Herzfelde weiterhin mit der Taktik das Spiel langsam zu machen. Als die ersten Diskusionen unter den Zuschauern aufkamen, das dies hier heute wohl unter der Rubrik lauer Sommerfußball abzuhaken wäre zeigte unser „Oldie“ Stefan „Siggi“ Reich das er damit nicht einverstanden ist und hämmerte den Ball zur 1:0 Führung (73.) ein. Michel Merten legte in der 77.Minute gleich mit dem 2:0 nach. Ein Aufbäumen des Gastes gab es nicht. So konnte Thomas Sabin mit einem Schuss in den Dreiangel kurz vor dem Abpfiff noch das 3:0 erzielen. So beendet der 1.FC Frankfurt II die Saison auf einem tollen zweiten Platz, der besten Platzierung seit der Fusion. Mit Miro Dorenburg  und Joe Jurchen stellte man aber immerhin zwei top Torschützen der Kreisoberliga unter den ersten Zehn. (28 / 15) Das es für Miro nicht gereicht hat die Torjägerkanone nach Frankfurt zu holen, sollte dann auch zu verschmerzen sein, denn er hätte heute mindestens 4-mal treffen müssen um dies zu erreichen. Im Gegenteil, er hatte sogar die Chance ein Tor zu machen, aber er spielte uneigennützig zum Mitspieler ab der jedoch nicht traf. Danke nochmals an alle Beteiligten für diese tolle Saison.


05 Jun 2016

WENIG EINFÄLLE BEI DER HITZE

Der 1. FC Frankfurt hat sein letztes Oberliga-Saison-Heimspiel in den grünen Rasen gesetzt. 1:5 (1:3) hieß es in der Sonntagshitze gegen den Malchower SV. Trotz zahlenmäßiger Überlegenheit in der letzten halben Stunde (Stefan Voß sah Rot nach einer Tätlichkeit gegen Erik Huwe im Mittelkreis) fiel dem Oberliga-Aufsteiger nicht viel Gescheites in der Offensive ein. Stattdessen schluckten die Frankfurter nach der Pause noch zwei weitere Treffer. Herausragender Akteur war einmal mehr der von Waren nach Malchow gewechselte Tobias Täge. Der Torjäger markierte seine Treffer Nummer 25 und 26. Das Unheil gegen die kompakten, bissigen Gäste begann fast mit einem Selbsttor der Frankfurter. Schlussmann Rocco Zalenga rutschte beim beabsichtigten Schuss nach vorn nahe der Strafraumgrenze auf den Hosenboden. Der Ball landete beim Gegner, und Täge hatte keine Mühe beim Vollenden. Von dem Schock erholten sich die Hausherren so schnell nicht, mussten nach hohen Bällen über die Abwehr und mit argen Defensivschwächen im Zwei-Minuten-Takt zwei weitere Tore hinnehmen. 0:3 nach 18 Minuten - ein Debakel drohte. Das 1:3 noch vor dem Seitenwechsel durch Paul Jäkel und Rocco Zalengas Paraden bewahrten die Platzherren vor einem weit schlimmeren Ergebnis. Nein, das war nicht das erwartete, das erhoffte lockere Spiel der Oderstädter, nachdem der Klassenerhalt in (fast) trockenen Tüchern ist. Sie leisteten sich wieder viele einfache Ballverluste und ungenaue Zuspiele. Die Mecklenburger dagegen störten zeitig die gemächlichen Aufbauaktionen des 1. FCF, zeigten sich wesentlich lauf- und spielfreudiger, stärker in den meisten Zweikämpfen. Das Tor des Tages markierte ein Abwehrspieler: Toralf Schult. Aus halblinker Position versenkte er mit einem Direktschuss aus der Drehung den Ball ins rechte Dreiangel. Davon konnten die Gastgeber nur träumen. Sicher, sie hatten auch ihre Möglichkeiten durch Artur Aniol (3./50/76.), Jäkel (51.) und Tobias Fiebig (77.), vergaben sie aber umständlich, ungenau.
"Wir spielten unseren Stiefel runter, boten eine ganz gute Leistung", wollte Malchows Trainer Christopher Stoll das Resultat nicht überbewerten. "Das Schwierigste vor dem Vergleich bestand darin, die Spannung hoch zu halten." Sein Gegenüber Michael Pohl wird nach der 20. Niederlage froh sein, dass die Saison am Sonntag in Wismar zu Ende geht. Es hat sich gezeigt, dass der Kader zu klein ist für echte Wettbewerbsansprüche in der Oberliga. Diesmal konnte er nur auf zwei Spieler aus der "Zweiten" als Einwechsler zurückgreifen. Ein deutlicher Fingerzeig für den "Plan Oberliga 16/17".
1. FC Frankfurt: Zalenga - Fiebig, Weiss-Motz, Hildebrandt, Henschel (62. Roeck) -Huwe, Felix Matthäs - Grothe (76. Dorenburg), Jäkel, Georgi - Aniol: Trainer: Pohl.
Malchow: Buschke - Karow, Schult, Flender, Vidal - Schumski (79. Graf), Orlos, Voß, Esteves Lima (75. Mihajlovic) - Täge, Fogel (84. Bectas) - Trainer: Stoll.
Tore: 0:1 Täge (14.), 0:2 Orlos (16.), 0:3 Esteves Lima (18.), 1:3 Jäkel (41.), 1:4 Schult (68.), 1:5 Täge (72./Foulstrafstoß)
Schiedsrichter: Koslowski (Berlin)
Rote Karte: Voß (59./Tätlichkeit)
Zuschauer: 150
(Bericht: moz.de)


05 Jun 2016

II. Männer VERSPIELT 2:0 FÜHRUNG

Der 1.FC Frankfurt II hat sich heute beim Spiel in Wiesenau die letzte Hoffnung genommen, eventuell die Liga bis zum letzten Spieltag spannend zu halten. Da der SV Woltersdorf knapp mit 2:1 in Booßen gewann und die Zweite des FCF nicht über ein 2:2 hinaus kam, ist der Aufstieg nicht mehr möglich. Die erste Halbzeit war spielerisch von beiden Mannschaften zum vergessen. Viele Pässe hier und da fanden nicht den richtigen Abnehmer, viele Fouls wurden ein ums andere mal vom Schiedsrichter ignoriert. Vor allem die schon richtig groben vom Wiesenauer Bänsch wurden zwar gepfiffen aber selbst nach dem 4. Foul in Folge von ihm gabs keine gelbe Karte. Weitere Kommentare zur Leistung des Unparteiischen lassen wir mal. Denn: Die Tore schießen immer noch die Mannschaften. Einen Pfostenschuss hatte der FCF noch nach einem Freistoß zu verzeichnen. So ging es dann mit dem 0:0 in die Pause. Halbzeit zwei begann besser für den FCF. Schnell und ab und an auch schön präzise kam der Gast jetzt besser ins Spiel. Michel Merten konnte dann auch in der 53. Minute endlich den Führungstreffer erzielen. Miro Dorenburg legte in der 65. mit dem 2:0 nach. Jetzt geht’s in die richtige Richtung dachten die Frankfurter Anhänger. Aber weit gefehlt. Keine drei Minuten später nutzte M. Greiner einen krassen Abwehrfehler des FCF rigoros aus zum 2:1. Und selbst als Wiesenau einen Spieler mit gelb/rot entbehren musste, spielten sie weiter nach vorn. Und sie wurden nochmals belohnt als der Gast den Ball nicht richtig klären konnte und freudiger Abnehmer wiederrum Greiner war. 2:2 So bliebs dann auch bis zum Abpfiff. Jetzt gilt es im letzten Spiel am kommenden Samstag gegen Wacker Herzfelde nochmals alles zu geben und sich mit einem Heimsieg von den Zuschauern zu verabschieden denn:

Diese Mannschaft hat eine richtig tolle Saison gespielt, hat gezeigt was möglich ist und steht zu Recht auf dem zweiten Tabellenplatz der Kreisoberliga. Das es am Ende nicht ganz gereicht hat sollte dieser Mannschaft nicht das Rückrat brechen, denn Stärke hat sie mit dieser Saisonplatzierung allemal bewiesen.


15 May 2016

2:0 GEWONNEN - DIE FARBE ROT DOMINIERT DAS SPIEL

(Bericht & Foto: Thomas Sabin - fupa.net)

(Bericht & Foto: Thomas Sabin - fupa.net)
Die Pressevertreter versammelten sich nach dem Spiel im Konferenzraum des 1.FC Frankfurt. Geduldig wartend. Michael Pohl, Coach der Frankfurter, war bereits da und wartete ebenfalls auf seinen Gegenüber. Es dauerte. Nach einigen Minuten trat FCS-Trainer Mario Block in den Raum. „Erst einmal sorry, dass ich so spät bin. Ich musste mit der Mannschaft sprechen. Das geht nun Mal vor. Zweitens: Glückwunsch zum Sieg an den 1.FC Frankfurt. Drittens: Das Spiel war nach genau drei Minuten entschieden. Mehr möchte ich an dieser Stelle nicht sagen. Sonst sage ich noch Dinge, die eine Strafe nach sich ziehen. Deshalb nehme ich das heute einfach alles so hin, wie es ist“, so Block, der sichtbar, wie hörbar unzufrieden mit dem Spielverlauf des Derbys war. Doch was war geschehen? Das Spiel begann mit klassischem Abtasten in den ersten Minuten. Es passierte wenig. Der Ball wurde laufen gelassen und in den wenigen Zweikämpfen zu Beginn der Partie wollte keiner Schwäche zeigen. Somit ging es beherzt aber fair zur Sache. Die Schlüsselszene des Spiels, wie beide Trainer resümierten, war jene in der zehnten Spielminute. Schiedsrichter Felix Burghardt streckte seinen Arm und die Farbe Rot in den Himmel. „Ich sehe das eigentlich ähnlich. Die Rote Karte und der Elfmeter haben uns in die Karten gespielt“, stimmt FCF-Coach Pohl seinem Gegenüber zu. Für die Strausberger bedeutete das 80 Minuten in Unterzahl und einen möglichen frühen Rückstand durch den Elfmeter. Während Adam Anton Wiejkuc seinen Platzverweis realisierte und vom Platz trottete, legte sich Felix Matthäs den Ball auf dem Punkt zurecht. Der Ball klatschte an den Pfosten. Mario Block reißt am Spielfeldrand die Arme nach oben. Auf der anderen Seite schlägt man sie über dem Kopf zusammen. Es ging also bei null weiter. Ein gut geschossener Freistoß von Narciel Mbuku rasierte nur wenige Minuten später die Latte. Auf der anderen Seite machten die Gäste weiter Druck und kamen zum Abschluss. Der Ball landete im Tor. Doch die Fahne war oben. Abseits. Doch dann machten die Hausherren mehr Druck. Aggressiv wurde die Hintermannschaft des FCS angelaufen und ein Ballverlust erzwungen. Paul Jäckel wird nach der Balleroberung im Strausberg-Sechszehner angespielt und nimmt den Ball mustergültig mit. Im Rückraum lauert Robin Grothe, der sich nicht zwei Mal bitten lässt und zur 1:0-Führung einschiebt. Die Druckphasen der Frankfurter schwankten wie eine Sinuskurve. Mal wurde ruhig hinten rum gespielt und der Gast laufen gelassen und mal kam der schnelle lange Ball, gepaart mit explosivem Pressing. Ein zweites Tor war die Folge, doch auch hier hob der Assistent die Fahne. Der FCS löste die schwereren Phasen gut und brachte den 1:0-Rückstand in die Pause. Auch mit etwas Glück. In der 40. Minute forderte die Frankfurter Anhängerschaft den zweiten Elfmeter. Diesmal blieb der rote Karton samt Pfiff aus. Die zweite Hälfte begann für die dezimierten Strausberger gut. In der 51. Spielminute hatten sie bereits den Ausgleich auf dem Fuß. Das Leder flatterte aber am linken Winkel vorbei. Doch der Gastgeber lernte den neu gewonnenen Raum zu nutzen und erspielte immer mehr aussichtsreiche Möglichkeiten. So setzte Marcel Georgi den Ball in der 55. Minute an den Pfosten und ließ den Strausbergern somit Hoffnung. In der 77. Minute war es dann aber soweit und die Weiß-Roten erhöhten durch ihren frisch eingewechselten Stürmer Artur Aniol. Die Derby-Niederlage für die Strausberger schien besiegelt. Ein letztes Lebenszeichen der Gäste folgte in der 79. Minute als FCF-Keeper Rocco Zalenga zwei Mal hintereinander gefordert wurde und mit aller Macht die Null halten konnte. Doch es wurde noch mal richtig rot auf dem Platz. Unglücksrabe des Tages, Felix Matthäs, der zuvor den Elfer verschoss, lag plötzlich blutüberströmt auf dem Boden. Kurz vor Schluss traf ihn ein Strausberger Fuß im Gesicht. Die Behandlung dauerte bis zum Ende der Partie. Die Pohl-Elf beendet die Durststrecke zu Hause, badete im roten Fahnenmeer der Fans und setzte zum Tanz an. Am Ende machten Michael Pohl und Mario Block den Platzverweis als entscheidende Szene aus. Der FCF-Coach fügte an, dass „das Spiel dementsprechend nachher auch 2:0 ausgegangen ist.“ Des Weiteren merkte der Chef-Trainer, welcher ab und an in der Kritik der Fans stand, an: „Dafür, dass heute einer unterm Strich gegen einen überm Strich gespielt hat, war es eine recht faire Partie. Mit dem Ergebnis bin sehr zufrieden. Außerdem möchte ich mich hier beim Verein bedanken, dass er mich in Ruhe, trotz der Situation, arbeiten lassen hat. Wenn man bedenkt, dass der Druck von außen groß war, den Trainer vielleicht doch zu entlassen, bin ich glücklich über das Vertrauen, das mir geschenkt wurde. Die A-Jugendspieler, die mir zur Verfügung gestellt wurden, sind sehr wichtig. Das sah man heute beim 2:0. Wenn der Druck weg ist, sieht man, was möglich ist.“




25 Apr 2016

AUSWÄRTSSIEG BEIM BSV HÜRTÜRKEL

Im Kellerduell zwingt Frankfurt den BSV Hürtürkel mit 4:0 in die Knie!
Von Beginn an war beiden Teams die Anspannung anzumerken. Es ging in dieser Begegnung um mehr als nur drei Punkte. Vielmehr ging es darum, nach dem letzten Strohhalm zu greifen. Mit einem Sieg würden die Berliner auf drei Punkte an die Frankfurter heranrücken und den Druck stark erhöhen. Im Gegenzug könnte der Aufsteiger den Abstand zum Schlusslicht auf neun Zähler vergrößern und somit die Hoffnung auf den Nichtabstieg aufrechterhalten. Die Partie ums Überleben lief gerade mal neun Minuten und die Frankfurter zeigten sich erstmals angriffslustig. Die erste gefährliche Aktion im Spiel verwandelte Narciel Mbuku nach guter Vorarbeit von Erik Huwe sofort zum 1:0 für die Gäste. Dem BSV war der Schock durch das schnelle Gegentor anzumerken. Wollte man doch heute wenigstens gegen den direkten Konkurrenten im Abstiegskampf punkten. Doch FCF-Stürmer Mbuku hatte was dagegen und schlug nur drei Minuten später erneut zum 2:0 zu. Der Doppelschlag schmerzte. Der Hürtürkel-Elf und den Anhänger des BSV waren Frust und Verzweiflung anzumerken. Die einzige gute und zugleich sehr sehenswerte Gelegenheit bot der Berliner Freistoßspezialist José Raimundo Silva Magalhaes. Die Parade von Philipp Reschke hielt die Führung fest und so ging es mit einem 2:0 für Frankfurt in die Pause. Zeit für die Hausherren sich zu sammeln und mit neuer Energie die zweiten 45 Minuten anzugehen. Doch der nächste Paukenschlag ließ nicht lange auf sich warten. FCF-Stürmer Arthur Aniol, der in der ersten Hälfte nur schwer ins Spiel fand und für unnötige Ballverluste sorgte, schlug, nach grobem Patzer des BSV-Schlussmanns Eray Aktan, zu und baute die Gästeführung auf 3:0 aus. Vorerst gesättigt zogen sich die Frankfurter tiefer in die eigene Hälfte zurück und lauerten auf Konterchancen. Bei den Hausherren aber ging wenig zusammen. Aussichtsreiche Möglichkeiten wurden leichtfertig verschenkt. Einfache Pässe landeten im Fuß der Elf um Michael Pohl. Der FCF-Coach wechselte drei Mal um einige gelb vorbelastete Spieler für die kommenden Aufgaben zu schonen. Unter anderem kam Robin Grothe in der 69. Minute für den engagiertFür den BSV sieht die Tabellensituation alles andere als vielversprechend aus. Neun Punkte Rückstand auf die Oderstädter offenbart die Tabelle. Der begehrte fünfzehnte Platz in der Oberliga, der Platz an dem die Hoffnung an den Klassenerhalt hängt, ist jetzt in weite Ferne gerückt. Frankfurt hat nun wieder mehr Luft zum Atmen und kann sich auf die nächsten Begegnungen konzentrieren. aufspielenden Marcel Georgi und sollte seinen Moment bekommen. In der 84. Minute setzten die Gäste aggressiv nach und Grothe besiegelte nach schönem Solo mit seinem Treffer zum 4:0 den Endstand der Partie.
Frankfurts Chef-Trainer Michael Pohl zeigte sich zufrieden: „Die Leistung der Jungs war gut und das Ergebnis geht auch in der Höhe in Ordnung. Wenn wir den einen oder anderen Konter besser fahren, können wir vielleicht auch noch höher gewinnen. Aber dazu muss man sagen, dass wir bei Standards nicht immer sattelfest aussahen. Doch im Ganzen bin ich zufrieden und wir haben verdient gewonnen. Für die Jungs ist es schön, dasss sie mal wieder gewinnen konnten.“


17 Apr 2016

AUSWÄRTS 4:0 VERLOREN

SV Lichtenberg 47 -1.FC Frankfurt 4:0 (2:0)
Auch nach dem 23.Spieltag bleibt der 1.FC Frankfurt in der Rückrunde der Oberliga Nord weiterhin sieglos und verliert gegen den SV Lichtenberg glatt mit 4:0. Die von Anfang an stark defensiv eingestellte und ersatzgeschwächte FCF Truppe hatte noch im Gegensatz zum Fürstenwalder Spiel am vergangenem Mittwoch gegen den SV Lichtenberg nicht die Spur einer Chance und war in einigen Situationen völlig überfordert. Überwiegend mit Defensivaufgaben beschäftigt, kamen dann auch noch viele individuelle Fehler dazu, die es den Platzherren leicht machten einen ungefährdeten Sieg nach Hause zu fahren. Da reichte bereits in der (3.) ein Pass des Gastgebers von der Grundlinie aus und Yildrim Emre brauchte den Ball nur noch über die Grundlinie zur 1:0 Führung des Gastgebers schieben. Trotz des früheren Rückstands weiter tief stehend waren die Oderstädter im Laufe des Spiels meistens nur zweiter Sieger und mussten erneut zuschauen, als ein Pass durch die Grundlinie (25.) zum freistehenden Julian Loder zum 2:0 Führungstreffer der Berliner geführt hat. Die einzige nennenswerte Chance der Gäste ergab sich aus der (39.), als nach Pass von Artur Aniol, Robin Grothe über rechts dann nur das Außennetz traf. Mit Beginn der zweiten Halbzeit das gleiche Bild, der Gastgeber gab den Ton und die Gäste verteidigten aufopferungsvoll.
So war es nur eine Frage der Zeit, wann der nächste Treffer zu gunsten der Platzherren wieder fallen würde. In der (58.) konnten die wenigen Zuschauer erneut jubeln, weil Yildrim Emre mit seinem 2. Treffer über rechts alleine gelassen wurde und aus 14 Metern mit Unterstützung des Innenpfostens das 3:0 für die 47ziger erzielt hat. Weitere gute Möglichkeiten der Gastgeber hätten das Ergebnis zwischenzeitlich noch höher schrauben können, verfehlten aber entweder das Tor nur knapp (54.64.) oder scheiterten am guten FCF Schlussmann Philipp Reschke (61.65.). Besser machte es dann Thomas Brechler (71.), in dem die FCF Abwehr ausspielte und zum 4:0 für die Lichtenberger abschloss. Da war im Gegenzug (76.) den Oderstädtern nicht einmal der Ehrentreffer vergönnt, als nach einem Grothe Freistoß der Ball von der Lattenunterkante wieder ins Spielfeld zurücksprang. Das wäre vielleicht auch des Guten zu viel gewesen, weil der Gastgeber auch in der letzten Viertelstunde das Spielgeschehen bis zum Abpfiff bestimmt hat und der FCF zufrieden sein kann, das es nur beim 4:0 Sieg zu Gunsten des Gastgebers geblieben ist. Nach dieser erneuten Niederlage wird sich wohl der 1.FCF wieder nach unten orientieren und das Abenteuer Oberliga verlassen müssen. Trainer Michael Pohl (1.FCF). Ein in allen Belangen verdienter Sieg des Gastgebers, der individuell besser besetzt war und sehr gut gestaffelt uns unter Druck gesetzt hat. Waren dann auch chancenlos und setzten uns nicht aggressiv genug zur Wehr.
Trainer SV Lichtenber 47: War mit der Leistung meiner Mannschaft wohlauf zufrieden. Vor allem haben die Stürmer wieder einmal getroffen, das motiviert für die nächsten schweren Aufgaben. Gegen FSV Union Fürstenwalde am kommenden Wochenende wird die Aufgabe schon etwas schwerer als heute. Trotzdem wollen wir in der Tabelle nach oben noch etwas bewegen.
1.FCF: Reschke, Hildebrandt, Matthäs Felix, Sauer, Weiss-Motz, Herzberg, Fiebig, Grothe, Aniol(75.Hilprecht), Huwe(59. Weyer), Mbuku.
Trainer: Michael Pohl
Schiedsrichter: Florian Markhoff (Rostock)
Zuschauer: 152
Torfolge: 1:0 Yildrim (3.), 2:0 Loder (25.), 3:0 Yildrim (58.) 4:0 Brechler (71.)


17 Apr 2016

DIE II.MÄNNER GEWINNT VERDIENT BEIM STORKOWER SC

Kreisoberliga – Storkower SC II : 1.FC Frankfurt II 1:3 (1:2)
Der 1.FC Frankfurt II hat am am 23. Spieltag allen äußerlichen Widrigkeiten getrotzt und sich beim Storkower SC II verdient mit 1:3 durchgesetzt. Lohn dafür ist eine vorrübergehende Tabellenführung. Der Gastgeber hatte alle Möglichkeiten ausgeschöpft um eventuell doch etwas gegen den Tabellenzweiten ausrichten zu können. Gespielt wurde auf dem kleinen Nebenplatz der durch und durch holprig war und die Bezeichnung Spielfeld nur mit geschlossenen Augen Akzeptanz fand. Auch erwartete Trainer Alexander Peter vom Gastgeber den 1.FCF  mit einer gewissen Überheblichkeit an diesem Tage. Jedoch wurde ihm dieser Gefallen nicht getan. Zeitig, mit allen Mitteln störend versuchte Storkow sofort jeglichen Spielaufbau der Frankfurter zu unterbinden. Zeitweise auch mit Erfolg . Allerdings ließ sich der FCF dadurch nicht sonderlich beeindrucken und Nils Dochow erzielte in der 20. Minute den Führungstreffer für Frankfurt. Wohl noch etwas in der Freude über die Führung verteidigte der FCF II die nächsten Minuten nicht richtig und Mark Ewler konnte einen Pass aus abseitsverdächtiger Position zum 1:1 (23.) verarbeiten.  Der gut leitende Unparteiische Stephan Schindler gab das Tor aber. Weiter ging’s, mit vielen kleinen Fouls des Gastgebers und lang nach vorn geschlagenen Bällen wobei sich allerdings die schlechte Verwertung der Storkower Spieler bemerkbar machte. Viele Bälle versprangen oder kamen garnicht dort an wo sie hinsollten. War es dann doch ein Fehler als Tabellenvorletzter gegen den Zweiten auf diesem Geläuf zu spielen? Und genau solch eine Aktion auf dem schlechten Untergrund führte dann zum 1:2 für den 1.FCF in der 36. Minute. Einem Storkower Spieler sprang der Ball bei einem Abwehrversuch an den Arm im Strafraum. 11 Meter für Frankfurt, wobei man bei dieser Entscheidung zweigeteilter Meinung sein konnte. Franz Florian Dahlmann verwandelte sicher zum 1:2 Pausenstand. In der zweiten Halbzeit erhöhte der Gast das Tempo, einige gute Möglichkeiten blieben ungenutzt. Die Storkower werten sich nach Leibeskräften ohne wirklich zwingende Aktionen zu schaffen.  So dauerte es auch bis zur 85. Minute, ehe Miro Dorenburg das für Frankfurt erlösende 1:3 und gleichzeitig den Endstand erzielte. Alles in allem war es aber trotzdem ein völlig verdienter und schwer erkämpfter Auswärtssieg. Aber solch Spiele müssen auch absolviert sein und zeigte die tolle mannschaftliche Geschlossenheit die zurzeit bei unserer zweiten Mannschaft herrscht. Ob auf dem Spielfeld oder auch auf der Wechselbank. (f.s.)


14 Apr 2016

GUTES GEKÄMPFT UND DOCH VERLOREN

Der FSV Union Fürstenwalde hat am Mittwoch das Oberliga-Nachholspiel beim 1. FC Frankfurt mit 2:0 (0:0) gewonnen. Während für die Gastgeber damit der Ligaverbleib immer unwahrscheinlicher wird, sind die Gäste bis auf zwei Zähler an Spitzenreiter Zehlendorf herangerückt. Beim 2:0 (0:0) des FSV Union Fürstenwalde beim 1. FC Frankfurt begannen beide Mannschaften jeweils mit einer Änderung im Vergleich zu den Sonntags-Partien. Bei den Frankfurtern fehlte Mittelfeldspieler Narciel Mbuku, der sich tags zuvor im Training das rechte Knie verdreht hatte. Bei den Spreestädtern schaute Mittelfeldakteur Paul Karaszewski wegen der fünften Gelben Karte nur zu. Das Spiel begann recht zäh. Während die Gastgeber, gewarnt von dem 0:5 in der Hinrunde, vor allem auf Torabsicherung aus waren, liefen sich die hochfavorisierten Fürstenwalder immer wieder an der disziplinierten Verteidigung der Gastgeber fest. So war das heimische Publikum schon klatschend dankbar, wenn ein Paul Jäkel es mal mit einem unplatzierten Volleyschuss aus der Distanz probierte (12.), Robin Grothe aus der zweiten Reihe einen ebenso zu hoch justierten Fernschuss aufs Fürstenwalder Tor abgab (26.) und es Artur Aniol mit einem Schuss über das Tor versuchte (35.).
Wesentlich mehr Betrieb herrschte da schon in der Frankfurter Hälfte, doch so richtig in Verlegenheit brachten zunächst auch Paul Milde (15., 31.), Toni Hager (17.) und Ingo Wunderlich (22.) den Frankfurter Schlussmann Philipp Reschke nicht. Nach der Pause zogen die geduldig auf das Frankfurter Tor spielenden Gäste das Tempo merklich an, doch Reschke war bei Freistößen von Milde ebenso zur Stelle (50., 62.) wie bei einem Schuss aus zehn Metern von Hager (56.). Als sich die Frankfurter langsam damit anfreunden konnten, eine kleine Überraschung zu schaffen, überlistete der aus der eigenen Hälfte durchstartende Christian Mlynarczyk den Frankfurter Schlussmann mit einem Heber zur Gäste-Führung (71.). Nun wehrten sich die Gastgeber gegen die drohende Niederlage und erspielten sich in der 80. Minute auch ihren ersten Eckball, doch in die nun größer werdenden Abwehrlücken stießen vermehrt die Gäste. Nachdem Reschke einen Kopfball von Hager noch an die Lattenunterkante lenken konnte (76.), war er in der Schlussminute bei einem Konter der Gäste machtlos. Der agile Darryl Julian Geurts lief auf der linken Seite durch und passte fast von der Grundlinie zum im Zentrum freien gerade eingewechselten Will Siakam, der aus Nahdistanz einschob.

1. FCF: Reschke - Felix Matthäs, Hildebrandt, Weiss-Motz, Sauer - Fiebig, Grothe (68. Herzberg), Garling, Huwe, Sauer - Aniol - Trainer: Pohl
Füwa: Filatow - Süß, Zwerschke, Wunderlich - Mlynarczyk, Schulze, Wuthe - Milde, Geurts - Gelici (4. Schmidt) - Hager
Tore: 0:1 Mlynarczyk (71.), 0:2 Siakam (90.+2) - SR: Wessel (Berlin)
Zuschauer: 380
(Bericht: moz.de)


10 Apr 2016

ACHT SIEGLOSE SPIELE IN FOLGE

1. FCF verliert mit 1:3 (0:3) auch gegen Charlottenburg
Geprüft, gewogen und für die Oberliga offensichtlich wieder zu leicht befunden: Mit dem 1:3 (0:3) gegen den CFC Hertha musste der Aufsteiger 1. FCF das achte sieglose Spiel in Folge hinnehmen. Schon nach einer halben Stunde lagen die verletzungsbedingt arg gehandicapten Frankfurter beinahe aussichtslos mit 0:3 zurück. Beim zeitigen Rückstand setzte sich Mohamed Toure rechts gegen den jungen John Lukas Sauer durch und vollendete aus Nahdistanz. Mit zwei schönen Treffern aus der Distanz genau in den Winkel konnte sich der kleine Ümit Cisek, erst zur Winterpause aus Altlüdersdorf gewechselt, über seine ersten beiden Saisontore freuen. Den Gastgebern, die sich in der selbst gewählten Defensivrolle kaum eine echte Torchance erarbeiten konnten, drohte ein Heimdebakel. Wenn schon mal in Ballbesitz, fiel ihnen nichts Gescheites gegen die cleveren, ballsicheren Berliner ein. Und sie rückten bei eigenen Offensiv-Aktionen zu zaghaft, zu ängstlich nach.
In der zweiten Hälfte – ohne den am Knöchel verletzten Kapitän Fred Garling – sah das schon etwas anders aus. Da strafften sich die Hausherren, machten etwas mehr Druck. Und nach einem mustergültigen Flachpass von Narciel Mbuku ließ sich der flinke Artur Aniol beim 1:3 nicht stoppen. Von da an wirkten die Charlottenburger verunsichert, wurden nervöser, versuchten es aus der Konterstellung meist nur noch mit Versuchen aus der zweiten Reihe.
Die Oderstädter witterten ihre Chance, vielleicht doch noch zum Unentschieden und damit zum Punktgewinn zu kommen. Doch weder Felix Matthäs noch Robin Grothe oder Mbuku konnten bei einigen turbulenten Szenen vor dem Charlottenburger Kasten jubeln. Zuletzt rettete der eingewechselte Serkan Karasu für seinen schon geschlagenen Hertha-Schlussmann Georgios Kitsos auf der Linie.
FCF-Coach Michael Pohl: „Die Gäste gewannen verdient, waren cleverer, nutzten unsere Fehler gnadenlos und machten zwei schöne Dreiangel-Treffer. Die zweite Halbzeit war okay, da fehlten uns dann ein, zwei Tore.“
Gäste-Trainer Murat Tik: „Wir bestimmten die erste Hälfte, bekamen aber keine Ruhe in unsere Aktionen. Nach dem 3:1 wurde es noch einmal brenzlig, aber ich bin zufrieden.“

1. FCF: Reschke – Felix Matthäs, Hildebrandt, Weiss-Motz, Sauer – Garling (46. Hilprecht), Huwe – Grothe, Fiebig, Mbuku – Aniol. Trainer: Pohl.
FC Hertha: Kitsos – Sapmaz, Lentz, Sinan, Yakut – Dikmen, Ehm – Toure (64. Yanar), Cicek (68. Karasu), Eryigit – Cisse (90. Ghasemi). Trainer: Tik.
Schiedsrichter: Hempel (Großnaundorf)
Zuschauer: 150
Tore: 0:1 Toure (10.), 0:2, 0:3 Cicek (12./29.), 1:3 Aniol (68.).


10 Apr 2016

DIE II. GEWINNT VERDIENT

1.FC Frankfurt II : SV Victoria Seelow II 2:1 (1:0)
Gekämpft, gerackert, gewonnen, hat am heutigen Samstag unsere zweite Männermannschaft das Derby gegen die Victoria Seelow  Reserve. Der FCF ließ sich auch von Anfang an nicht von der harten Gangart des Gastes (5 x Gelb) beeindrucken. Im Gegenteil. Ein strammer Schuss von Joe Jurchen nach vier Minuten verfehlt knapp das Tor. Schon nach zehn Minuten werden die Seelower zunehmend unsicherer in ihren Aktionen und schlagen viele Bälle sinnlos nach vorn. In der 18. Minute  mal eine gute Freistoßposition für Seelow aus gut 25m. Vorsicht ist geboten, denn Frankfurt ist anfällig, wie die letzten Spiele zeigten. Aber der Schuss landet in der Mauer. Immer mehr Fouls häufen sich nun von Seelow und machen es Frankfurt schwer ein klares Spiel aufzubauen. In Minute 25 dies: Kuriose Szene. Ein Freistoß für Frankfurt wird schnell ausgeführt. Der Ball gelangt auf die rechte Seite zu Sabin. Der schlägt die Flanke auf den langen Pfosten, wo Jönson mit dem Kopf auf Merten ablegt, der den Ball in den Winkel hämmert. Abseits! Nach 27 Minuten wars dann aber doch soweit. Nun wurde Seelow für sein rüdes einsteigen bestraft! Freistoß für Frankfurt aus halb linker Position! 25m, ein Fall für den Kapitän! Der nimmt sich der Sache an und nagelt das Leder in den linken Winkel. Keine Chance für Seelows Torhüter. Seelow kommt absolut nicht ins Spiel. Wer von den knapp 60 Zuschauern dachte ein Spiel auf Augenhöhe zu sehen, der hat sich geschnitten. Seelow ist nur mit dem Schlagen der Bälle beschäftig und kleinen Fouls. Frankfurt tut sich schwer damit aber ist spielerisch einfach eine Klasse besser. Das 1:0 geht völlig in Ordnung zum jetzigen Zeitpunkt. So geht’s auch in die Pause. Beide Teams vorerst unverändert, Seelow weiter mit kleinen Nicklichkeiten. Der 1.FCF antwortet in der 53. Minute mit dem 2:0. Nach einem langem Freistoß aus der eigenen Hälfte, findet der Ball zu Miro Dorenburg der mit einem genialen Pass in die Schnittstelle  Joe Jurchen in Szene setzt, der aus 14m sauber ins Tor schiebt! Und dann kam sie wieder mal, die Minute der Unachtsamkeit beim FCF und Seelow verkürzte durch Haj Sulaiman auf 2:1. Aber die Frankfurter zeigen die richtige Reaktion und lassen sich von dem Gegentreffer nicht beeindrucken sondern spielen weiter nach vorn. Seelow kann sich weiterhin nur mit Fouls und langen Bällen Luft verschaffen. In den letzten zehn Minuten werfen die Gäste aus Seelow alles nach vorn. Sie drücken auf den Ausgleich! Wird es wie im Hinspiel, als Frankfurt über weite Strecken das Spiel beherrschte aber am Ende versäumte sich zu belohnen und in der Nachspielzeit den bittere Ausgleich kassieren musste? Nein, so wurde es heute nicht. Der FCF II übersteht auch die 4 Minuten der Nachspielzeit und geht an diesem Tage als verdienter Sieger vom Platz und behauptet weiterhin den Platz zwei in der Kreisoberliga.


03 Apr 2016

ES WIRD SEHR ENG........

1.FC Neubrandenburg 04 – 1.FC Frankfurt 3:0 (2:0)
Nach einer wieder vermeidbaren 3:0 Auswärtsniederlage gegen den nach Insolvenz bereits feststehenden Absteiger aus der Oberliga Nord 1.FC Neubrandenburg 04 müssen die FCF Kicker weiter um den Klassenerhalt bangen. Da stand der 1. FCF eigentlich schon vor dem Auswärtsspiel mit dem Rücken zur Wand und wollte für den Klassenerhalt wichtige Punkte mit nach Hause nehmen. So nach dem Motto, außer Spesen nichts gewesen, durften die Oderstädter dann nach Spielende diese lange Heimreise wieder einmal mit leeren Händen antreten. Individuelle Schwächen in allen Mannschaftsteilen und eine schlechte Chancenverwertung machten dieses Vorhaben dann schnell wieder zu Nichte. Taktisch diszipliniert spielend zeigten auf der anderen Seite die Platzherren, wie effektiv ein Spiel über 90 Minuten ablaufen kann. In der Defensive fast fehlerlos und im Konterspiel effektiver als sein Gegenüber machte diesen entscheidenden Unterschied an diesem Tag aus. Nach einer guten Möglichkeit durch Narciel Mbuku (18.) aus spitzem Winkel knapp am Tor vorbei, wurde auf der anderen Seite der erste Konter (19.) eingefahren, über drei Stationen wurde Nick Stövesand über rechts bedient und prompt stand es 1:0 für den 1.FCN. Alle gute Dinge sind zwei dachte sich der gleiche Spieler in der (26.) und vollendete einen Abpraller nach Ecke aus 16 Metern zur 2:0 Führung des Gastgebers.
Robin Grothe (36.) knapp am Tor vorbei und Felix Matthäs (39.) blieb am Schlussmann Alexander Walter hängen, war das Beste seitens des 1.FCF, was man da kurz vor der Halbzeit noch zu bieten hatte.
So nach dem Motto alles oder nichts versuchte der 1.FCF zumindest zu Beginn der zweiten Halbzeit noch den Anschlusstreffer zu erzielen und hatte beim nächsten Konter (50.) sogar Glück, als Schlussmann Rocco Zalenga mit zwei Glanzparaden das zeitige K.O verhindern konnte. Alle weiteren Aktionen aus Gästesicht waren dann in der Folgezeit einfach zu durchsichtig und nicht zwingend genug um das Spiel noch drehen zu können. Die einzige Möglichkeit dieses Ergebnis noch zu korrigieren, hatte Robin Grothe (65.) mit einem 16 Meter Schuss, der aber noch zur Ecke abgefälscht wurde.
Dafür wurde der FCF im Gegenzug wieder mal klassisch ausgekontert. Über zwei Stationen wurde Patrick Pretzer über links (80.) bedient und vollendete zum verdienten 3:0 Endstand für den Gastgeber.
Eine enttäuschende Leistung, mit der dieser Klassenerhalt nicht zu meistern ist.
Trainer 1.FCN Torsten Köpke: Ein verdienter Sieg meiner Mannschaft. Aus einer leichten Konterstellung wollten wir das Spiel machen und den Gegner auskontern. Dies ist uns sehr gut gelungen.
Trainer: 1.FCF Michael Pohl: Dieser Sieg geht auch in dieser Höhe zu Gunsten des Gastgebers in Ordnung. Der 1.FCN hat an diesem Tag sehr effektiv gespielt. Nach diesem 2:0 Rückstand waren wir einfach nicht in der Lage, diese Aufgabe mit spielerischen Mitteln zu lösen.

1.FC Frankfurt: Zalenga, Hildebrandt, Matthäs Felix, Weyer (46. Jäckel), Sauer, Weiss-Motz (78. Fiebig), Zimmer (46.Nowaczewski), Grothe, Garling, Anil, Mbuku.
Trainer: Pohl/Schröder
Schiedsrichter: Dirk Meißner (Zahna-Elster)
Zuschauer: 110
Torfolge: 1:0 Stövesand (19.) 2:0 Stövesand (26.) 3:0 Pretzer (80.)


20 Mar 2016

NICHTS GEHOLT GEGEN DEN SPITZENREITER

Das Wunder ist ausgeblieben: Der 1. FCF verlor gegen den spielerisch klar dominierenden Oberliga-Spitzenreiter Hertha 03 Zehlendorf mit 1:2 (0:1) und war damit noch gut bedient. Vor allem in der ersten Hälfte spielten die Berliner förmlich Katz und Maus mit den Frankfurtern. Mit individueller Stärke und Routine zeigten sie sich in nahezu allen Belangen überlegen: in der Offensivkraft, im spielerischen Verständnis, in der Schnelligkeit (auch gedanklich) und Variabilität. Da hatte der Oberliga-Neuling meist das Nachsehen, sah oft nur die Hacken der quirligen Herthaner namens Burak Mentes, Maximilian Obst, Cüneyt Top oder Niclas Warwel und wusste sich manchmal nur durch taktische Fouls zu helfen. Bei solch (er)drückender Überlegenheit konnten Torchancen der Gäste nicht ausbleiben. Die frühe Führung durch Warwel nach Ablage von Mentes beflügelte die Berliner zusätzlich und ließ die Oderstädter vor staunender Ehrfurcht fast erstarren. Nur gut, dass Philipp Reschke die Nerven behielt, zweimal gegen Top (18./21.) und einmal gegen Efraim Gakpeto (24.) rettete. Mentes (27.) und Top (31.) hatten weitere Chancen. Erst nach dem Platzverweis von Darius Niroumand (Nachtreten gegen den am Boden liegenden Tobias Fiebig) schaltete die "kleine Hertha" zwei Gänge zurück, ließ es ruhiger, gemächlicher angehen. Die Gastgeber, die erstmals wieder mit zwei Spitzen agierten, mühten sich zwar redlich, brachten sich aber mit vielen Zuspielfehlern im umständlichen Vorwärtsgang zu oft selbst in Bedrängnis. Nach Ablage von Artur Aniol ergab sich in der ersten Halbzeit nur eine gute Möglichkeit für Narciel Mbuku, doch sein Schuss landete genau in den Armen vom Schlussmann (12.). Nach dem Seitenwechsel unterstrichen die Zehlendorfer in Unterzahl auch ihre Konterqualitäten. Wieder musste Reschke - diesmal mit Kopfabwehr - gegen Top retten (50.). Ansonsten bemühte der Favorit seine Cleverness, den knappen Vorsprung über die Zeit zu bringen. Fortan passierte nicht mehr viel - bis zur 73. Minute, als sich auch der 1. FCF dezimierte. Erik Huwe sah nach wiederholtem Foul an Robert Schröder im Mittelkreis den gelb-roten Karton vom gut amtierenden Unparteiischen. Zwei Minuten später entwischte Gakpeto auf der linken Seite dem gerade eingewechselten, noch nicht auf Betriebstemperatur gekommenen Kevin Richter und vollendete platziert zum vorentscheidenden 2:0 der Nulldreier. Mit dem Anschlusstreffer von Artur Aniol per Kopfball nach Garling-Flanke wurde es dann doch noch einmal spannend. Die Frankfurter wehrten sich vehementer gegen die drohende Niederlage, wurden offensiver, doch die Zeit lief ihnen gegen ein routiniertes Team davon. Hertha wackelte, fiel aber nicht. Den Mbuku-Schuss von der Strafraumgrenze wehrte Nico Hinz mit einem Arm ab. Auf der anderen Seite: Die freien Konterräume konnten Felix Robrecht und Warwel nicht nutzen. Kein Wunder, dass sich Gäste-Coach Markus Schatte "nur mit den Abschlusshandlungen nicht zufrieden" zeigte. FCF-Trainer Michael Pohl musste neidlos den "völlig verdienten Sieg der klar besseren, ballsicheren Berliner" anerkennen.
1. FCF: Reschke - Weiss-Motz (74. Richter), Weyer, Garling, Sauer - Huwe, Fiebig (64. Nowaczewski) - Grothe (46. Felix Matthäs), Mbuku - Zimmer, Aniol. Trainer: Pohl
Hertha Zehlendorf: Hinz - Thokomeni (92. Aagard), Schröder, Dombrowe, Ryberg - Obst, Niroumand - Mentes, Top - Gakpeto (85. Robrecht), Warwel. Trainer: Schatte
Tore: 0:1 Warwel (6.), 0:2 Gakpeto (75.), 1:2 Aniol (82.) - Gelb-Rot: Huwe (73./wiederholtes Foulspiel) - Rote Karte: Niroumand (35./Nachtreten)
Schiedsrichter: Nixdorf (Dresden)
Zuschauer: 140
(Bericht: moz.de)


13 Mar 2016

UNENTSCHIEDEN IM DERBY

SV Victoria Seelow – 1. FC Frankfurt 2 : 2 ( 0 :0 )
Derbytime in Seelow! Mit einem 2:2 kehrte der 1. FC Frankfurt von dort zurück. Dabei fiel die Bewertung des Resultates ob des in der zweiten Minute der Nachspielzeit vom Gastgeber erzielten Ausgleichstreffers durch einen Treffer des Ex-Frankfurters Sebastian Lawrenz unterschiedlich aus. „Hätte mir vor dem Spiel jemand einen Punkt angeboten so hätte ich sofort unterschrieben.“ war sich Frankfurts Coach Michael Pohl nach dem Spiel nicht sicher ob er sich freuen oder ärgern sollte. „Es war ein glücklicher Punktgewinn für uns heute.“, so sein Pendant Robert Fröhlich auf Seiten der Gastgeber. „Uns fehlt zur Zeit die spielerische Lockerheit der Hinrunde.“ Diese war in diesem Duell aber nun wirklich von Beginn von keinem Team zu sehen. Nach gerade einmal neun (!) Sekunden Spielzeit gab es schon den ersten Freistoß wegen Foulspiels. Es sollte auch nicht der letzte bleiben. Beide Teams bekämpften sich aufs Äußerste. Kein Meter Raum wurde dem Gegner gegeben. Nickligkeiten, Zweikämpfe und viele energische Laufduelle bestimmten die erste Halbzeit. Die dicht am Spielfeldrand stehenden Zuschauer bildeten dafür die beste Atmosphäre. Doch Torchancen? Fehlanzeige! Sieht von einigen gutgemeinten Distanzschüssen mal ab. Nur einmal wurde es überhaupt richtig gefährlich auf dem Spielfeld. Nach Vorlage von Artur Aniol traf Narciel Mbuku für den 1. FC den Pfosten (28.). Besser wurde es in den zweiten 45 Minuten. Seelow traute sich nun mehr zu. Einem Distanzschuss konnte Rafal Weyer per Kopf noch auf der Torlinie klären (51.), bei Toni Mielkes Versuch (53.) war Keeper Philipp Reschke auf dem Posten. Richtig gut wurde das Spiel aber erst nach dem Führungstor des 1. FC, das selbst Kenner mit der Zunge schnalzen ließ. Nach einem angefangenen Angriff trieb Robin Grothe die Kugel nach vorn und legte links ab auf den mitgelaufenen Tobias Fiebig. Dessen ansatzlosen Pass mit dem Außenrist nahm Aniol direkt aus der Luft – ein Traumtor am Freitagabend! Seelow antwortete nun mit wütenden Angriffen, doch es war fast kein Durchkommen gegen die Frankfurter Abwehr. Dennoch gelang den Seelowern der Ausgleich. Nach einer Ecke köpfte Amadeusz Klodawski unbedrängt zum Ausgleich ein (81.).
Wer dachte das war es schon wurde eines Besseren belehrt. Den Frankfurtern boten sich nun Konterchancen allerbester Güte. Der gerade eingewechselte Max Zimmer hätte das Spiel schon entscheiden können. Frei vor dem Torhüter auftauchend bekam der noch irgendwie die Finger an an den Ball (85.). Dennoch ging der 1. FC erneut in Führung. Diese besorgte nach Vorlage von Aniol ausgerechnet Mbuku. Minutenlang konnte der angeschlagene Mittelfeldspieler nicht mehr mitwirken, hielt sich an der Außenbegrenzung irgendwie warm und kam nur deshalb noch einmal aufs Feld zurück weil sein Verein schon dreimal gewechselt hatte. Dem Gastgeber fiel nun wie eigentlich schon in den 86 Minuten vorher aus dem Spiel heraus keine Lösung ein. Doch in der zweiten Minute der Nachspielzeit gab es ja noch einmal eine Ecke...
Seelow: Lopusiewicz – D. Jankowski, Reichelt, Mielke, Lawrenz – Nasser, S. Jankowski, Drews, Pilz (81. A. Alexandropoulos) – Yildrim, Klodawski – Trainer: Robert Fröhlich
Frankfurt: Reschke – Felix Matthäs, Hildebrandt, Weyer, Sauer – Grothe (79. Richter), Garling, Huwe (75. Frühauf), Mbuku – Aniol, Fiebig (63. Zimmer) – Trainer: Michael Pohl
Schiedsrichter: Christoph Beblik (Berlin)
Zuschauer: 515
Tore: 0:1 Aniol (61.), 1:1 Klodawski (81.), 1:2 Mbuku (86.), 2:2 Lawrenz (90.+2)
Bericht: Uwe Zühlsdorf


13 Mar 2016

II.MÄNNER MIT UNENTSCHIEDEN IN WOLTERSDORF

Kreisoberliga – 1.FC Frankfurt II : SV Woltersdorf 1:1 (1:0)
Im Spitzenspiel des 19. Spieltags trennen sich der 1.FC Frankfurt II und der SV Woltersdorf mit einem leistungsgerechten Unentschieden. Keine der beiden Mannschaften konnte sich über die 90 Minuten wirklich klare Vorteile gegenüber dem Gegner erspielen. Von einer Top Begegnung konnte man nun auch nicht gerade sprechen. Da sprachen der gegenseitige Respekt und viele ungenaue Zuspiele eine deutliche Sprache. Viele Zuspiele oder Pässe waren dem Zufall überlassen ob sie ihren Weg finden. Beide Teams begannen sehr verhalten was sich darin wiederspiegelte das die Torhüter kaum etwas zu tun hatten. Und kam doch mal ein Ball in Richtung der Tore, waren die Torhüter auf dem Posten. Dies zog sich wie ein roter Faden fast durch die ganze erste Halbzeit. Spielzüge die den Zuschauer erwärmen konnten waren Mangelware. Bis zur 40. Minute. Der unermüdlich rackernde Joe Jurchen wurde im Strafraum unsanft zu Fall gebracht, Schiedsrichter Bumgärtel zögerte keinen Moment und gab den berechtigten Elfmeter. Felix Henschel verwandelte diesen sicher zur 1:0 Pausenführung. In der zweiten Halbzeit wurde das Spiel beider Teams etwas ansehnlicher, aber weiterhin gab es keine großen Chancen auf beiden Seiten. Viele versteckte Fouls und Nicklichkeiten prägten die zweite Halbzeit. Woltersdorf jetzt deutlich offensiver und bemüht den Ausgleich zu erzielen. Der FCF II etwas durcheinander und teils in die Defensive gedrängt. So kam es wie es kommen musste. Woltersdorf bekam in der 55. Minute einen Freistoß zugesprochen. Bastian Mähl schnappte sich den Ball und konnte aus gut 22 Metern mit einem Sonntagsschuss in den rechten Dreiangel den Ausgleich markieren. Jetzt besann sich auch der Gastgeber wieder auf seine Stärken und kurbelte die Offensive an. Gute Möglichkeiten zur erneuten Führung konnten durch Joe Jurchen, Steven Jönson oder auch Thomas Sabin nicht genutzt werden, beziehungsweise zeigten Woltersdorfs Torhüter Alex Hirt auf dem Posten. Woltersdorf eigentlich nur noch mit einem guten Angriff der durchaus auch zum Torerfolg hätte führen können. So blieb es bis zum Schluss bei einem wohl doch gerechten Unentschieden.
Trainer Klaus Herpel vom 1.FCF II sprach dann auch von einem ausgeglichenem und leistungsgerechten Unentschieden. Auch sprach er keinem der Frankfurter Spieler den Willen ab 100 % gegeben zu haben. Mehr war eben nicht drin, der Abstand ist gleich geblieben, jetzt muss man sich sofort auf die nächste Begegnung konzentrieren. Woltersdorfs Trainer Thomas Meyer war nach dem Spiel zu keinem Kommentar bereit.
1.FCF II mit: M.Kreutzer, J.Jurchen, F.Henschel, E.Huwe, C.Schneider, N.Dochow,(60.T.Sabin) S.Reich, M.Dorenburg,(63.R.Zalenga) J.P.Sauer,(65.S.Jönson) C.Becker, M.Roeck.
Kader: T.Schnürer, O.Seifert,P.Jäckel / Trainer: Klaus Herpel, V.Seiring, A.Lingk
Woltersdorf: A.Hirt, E.Stasch, S.Schrottke, B.Mähl,(63.F.Post) M.Buley,(73.N.Töpfer) F.Kussatz, F.Kästner, F.Beseter,(76.F.Magin) F.Herrmann, F.Westphal, T.Scheibner, Trainer: Thomas Meyer
Schiedsrichter: Roberto Baumgärtel, Dirk Brusak, Eberhard Bellack
Zuschauer: 86
(F.S.)


28 Feb 2016

DERBYSIEGER

1.FC Frankfurt II : SV Union Booßen 3:0 (2:0)
Die zweite Mannschaft des 1.FC Frankfurt hat das „kleine“ Stadtderby gegen den ziemlich harmlosen Gast von Union Booßen hochverdient gewonnen. Einziges Manko war wieder einmal die schlechte Chancenverwertung des FCF denn zwei, drei Tore mehr hätten es schon sein können. Der Gastgeber begann konzentriert und mit schnellen Spielzügen, die Unioner waren vorerst in die Defensive gedrängt. Und schon in der 12. Minute konnte der Anhang des Gastgebers unter den ca. 90 Zuschauern jubeln. Toni Schnürer traf zum 1:0, nachdem der Booßener Torwart den Ball nicht zu fassen bekam. Weiter ging es in Richtung Gästetor die ihrerseits bis zum Strafraum des FCF kamen, aber eben auch nicht weiter. Thomas Sabin erhöhte nach 39. Minuten nach einem guten Kurzpassspiel auf 2:0 . Der Gast konnte nur staunend zuschauen. Trotz des Rückstandes, beide Teams schenkten sich nichts, es ging ab und an recht ruppig zu. So gings dann auch in die Pause. Auch im zweiten Spielabschnitt das gleiche Bild. Die FCF Reserve angriffslustig, die Booßener spätestens zwanzig Meter vor dem Tor Einfalls- und Glücklos. Eine richtig gute Möglichkeit für die Gäste konnte man nicht verzeichnen. Allerdings konnte man ihnen den Willen nicht aberkennen. Joe Jurchen beantwortete dann in der 61. Minute die Frage nach dem heutigen Sieger mit dem 3:0 Am Ende ein überlegen geführtes Spiel des FCF II aber man muss nochmals die Finger in die Wunde legen zum Thema Chancenverwertung. Durch die gleichzeitige Niederlage des Tabellenführers Woltersdorf, kommt man wieder bis auf zwei Punkte an diese heran. Trainer Veit Seiring hatte dann auch nach einer Aussage eines Zuschauers, hätten wir in Altlandsberg gewonnen die passende Antwort: Wir müssen nicht auf Woltersdorf oder Union Frankfurt schauen sondern nur auf unsere Leistungen. Dann sehen wir was zum Ende rauskommt. Die nächsten schweren Gegner warten schon. Erst in Lebus und dann kommt, genau, Woltersdorf nach Frankfurt.
Der 1.FCF II spielte mit: M.Kreutzer, Joe Jurchen, F.Henschel, T.Schnürer, T.Sabin (59. N.Dochow), M.Merten, S.Reich, M.Dorenburg, C.Becker, M.Roeck (73. F.F.Dahlmann), S.Jönson (67. J.P.Sauer)
Trainer: V.Seiring,K.Herpel,A.Lingk
Zuschauer: 90


14 Feb 2016

VORBEREITUNGSSPIEL IN GUBEN

BSV Guben Nord – 1.FC Frankfurt 1:0 (1:0)
Nach einer eher mäßigen Leistung verliert der 1.FC Frankfurt das zweite Vorbereitungsspiel in Folge gegen den starken Brandenburgligisten BSV Guben Nord knapp mit 1:0. Das war nicht die Offenbarung, die sich Trainer Michael Pohl eine Woche vor dem scharfen Start gegen den FSV Union Fürstenwalde so vorgestellt hat. Da lief an diesem sonnigem Tag und einem holprigem Rasen nach der guten Leistung vom vergangenem Wochenende bei der Reserve von Energie Cottbus spielerisch nicht viel zusammen. Viele Probleme bei Spielaufbau und ein schlechtes Zweikampfverhalten zogen sich wie ein roter Faden durch das gesamte Spiel. Dazu offenbarten sich nach einigen Standards noch zu viele Fehler im Defensivverhalten, die dann auch zum einzigen Tor des Tages geführt haben. Da brauchte Kevin Hauf nach einer Ecke in der (17.) nur noch den Kopf hinhalten und schon stand es 1:0 zu Gunsten des gastgebenden Guben Nord. Danach plätscherte das Spiel bis zum Ende der ersten Halbzeit so vor sich hin, bei dem noch zwei nennenswerten Chancen der Gäste durch Marcel Georgi (18.) und Dennis Hildebrandt (35.) zu erwähnen wären. Im zweiten Spielabschnitt zeigte dann der Oberligist aber leider nur ansatzweise, wozu er in der Lage ist, wenn im Umkehrspiel der Gegner durch schnelle Ballstafetten unter Druck gesetzt wurde. Da konnte konnte Artur Aniol nur per Notbremse in der (61.) zum möglichen Ausgleichstreffer gehindert werden. Passend zum Spiel vergab Kevin Richter den fälligen Strafstoß, in dem er den Ball Schlussmann Denny Hübner direkt in die Arme schoss. Nachdem auf beiden Seiten fleißig durch gewechselt wurde, ergaben sich noch weitere gute Möglichkeiten, vor allem zu Gunsten des Gastgebers, das Ergebnis noch nach oben zu korrigieren.
Schlussmann Philipp Reschke konnte sich dabei mit zwei Glanzparaden (58., 65.) auszeichnen und weitere Gegentreffer verhindern. Auch wenn der Oberligist in der Schlussphase des Spiels den Gegner noch mal gehörig unter Druck setzte, Zählbares sprang dabei aber nicht heraus, weil man auch in dieser Phase nach vorn einfach zu harmlos wirkte. So bleibt dem Trainer Michael nur noch die kommende Woche mit dem letzten Testspiel am Dienstag 19:00 Uhr Kunstrasenplatz gegen Landesligist Dynamo Eisenhüttenstadt übrig mit welchem Kader gegen FSV Union Fürstenwalde dann aufgelaufen wird. Trainer Michael Pohl: Nach dem guten Spiel gegen die Reserve von Energie Cottbus hatte ich von meiner Mannschaft heute etwas mehr erwartet. Trotz holprigem Rasen haben wir für das Spiel zu wenig investiert und zu viele einfache Fehler gemacht. Leider konnte ich zur Besetzung einiger vakanter Positionen vor dem Fürstenwalde Spiel auch nach diesem Test keine neuen Erkenntnisse ziehen.
1.FC Frankfurt: Zalenga(46.Reschke), Hildebrandt, Weyer, Sauer (57.Richter), Weiss-Motz(57.Hilprecht), Georgi, Fiebig(46.Jäkel), Garling(46.Huwe), Maik.Frühauf, Aniol, Steven Frühauf (46.Grothe).
Trainer: Pohl/Schröder
Schiedsrichter: Nico Savoly (Fürstenwalde)
Tore: 1:0 Hauf (17.)


08 Jan 2016

AUSWÄRTS NOCH ZU ÄNGSTLICH

Aufsteiger 1. FC Frankfurt überwintert in der Fußball-Oberliga mit 14 Punkten aus 15 Spielen auf dem 14. Platz. "Den Nichtabstiegsrang bei Saison-Halbzeit konnte man als Neuling nicht erwarten", bilanziert Michael Pohl zufrieden. "Nach oben aber ist noch viel Luft", urteilt der Cheftrainer.
Michael Pohl hat dabei auch im Blick, dass der gegenwärtige Tabellenrang am Ende womöglich nicht zum Klassenerhalt reichen könnte. Das ist abhängig von den Absteigern der 3. Liga (Rostock und Cottbus noch gefährdet) und der Regionalliga (Luckenwalde und Rathenow im Keller). "Also nicht nach unten schielen, sondern fleißig wie die Eichhörnchen Punkte sammeln, punkten..."
Die ordentliche, harte Vorbereitung konnte die Mannschaft bei den personell stark aufgerüsteten Fürstenwaldern nicht umsetzen, bot beim 0:5-Auftakt vor ungewohnt großer Kulisse regelrecht "Angsthasen-Fußball", war nur auf Schadensbegrenzung bemüht. "Doch das Super-Team steckte das weg, fing sich und punktete gut bis zur sechsten Runde", so Pohl. Höhepunkt war das 5:1 gegen Neubrandenburg.
Doch danach setzte der Schlendrian ein, setzte es fünf Niederlagen in Folge. Einen Grund dafür sieht Pohl auch in der veränderten Taktik. "Bis dahin standen wir tief, defensiv, warteten auf Konter. Aus dem Umfeld kamen Forderungen nach mehr Offensivwirkung. Wir versuchten das, stellten um, aber das ging schief." Die Quittung in Heimspielen: 0:4 gegen Lichtenberg, 0:2 gegen das abgeschlagene Schlusslicht Hürtürkel (bei fünf eigenen Aluminium-Treffern!) und 0:5 gegen Rostocks Reserve. "Da kamen schon "Pohl-raus'-Rufe, und das tat mir persönlich richtig weh", erinnert sich der Trainer bitter. Also zurück zur "Tiefenwirkung" mit drei ungeschlagenen Vergleichen in Folge, darunter das 2:1 gegen Spitzenteam TeBe und das 1:0 in Strausberg.
Die Unterschiede zwischen dem Hurra-Angriffsfußball Andrich'scher Prägung in der vorigen Saison und dem heute praktiziertem Konterspiel aus der Tiefe sieht Pohl in dem gestiegenen Klassen-Niveau. "In der Oberliga geht vieles härter zu als in der Brandenburgliga, die Zweikämpfe sind intensiver, und Fehler werden meist gnadenlos bestraft. Standardsituationen wie Eckbälle und Freistöße entscheiden öfter eine Partie. An all dem müssen wir arbeiten."
Bemerkenswert findet der 45 Jahre alte Berliner Polizist die kontinuierliche Leistung und Entwicklung von Dennis Hildebrandt (23). "Der Student kann die ganze Woche lang nicht hier trainieren, hält sich aber fit und ist bei den Spielen eine Abwehr-Stütze." Klar, große Stücke hält Pohl auf seinen Kapitän Fred Garling (32). "Er absolviert die meisten Trainingsstunden, puscht die Mannschaft." Und Schlussmann Philipp Reschke (23) sei "zuverlässig, oft hervorragend". Der technisch beschlagene Marcel Georgi musste weitgehend "umfunktioniert" werden. Dem anerkannten Offensivmann werden nun auch Defensiv-Qualitäten abverlangt. "Er muss weite Wege gehen, hat sich gesteigert und eine gute Hinrunde hingelegt", lobt Pohl.
Die Diskrepanz zwischen Heim- (elf Punkte) und Auswärts-Bilanz (drei) sei "eigentlich normal". "Aber da müssen wir selbstbewusster auftreten, stabiler werden. Als Verstärkung des relativ kleinen Kaders sollen demnächst zwei neue Polen für die am 21. Februar beginnende Rückrunde gebunden werden. Michael Pohl freilich hat da eine etwas andere Sicht. "Ich hätte lieber fünf gute A-Junioren im Team. Die sind zwar für die Nachwuchs-Regionalliga wichtig, aber im Männerbereich hätten sie sicher noch bessere Chancen zur Profilierung, zur eigenen Ausbildung und Entwicklung. Das könnte sie auch zum Bleiben im Verein ermutigen, bewegen." Das jedoch müsse man vereinsintern klären. Erste zarte "Annäherungsversuche" mit 18-Jährigen in Gestalt von Rocco Zalenga, Angelo Marcel Müller und Max Zimmer gibt es ja bereits.
Die Frankfurter beginnen bereits am kommenden Montag ihre Vorbereitung auf die Rückrunde - eine Woche eher als ursprünglich geplant. Grund ist das vorverlegte Hinrundenspiel gegen Wismar (2:2). "So konnten wir eine Woche früher in die Winterpause gehen", argumentiert Pohl. Aus (unguter) Erfahrung hat er diesmal nur sechs Testspiele geplant. Er will "eine zu hohe Belastung im Vorfeld der zweiten Halbzeit" vermeiden - und organisiert als lockere Spaßeinheit unter anderem ein Tanzseminar mit Rumba, Samba, Cha-cha-cha und Schwimmen im Spaßbad. Und nach dem Test am 6. Februar bei Energie Cottbus (U 23) beteiligen sich die Oderstädter am dortigen Karnevalsumzug. Die Freude am Fußball muss und soll halten ...
(Bericht: moz.de)


06 Jan 2016

SPIELWEISE WIE MARIO GOMEZ

Mit 19 Toren in 14 Spielen führt Miro Dorenburg die Torjägerliste der Fußball-Kreisoberliga unangefochten an. FuPa-Redakteur Thomas Sabin sprach mit dem 32-Jährigen über Schuhticks, die Ziele seiner Mannschaft und seinen Offensiv-Partner Joe Jurchen.

Was ist Dein Tor-Geheimnis?
Da gibt es kein Geheimnis. Die Zuspiele meiner Mannschaft stimmen einfach und so ist es einfach, Tore zu schießen.
Du hast sage und schreibe 19 Tore in der Hinrunde erzielt. Wie fühlt es sich für Dich an, ein Tor zu schießen?
Als Stürmer ist das natürlich immer ein geiles Gefühl. Gerade in den sehr wichtigen Spielen Tore zu machen und somit zum Sieg beizusteuern ist immer toll.
Auch ein Torjäger benötigt das richtige Werkzeug, um zu funktionieren: das richtige Schuhwerk. Legst Du großen Wert auf deine Fußball-Stiefel?
Ich und mein Schuhtick. Derzeit besitze ich acht Paar. Klar, achte ich darauf, was ich an meine Füße lasse. Aber ich würde keine zweihundert Euro für Schuhe ausgeben. Da bin ich, ehrlich gesagt, viel zu geizig.
Bist Du abergläubisch und tauschst die Schuhe, wenn es nicht läuft?
Nein, das hab ich früher mal gemacht. Aber zurzeit läuft es so gut, da muss ich mich damit ja auch nicht beschäftigen.
Du bist auch als Jugendtrainer beim 1. FC Frankfurt tätig. Was gibst Du den Kindern im Training mit auf den Weg, wenn es ums Toreschießen geht?
Ich sage ihnen immer, dass es egal ist, wer die Tore schießt. Sie treten als Mannschaft auf und nicht als Einzelkönner. Deswegen steht an erster Stelle: Kopf hoch und gucken. Und wenn sich die Möglichkeit bietet, dann Tore machen.
Mit Deinem Sturmpartner Joe Jurchen hast Du zusammen 27 der insgesamt 46 Tore geschossen. Versteht Ihr zwei Euch einfach blind oder was macht Euch so stark?
Wir ergänzen uns sehr gut im Angriff. Wir sind beide sehr unterschiedliche Spielertypen und von daher denke ich, dass es sehr gut passt.
Joe ist Kapitän und Leitwolf und ein paar Jahre älter als Du. Hilft seine Erfahrung der Mannschaft in der Offensive?
Ja. Man merkt sofort, wenn er nicht da ist, dass etwas fehlt. Mit seiner langjährigen Erfahrung bringt er allen aus der Mannschaft etwas. Dazu kommt, dass er stets und ständig einfach immer einhundertzehn Prozent gibt. Wie er die Bälle im Zweikampf festmacht, sucht schon seinesgleichen im Umland.
Du hast seit langem nicht mehr so viele Tore geschossen wie jetzt allein in der Hinrunde. Vergangene Saison waren es insgesamt elf. Was ist diese Saison anders oder was stimmte im Vorjahr nicht?
Ich glaube einfach, dass ich seit langer Zeit mal wieder richtig fit bin und mir das in meinem Spiel weiterhilft. Gerade nach meinem Kreuzbandriss hat es eine ganze Weile gedauert, um wieder der Alte zu werden.
Das Team will in die Landesklasse aufsteigen und als Ausbildungskader der Oberliga-Mannschaft das Niveau anheben. Wie realistisch schätzt Du dieses Ziel ein?
Wir wollen das Wort Aufstieg mal noch nicht in den Mund nehmen. Klar will jeder Sportler das Maximum aus einer Saison herausholen, aber derzeit wollen wir erst mal oben dranbleiben und den Abstand zu Woltersdorf verkürzen. Und dann schauen wir mal, was am Ende dabei rumkommt.
Glaubst Du, Dein Team ist stark genug, um sich am Ende durchsetzen zu können?
Ja, auf jeden Fall. Die Qualität in unserer Mannschaft ist da. Wir müssen auf uns schauen und unsere Spiele positiv bestreiten und dann kommt alles von allein.
Das ist Euch in der Hinrunde bereits gut gelungen. Was hat sich im Team im Gegensatz zur Vorsaison geändert?
Wir haben gute Verstärkungen bekommen und diese fügen sich nahtlos ein. Aus diesem Grund sind wir konstanter in unseren Ergebnissen.
Bisher seid Ihr auf einem guten Weg, Eure Ziele zu erreichen. Doch was ist Dein persönliches Ziel - wie viele Tore sollen es am Ende der Saison werden?
Also vor der Saison hatte ich mir 20 Tore vorgenommen. Aber wenn es weiter so läuft, möchte ich schon die 30-Tore-Marke knacken.
Auch hinten sieht es beim 1. FCF II gut aus. Ihr habt die beste Defensive der Kreisoberliga. Was macht die Hintermannschaft aus?
Das ist Erfahrung ohne Ende. Ob Ecki Kreutzer, Siggi Reich, Tony Schnürer oder Chrischi Schneider. Alle haben jahrelang auf hohem Niveau gespielt und das bringt die gegnerischen Stürmer teilweise zum Verzweifeln. Aber insgesamt als Team verteidigen wir gut und das macht die gute Hinrunde aus.
Gibt es eigentlich einen Fußballprofi, mit dem Du Dich identifizieren kannst?
Nicht direkt. Aber würde man meine Spielweise vergleichen, dann wohl am ehesten mit Mario Gomez.
Gomez ist bekannt dafür, den einen oder anderen Hochkaräter liegen zu lassen und ab und an durch den Strafraum zu stolpern. Trifft das auf Dich zu?

Ja, ich denke das passt.
Er ist auch bekannt dafür, viele Tore zu schießen. So wie Du im Moment. Doch ab und zu wird auch er ausgewechselt. Was geht in Dir vor, wenn Du auf die Bank musst?
Das ärgert einen natürlich, aber man muss da seinen Egoismus nach hinten stellen und an die Mannschaft denken.
Wie bist Du, wenn Du auf dem Platz stehst? Ist Trash-Talk eine Option für dich?
Das ist unterschiedlich. Ab und zu versucht man die Gegner natürlich aus dem Rhythmus zu bringen und provoziert dann etwas. Nach dem Spiel ist aber alles abgehakt und man gibt sich in den meisten Fällen die Hand. Ich glaube, das gehört einfach zum Sport dazu.

(Bericht: moz.de, Bild: Michael Benk)


I.MÄNNER GEWINNT DAS 26.BENEFIZTURNIER

29.12.2015: Gastgeber 1. FC Frankfurt hat zum dritten Mal in Folge sein eigenes Benefiz-Turnier gewonnen - und wieder gegen einen anderen Finalpartner. Diesmal setzte sich der favorisierte Fußball-Oberligist im Endspiel am Sonntagabend gegen Dynamo Eisenhüttenstadt knapp, aber verdient mit 1:0 durch. Es war mittlerweile das 26. Hallenspektakel, dessen Tradition der SV Eintracht begründet hatte. Nach der Fusion von Viktoria und dem MSV Eintracht zum 1. FCF im Jahre 2012 wird dieser Wettbewerb während der Winterpause weitergeführt. Der Austragungsort musste diesmal kurzfristig verlegt werden. Die Stadt hatte einen Baustopp wegen der Torebefestigungen in der Sabinushalle verhängt. Die Brandenburghalle im Sportzentrum der Stadt erwies sich für die 16 Mannschaften in den zwei Turnieren und für rund 550 Zuschauer rundum als idealer Ausweichort. Spenden der Mannschaften und Besucher bescherten diesmal dem Clara-Zetkin-Heim einen Geldsegen zwischen Weihnachten und Neujahr in Höhe 750 Euro.
Insgesamt konnten 84 Tore in den 18 Vergleichen beklatscht werden. Das erste und das zweite markierte Matthias Engelmann (FSV Dynamo) beim Auftakt gegen Oberligist Seelow (2:1). Und den letzten Treffer markierte ausgerechnet ein Torwart: der Frankfurter Philipp Reschke beim 1:0-Erfolg im Finale gegen den voll Pressing spielenden Landesliga-Letzten aus Eisenhüttenstadt. Ein direkt verwandelter Eckball von Florian Würfel beim 1:2 von Booßen gegen den 1. FCF war ebenfalls zu bestaunen. Die Gastgeber zelebrierten den anspruchvollsten Hallenfußball, kombinierten gut - ein Resultat der technischen Grundausbildung an der Sportschule. Die Zwillinge Felix und Florian Matthäs verstehen sich ohnehin "blind". Und auch Briesen-Zugang Sebastian Schier, 2011 mit dem FV Blau-Weiß noch Turniergewinner vor Markendorf, gab unter dem Dach keine schlechte Figur ab. Die Wahl zum besten Turnier-Spieler fiel diesmal schwer, da waren sich die acht Teams uneinig. Sechs verschiedene Namen standen am Ende auf den Zetteln - zweimal wurde Kevin Richter genannt. Das gab den Ausschlag zugunsten des immer kämpfenden FCF-Verteidigers.
Der Turniersieger blieb allein ungeschlagen, hatte aber doch einige Mühe. Im Halbfinale konnte er nach einigen Lässigkeiten und 0:2-Rückstand gegen Seelow die Partie erst in der Schlussphase der zwölf Spielminuten noch drehen. "Wir waren das spielerisch beste Team", urteilte Mirko Schröder. "Bewegung nach den Feiertagen tat bestimmt allen gut, und es hat Spaß gemacht." Und doch machte der diesmal verantwortliche FCF-Coach eine Einschränkung: "Insgesamt litt das Niveau darunter, dass nicht alle Mannschaften ihre Besten zur Verfügung hatten und Fürstenwalde nur die zweite Garnitur schickte."
(Bericht: moz.de)


II.MÄNNER - AUSWÄRTSSIEG ZUR WINTERPAUSE

13.12.2015: Mit guter Laune und drei Punkten im Gepäck konnte sich am Samstag unsere zweite Mannschaft auf den Rückweg aus Herzfelde machen. Durch die gleichzeitige Pleite vom Spitzenreiter Woltersdorf, den Niederlagen von Union Frankfurt und Victoria Seelow II geht das Team um die Trainer Seiring, Lingk und Herpel als Tabellenzweiter, nur drei Punkte hinter dem SV Woltersdorf als Tabellenzweiter in die verdiente Winterpause. Die Mauertaktik des Gastgebers und dann mit langen Bällen das Mittelfeld zu überbrücken ging nicht auf. Der FCF war in der ersten Halbzeit das Spielbestimmende Team. Der etwa Zehnköpfige Anhang des FCF II unter den knapp 45 Zuschauern konnte sich am Spiel ihrer Mannschaft durchaus erwärmen.  Miro Dorenburg traf in der 15. Minute zur verdienten 0:1 Führung. Keine zwei Minuten später erinnerte Robin Grothe die Herzfelder mit dem 0:2 daran das der Gast das Spiel für sich entscheiden will. Als dann auch noch Tony Schnürer in der 45. Minute das 0:3 markierte war eine kleine Vorentscheidung gefallen. Der FCF in der zweiten Halbzeit nicht mehr so druckvoll in seinen Aktionen, die Herzfelder etwas mutiger nach vorne spielend jedoch zumeist im Abschluss ziemlich harmlos. So passierte in den zweiten 45 Minuten nicht mehr viel und der FCF II konnte sich gedanklich schon an die am Abend anstehende Weihnachtsfeier des Vereins vorbereiten.
Der FCF II spielte mit: M.Kreutzer, J.Jurchen, R.Zalenga,(73.F.Henschel) C.Schneider, M.Merten, R.Grothe, F.Garling, M.Dorenburg, T.Schnürer, C.Becker, M.Roeck (63.M.Baumann)


2.MÄNNER - UNENTSCHIEDEN

05.12.2015: 1.FC Frankfurt II : SG Wiesenau 1:1
Fußballspiele leben von Teamleistungen oder von anderen Einflüssen, so kann man das heutige Kreisoberligaspiel zwischen dem FCF II und Wiesenau umschreiben. Am Ende dieser Begegnung, die durchaus umkämpft aber im Rahmen des erlaubten war konnten sich die Wiesenauer über den einen Punkt mehr freuen als der Gastgeber. Die anderen, von beiden Seiten bemängelten Einflüsse gingen des Öfteren vom Mann in schwarz aus. Mehrmals seine Assistenten überstimmend, bei vielen Entscheidungen sehr unglücklich agierend ließ es heute kein besseres Spiel der Mannschaften zu. Die SG Wiesenau ging nach einem berechtigten Foulelfmeter in der 36. Minute glücklich in Führung. Glücklich, weil der Schuss an die Latte ging und von da an M.Kreutzers Arm und dann eben ins Tor. Etwas wacher wurde der FCF II dadurch schon. Bereits fünf Minuten später kam die Antwort vom Gastgeber in Form eines sehr schön rausgespielten Ausgleichstreffers durch Paul Jäckel. Nach der Pause plätscherte das Spiel immer mehr zwischen den Strafräumen hin und her. Gute Tormöglichkeiten waren aber weit und breit nicht in Sicht. So konnten sich die Zuschauer mehr über die Entscheidungen des Referees unterhalten. Einen Aufreger gab’s dann noch in Spielminute 90. Freistoß von rechts für den FCF, Schiedsrichter stellt die Mauer, pfeift das Spiel an, Flanke in den Strafraum, Kopfball – Tor. Dann der Pfiff, die Fahne des Assistenten war oben. Warum ? Die Erklärung des Linienrichters: Die Mauer stand nicht richtig. Erklär uns bitte einer Fußball……….Allen trotzdem einen schönen zweiten Advent. (F.Schömann)


FLORIAN MATHÄS - "EIN PERFEKTER TAG"

29.11.2015: 1. FCF bezwingt im Oberliga-Aufstiegsduell den Favoriten TeBe 2:1 (0:0)
Na bitte, der 1. FCF kann auch einen Favoriten bezwingen. Mit dem 2:1 (0:0) im Oberliga-Aufstiegsduell setzte sich der Brandenburg-Landesmeister gegen den Berliner Champion Tennis Borussia durch und verbesserte sich in der Tabelle auf den (derzeit) 11. Rang.
„Ich bin verdammt stolz auf diese Mannschaft“, strahlte hinterher Fred Garling. Der wegen fünfmal Gelb pausierende Kapitän flitzte gleich nach dem Abpfiff von der Tribüne in die Kantine und schleppte einen Kasten Bier in die Gastgeber-Kabine. „Alle Mühen in der Vorbereitung und im Training haben sich heute ausgezahlt“, kommentierte er. „Wir standen hinten super, Kraft und Kondition reichten bis zum Schluss.“ Auch Michael Pohl war die Erleichterung bei der Pressekonferenz anzusehen. „Den technisch starken Borussen haben wir mit engagierten Zweikämpfen die Lust am Fußball weitgehend genommen“, frohlockte der Trainer. „Unsere Konter-Taktik hat glänzend geklappt, und Florian Matthäs hatte einen tollen Einstand.“ Ja, der nur zwei Minuten ältere Zwillingsbruder von Felix überraschte die Besucher mit großem TeBe-Anhang gleich zweimal. Zum ersten: Nach seinem Kreuzbandriss beim 4:0 in der Brandenburgliga gegen Guben im Mai und der OP am 21. Juni bei Dr. Wagner in Berlin stand Florian schon wieder in der Startelf, bildete erstmals mit Felix die Doppel-Sechs der Frankfurter. Zum Zweiten: Beim Überzahl-Konter traute sich der 20-Jährige nach Querpass von Tobias Fiebig den Weitschuss zu, überwand mit einem 30-Meter-Heber den aufgerückten Schlussmann der Berliner zum vorentscheidenden 2:0 (87.). „Na ja, der Wiedereinstieg war eigentlich erst für die Rückrunde geplant, aber mit speziellem Muskelaufbau und Training klappte es eben schon früher“, freute sich der Rückkehrer. „Wir ließen nicht viel zu, ein perfekter Tag.“ Das 1:0 hatte Marcel Georgi mit schlitzohrigem Freistoß erzielt. Vom linken Strafraumeck zirkelte er den Ball direkt ins lange Toreck (51.). Den späten Anschlusstreffer verursachte Philipp Reschke mit Foul am eingewechselten Mehmet Aydin – Sebastian Huke verwandelte den “Elfer“ sicher. Ansonsten hielt der FCF-Torwart bei ekligem Wetter mit nasskaltem Schneeregen und schwierigen Bodenverhältnissen alles, was zu halten war. Und seine Vorderleute in der Viererkette warfen sich mit Hingabe bei brenzligen Situationen immer wieder in die Schanze, blockten vor allem in der Schlussphase mit vier Minuten Nachspielzeit viel ab - Kampfgeist pur auch ohne Sebastian Schier (erkrankt) und Duncan Kaiser (Job). Nach unsicheren, ungenauen Konterversuchen in der Anfangsphase wurden die Oderstädter immer mutiger, gefährlicher und somit unangenehmer für die offen stehenden Charlottenburger. Natürlich schlugen die Gäste die feinere Klinge, ließen das Leder in den eigenen Reihen laufen, machten viel Druck, waren optisch klar überlegen in der Offensive. Das war hübsch anzusehen, aber letztlich ein Muster ohne großen Erfolgswert. Das musste auch Tennis-Coach Daniel Volbert zur Kenntnis nehmen. „Der Frankfurter Sieg ist verdient, wir konnten trotz Mühens das Bollwerk nicht knacken. Vielleicht wäre alles anders gelaufen, wenn wir unsere erste Großchance genutzt hätten.“ Und meinte damit die Riesen-Kopfballmöglichkeit für Huke nach Flanke von Durim Elezi (30.). Die Erfolgsserie der Hauptstädter ist einschließlich der Pokalpleite gegen Lichtenberg mit der dritten Niederlage in Folge gerissen. Für die Oderstädter gibt es nach drei ungeschlagenen Vergleichen die mutmachende Erkenntnis: Wir können auch den Oberliga-Großen ein Bein stellen.
1. FCF: Reschke - Weiss-Motz, Hildebrandt, Richter, Huwe - Florian Matthäs (89. Grothe), Felix Matthäs - Georgi, Fiebig, Pawlowicz (66. Zimmer) – Aniol (76. Mbuku). Trainer: Pohl
TeBe: Varrelmann – E. Aydin, Turan, Kuche (73. M. Aydin), Matt – Tutic (65. Siakam), Erdil, Elezi, Hartmann, Bebua (58. Maaß) – Huke. Trainer: Volbert.
Schiedsrichter: Hempel (Großnaundorf)
Zuschauer: 364
Tore: 1:0 Georgi (51.), 2:0 Florian Matthäs (87.), 2:1 Huke (89./Foulstrafstoß).
GELBE KARTEN: Florian Matthäs (F./23.), Huwe (F./38.) – Elezi (F./40.).
BESTE SPIELER: Florian Matthäs, Hildebrandt – Elezi, Matt.
(Bericht: moz.de; HANS EBERHARD)


II.MÄNNER MIT HOHEM AUSWÄRTSSIEG

29.11.2015: Der 1.FC Frankfurt II hat auch sein Punktspiel beim Eisenhüttenstädter FC Stahl II mit 6:1 gewonnen. Miro Dorenburg erzielte dabei gleich vier Tore. Erst Sorgenfalten bei dem Trainertrio des FCF wegen mehrerer Absagen von erkrankten Spielern, dann zum Schluss eitel Sonnenschein an diesem kalten und ungemütlichen Novembertag. Von Anfang an merkte man den Frankfurtern an, dass heute nur ein Sieg zählt. Permanent rollte Angriff auf Angriff auf das Stahl Tor. Und es dauerte auch nur bis zur 10. Minute und Miro Dorenburg traf zum 0:1. Weiter ging es immer in Richtung des Gegners Tor und Thomas Sabin konnte seine gute Leistung an diesem Tage mit dem 0:2 unterstreichen. Der EFC nur sehr sporadisch, meist mit langen Bällen spielend an diesem Tage ungefährlich. Folgerichtig traf kurz vor der Pause Christian Schneider zum 0:3 gegen eine überforderte Stahl Abwehr. Fast mit dem Pausenpfiff beantwortete Miro Dorenburg mit dem 0:4 alle Fragen über den Sieger dieses Spiels. Es waren kaum fünf Minuten der zweiten Halbzeit rum und Dorenburg legte zum 0:5 nach. Wer jetzt dachte dass der Gastgeber völlig auseinanderfällt, hatte sich getäuscht. Sich nicht völlig ihrem Schicksal ergebend versuchten die EFCèr zumindest die drohende Niederlage in Grenzen zu halten. Ball weg vom Tor, egal wohin, nur weg. Das ging nur bis zur 62. Minute gut, dann konnte Dorenburg seinen vierten Treffer setzen und es stand 0:6. Jetzt versuchte der Gastgeber sogar an und ab mitzuspielen, konnte sich aber immer wieder zwischendurch beim FCF bedanken, der nicht all seine guten Möglichkeiten nutzte um das Ergebnis in Richtung Zweistelligkeit zu treiben. So schlich sich dann doch noch eine kleine Unkonzentriertheit bei der FCF Abwehr ein, die Pascal Zier (76.) zum sogenannten Ehrentreffer nutzen konnte. In der restlichen Spielzeit schaltete die FCF Reserve einen Gang runter und verwaltete das 1:6 bis zum Abpfiff. Alles in allem eine richtig gute Leistung die der 1.FC Frankfurt II an diesem Tage bot, wo man vielleicht noch die Leistung von Joe Juchen ein wenig hervorheben könnte, da dieser wieder einmal rackerte und kämpfte und immer nur durch Fouls gebremst werden konnte. Einen extra Dank an Siggi Reich der am Abend zuvor schon bei der Ü35 gespielt hat und trotzdem am Samstag wieder zur Verfügung stand. Das war Teamarbeit, das hat Spaß gemacht zuzuschauen. Durch die gleichzeitige Niederlage von Victoria Seelow (3:4 gegen Union Frankfurt) konnte man sich auf Platz 2 der Kreisoberliga schieben und den Abstand zum SV Woltersdorf durch denen ihr Unentschieden gegen Altlandsberg auf fünf Punkte verkürzen.
Der 1.FCF II spielte mit: M.Kreutzer, O.Seifert, J.Jurchen, F.Henschel, R.Zalenga, S.Reich, C.Schneider, T.Sabin, (V.Avetikian 63.) P.Jäckel, M.Dorenburg, M.Roeck. Trainer: V.Seiring,K.Herpel,A.Lingk


AUSWÄRTSSIEG IN STRAUSBERG

24.11.2015: Fußball-Oberligist 1. FC Frankfurt hat im Abstiegskampf einen wichtigen Sieg gelandet. Der Aufsteiger setzte sich beim mitgefährdeten FC Strausberg mit 1:0 (0:0) durch. igentlich waren die Strausberger fast die gesamten 90 Minuten besser, konnten aber kein Tor schießen. "Und wenn man keine Tore schießt, kann man eben auch nicht gewinnen", lautet das kurze Fazit des Strausberger Trainers Steve Georges. Natürlich war er sehr enttäuscht. Seine Männer konnten auch beste Möglichkeiten nicht nutzen. Wie zum Beispiel in der achten Spielminute. Tim Bolte hatte Tom Hagel freigespielt. Hagel lief allein auf Frankfurts Torhüter Philipp Reschke zu und wurde dann im letzten Moment von Abwehrspieler Kevin Richter beim Torschuss gestört. Gespielt wurde auf Kunstrasen, mit dem beide Teams so ihre Mühe hatten. Vor allem in der Kontrolle des Balls und beim genauen Zuspiel gab es immer wieder Probleme. Frankfurt versteckte sich keinesfalls und hatte nach Flanke von Marcel Georgi durch den aufgerückten Kevin Richter ebenfalls eine große Möglichkeit. Christopher Ewest im Tor der Gastgeber reagierte mit einem Reflex (18.). Und so ging es weiter. Strausberg hatte mehr Spielanteile und Frankfurt die besseren Chancen. Sehenswert zum Beispiel eine Bogenlampe von Sebastian Schier in der 28. Minute, die ganz knapp übers Strausberger Tor flog. Nach einer Ecke von Bolte hatte Robert Wenzel mit einem wuchtigen Kopfball Pech. Der Ball flog übers Tor. Kurz vor der Halbzeit hatten beide Mannschaften jeweils noch große Gelegenheiten. Ringo Kretzschmar verpasste in der 42. Minute und auf der anderen Seite scheiterte Georgi nach Flanke von Artur Aniol an Strausbergs Torhüter Ewest. Auch der Präsident des Fußball-Landesverbandes Brandenburg (FLB), Siegfried Kirschen, musste zugeben, dass beide Mannschaften doch zu viele Chancen ausließen. "Man merkt deutlich, dass sie sich im Abstiegskampf befinden", sagte er in der Pause. Die wichtigste Szene der zweiten Halbzeit ereignete sich in der 68. Spielminute. Zunächst hatte sich nach einem Strausberger Angriff Georgi durchgesetzt und zwang Ewest erneut zu einer Glanztat. Der Ball landete schließlich im Strausberger Strafraum bei Artur Aniol. Mit langem Bein störte ihn aber Denis Rolke. Schiri Rasmus Jessen entschied auf Elfmeter. "Ich habe mich gewundert. Aber der junge Felix Matthäs schnappte sich den Ball und hämmerte ihn eiskalt ins Tor", freute sich nach dem Spiel Frankfurts Trainer Michael Pohl. "Das war so gar nicht abgesprochen." Die Strausberger legten in der Schlussphase der Partie noch mal deutlich zu. Nach einem Freistoß von Bolte striff der Kopfball von Pablo Iles Cruz ganz knapp am Frankfurter Tor vorbei. Auch die letzte Szene in der Partie gehörte den Strausbergern. Wenzel köpfte aus etwa fünf Metern nach Ecke von Bolte den Ball gegen die Frankfurter Querlatte. Gäste-Trainer Michael Pohl sparte nicht mit Komplimenten für seine Männer. "Wir haben noch zwei schwere Spiele vor uns. Nächste Woche erwarten wir Tennis Borussia und dann geht es nach Malchow. Die drei Punkte sind unglaublich wichtig für uns. Was ich wieder hervorheben möchte, die Mannschaft hat sich erneut als echte Einheit präsentiert und ich denke, der Sieg geht auch in Ordnung."
FC Strausberg: Ewest - Wenzel, Cruz, Reichel, Wolfram (41. Denis Rolke) - Dülek, Neumann, Bolte, Lindner (67. Czekay) - Hagel, Kretzschmar (65. Ladewig)
1. FC Frankfurt: Reschke - Hildebrandt, Matthäs, Richter (84. Pawlowicz), Kaiser - Weiss-Motz, Georgi, Schier, Aniol (77. Zimmer) - Garling, Grothe (71. Mbuku)
Tor: 0:1 Felix Matthäs (68./Foulelfmeter)
SR: Rasmus Jessen (Berlin)
Zusch.: 87
(Bericht : moz.de)


GEDULD ZAHLT SICH MANCHMAL AUS

22.11.2015: Kreisoberliga – 1.FC Frankfurt II : FC Concordia Buckow/Waldsieversdorf 3:1 (1:0)
Auch wenn Joe Jurchen schon in der zweiten Minute des Spiels mit einem sehenswerten Treffer das 1:0 für den FCF erzielte, war es das von einigen erwartete Geduldsspiel. Die Frankfurter machten von Beginn an Druck auf das Concordia Tor und zwangen den Gast zu vielen überhasteten Aktionen. Spielbestimmend wurde Angriff auf Angriff vorgetragen. Nur mit dem Abschluss klappte es erst einmal nicht so richtig. Eine einzige Möglichkeit für Buckow gab es in Halbzeit eins, die durchaus zum Ausgleich hätte führen können. Knapp zehn Minuten nach Wiederanpfiff konnte Miro Dorenburg auf 2:0 erhöhen. Ein sehr wichtiger Treffer zu diesem Zeitpunkt denn keine zehn Minuten später traf Marcel Späht mit einem Sonntagsschuss zum 2:1 für die Gäste. Zu halten gab es da für Matthias Kreutzer nichts der viel Zeit im Spiel damit verbrachte seine Vordermänner anzufeuern oder sich warm zu halten. Zwei, drei gute Torchancen für den FCF wurden zwar nicht genutzt aber Franz Florian Dahlmann machte mit einem verwandelten Foulelfmeter in der 88. Minute den Sack endgültig zu Gunsten seines Teams zu. Einen besonderen Dank noch an Rocco Zalenga von der ersten. Normal als Torwart beim Oberligateam tätig, machte er eine durchaus gute Partie als Stürmer in diesem Spiel.
Der FCF II spielte mit: M.Kreutzer, J.Jurchen, F.Henschel, F.F.Dahlmann, C.Schneider, R.Zalenga, S.Reich, M.Dorenburg, T.Schnürer, M.Roeck, S.Jönson
Einwechsler: M.Merten, M.Baumann, C.Becker / Kader: J.P.Sauer, O.Seifert / Trainer: V.Seiring, A.Lingk, K.Herpel
Zuschauer: 46


SPANNUNG & DRAMATIK BIS ZUM SCHLUSS

15.11.2015: Das Beste an diesem Spiel vorweg: Der 1. FCF hat nach fünf Niederlagen in Folge erstmals wieder nicht verloren. Der Oberliga-Vorletzte rang nach zweimaligem Rückstand dem FC Anker Wismar nach zweimaligem Rückstand ein 2:2 (0:1) in den Nachspielminuten ab.
Das Duell zweier Aufsteiger spiegelte in der ersten Hälfte weitgehend den Gemütszustand der Akteure nach punktlosen Serien wider und passte sich so dem tristen Regenwetter an. Beide Partner wirkten verunsichert, nervös, agierten vorsichtig auf schmierigem Untergrund. Einen Schönheitspreis konnte sich die Partie nicht verdienen, es stand zuviel auf dem vom Dezember vorgezogen Punktspiel. Da ging viel daneben an einfachen Pässen, Einzelaktionen blieben Stückwerk. Nur bei Frei- und Eckstößen drang man bis in den 16-Meter-Raum vor. So mussten die großen Strafraumszenen und Torchancen zwangsläufig rar bleiben. Ein Georgi-Schuss wurde zur Ecke abgefälscht (29.), ein Mbuku-Kopfball ging drüber (36.). Auf der anderen Seite traf auch Rodrigues per Kopfstoß nicht genau (28.), ein Weitversuch von Rahmig landete in Reschkes Armen (42.). Umso überraschender dann die Gästeführung unmittelbar vor dem Pausenpfiff. Nach Flanke von links (Rodrigues) stieg der lange Stürmer Clemens Lange am höchsten und nickte ein. Nach dem Seitenwechsel verfehlte Tobias Fiebig zweimal knapp (47./65.). In einer turbulenten Strafraumszene wurden die Schüsse von Felix Matthäs und Narciel Mbuku abgeblockt (67.). Den verdienten Ausgleich ermöglichte danach ein Fehler von Philipp Sibrins. Der kahlköpfige Innenverteidiger drosch beim Abwehrversuch über den Ball, Matthäs nahm das Geschenk dankbar an und vollendete sicher. Die Freude währte nicht lange. Einen weiten Freistoß von Kapitän Fabian Bröcker versenkte Anbdoul Baraka Traore per Kopf ins Netz. So einfach ging und geht das. Dann der größte Aufreger: Nachdem Matthäs (von Lange) und Mbuku (von Salzard) nahezu gleichzeitig im Strafraum gefoult wurden, gab’s Elfmeter. Fiebig schnappte sich die Kugel und scheiterte am Schlussmann, der in die „richtige“ Ecke flog und per Faust abwehrte. Beim Nachschuss behinderten sich Mbuku und Fiebig – Riesenchance vertan (83.). Es spricht für die Moral der Frankfurter, die den 1,97 Meter langen Torwart Rocco Zalenga als Feldspieler einwechselten und alles auf eine Karte setzten. Nachdem die Gäste einen Konter mit Riesenchance für Sebastian Schiewe (89.) nicht nutzten, schlug Marcel Georgi in der 3. Nachspielminute doch noch zum glücklichen, insgesamt aber verdienten 2:2 zu.
1. FCF: Reschke – Kaiser, Hildebrandt, Huwe, Weiss-Motz – Garling, Schier (73. Richter) – Georgi, Fiebig, Felix Matthäs – Mbuku (86. Zalenga)
Trainer: Pohl.
Wismar: Heskamp – Salzard, Bode, Sibrins (78. Schiewe) – Michajlov, Martens (73. Klöhn) – Traore, Bröcker, Rahmig (86. Ostrowitzki), Pais Rodrigues – Lange. Trainer: Adigo.
Schiedsrichter: Gaunitz (Leipzig)
Zuschauer: 120.
Tore: 0:1 Lange (45.), 1:1 Matthäs (75.), 1:2 Traore (81.), 2:2 Georgi (90+ 3).
Besonderes Vorkommnis: Heskamp hält Elfmeter von Fiebig (83.)
(Bericht: moz.de)


SPIELBALL DER GÄSTE

09.11.2015: 1. FCF nach 0:5 (0:2) gegen Rostock II nun auf Abstiegsplatz
Mit dem 0:5 (0:2) am Sonntag gegen den FC Hansa Rostock II musste der 1. FCF die fünfte Niederlage in Folge hinnehmen. Der Oberliga-Aufsteiger rutsche auf den 15. Platz ab und belegt nach elf Runden erstmals einen Abstiegsrang. Nur anfangs konnten die Frankfurter von einem Punktgewinn träumen. Sie hatten leichte Feldvorteile und im Ansatz einige gute Aktionen – allerdings ohne echte Torchance. Doch spätestens nach einer Viertelstunde übernahmen die Gäste das Zepter. Sie wirkten nicht nur schneller, spritziger und technisch besser. Das Jung-Team der U 21 zeigte sich auch taktisch clever, abgezockt in Angriff und Defensive – erstaunlich. Bei gefühltem Ballbesitz von 70:30 für die deutlich überlegenen Rostocker waren Tore eigentlich nur eine Frage der Zeit. Beim ersten Treffer aus dem Gewühl heraus hatte Hasan Ülker noch ein wenig Glück. Die anderen waren meist fein herausgespielt mit präzisen Pässen. Auch das 0:3 war zwingend. In den Querpass rutschte Erik Huwe und vollendete unfreiwillig ins eigene Netz. Zuvor hatte Kapitän Fred Garling nach Eckstoß auf der Linie retten müssen (50.). Spätestens da ergaben sich die Oderstädter, die auch konditionell stark abbauten, in ihr Schicksal. Sie wurden mehr oder weniger zum Spielball der Hanseaten degradiert. Nur im Gelbe-Karten-Verhältnis von 5:0 hatten die Platzherren die Nase vorn. Kein Wunder, konnten sie doch oft nur durch Fouls ihre antrittsschnellen, quirligen Partner wie Seref Özcan bremsen. Dennoch bescheinigte Roland Kroos den Gastgebern „trotz harter Zweikämpfe eine faire Gangart“. Der Hansa-Coach zeigte sich angetan über die gute Auswärtsvorstellung. „Wir hatten zuvor eine Ungeschlagenserie von sechs Vergleichen, das stärkt das Selbstvertrauen der jungen Burschen, allesamt vom Jahrgang 1995/96.“ Sein Gegenüber Michael Pohl ist derzeit nicht zu beneiden. Der FCF-Trainer anerkannte problemlos die auch in der Höhe verdiente Niederlage. „Wir konnten mit athletischen Defiziten auf die Dauer nicht gegenhalten, sind später richtig eingebrochen.“ Die Ursachen sieht er im technisch-taktischen und Fitnessbereich. „Bei nur sieben bis zehn Mann im Training kann man nicht viel Gemeinsames üben für Oberliga-Tauglichkeit“, so seine Erkenntnis. Job, Studium und Ausbildung hätten nun mal Vorrang. Deshalb ziehe er den Hut vor der „tollen Mannschaft, die ohne große Verstärkungen weiter das Abenteuer Oberliga ohne große Illusionen, aber mit Mut und Willen angeht.“
1. FCF: Reschke – Weiss-Motz, Hildebrandt, Felix Matthäs (70. Müller), Huwe – Garling (57. Richter), Schier – Grothe (57. Mbuku), Fiebig, Georgi - Aniol. Trainer: Pohl.
Rostock: Schröder – Studzinski, Tille, Esdorf, Scherff - Ülker, Kant (64.Teßmann), Birkholz, Willms – Haritos (64. Kretschmer), Özcan (75. Grube). Trainer: Kroos.
Schiedsrichter: Köber (Dresden)
Zuschauer: 340.
Tore: 0:1 Ülker (34.), 0:2 Özcan (40.), 0:3 Huwe (Eigentor/50.), 0:4 Ülker (60.), 0:5 Grube (89.)
(Bericht: moz.de)


VIERTE NIEDERLAGE IN SERIE

Bild: fupa.net

02.11.2015: Der 1. FC Frankfurt hat auch das vierte Spiel hintereinander gegen einen direkten Konkurrenten um den Klassenerhalt verloren. Bei Germania Schöneiche setzte es eine knappe 1:2-Niederlage. Dabei gerieten die Oderstädter sehr schnell auf die Verliererstraße. Die Leistung der ersten 20 Minuten hatte mit Oberliga-Fußball nichts zu tun. Fast jeder Zweikampf ging verloren, der Abstand zum Gegenspieler wurde sehr großzügig ausgelegt. Schon nach zwei Minuten hätte es im Tor von Rocco Zalenga einschlagen können, doch bei einem Schuss von Anton Grabow rettete die Querlatte. Nach einem Ballverlust von Duncan Kaiser stürmte Alexander Schadow alleine aufs Tor zu und brachte den Ball am Keeper vorbei - aber eben auch am Tor. Fast schon logisch wenig später die 1:0-Führung. Eine zu kurze Abwehr von Steve Weiss-Motz beförderte Schadow umgehend zum völlig freistehenden Ex-Frankfurt-Spieler Mathias Reischert, der sich die Ecke aussuchen konnte. Nur Minuten später das umgekehrte Spiel, Reischert auf Schadow. Auch der hatte alle Zeit der Welt seinen Treffer zu erzielen. Den vielen mitgereisten Frankfurter Fans wurde ob des Auftritts ihrer Mannschaft schon Angst und Bange. Daran konnte auch ein Distanzschuss an die Querlatte von Fred Garling (14.) nichts ändern. Wie aus heiterem Himmel fiel dann der Anschlusstreffer. Einen Freistoß zirkelte Kaiser genau über die Mauer in den Dreiangel. Ein Sonntagsschuss am Freitagabend. Urplötzlich wurde es ein anderes Spiel. Die Frankfurter hielten nun dagegen, standen defensiv wesentlich besser. Der hochaufgeschossene Dennis Hildebrandt räumte hinten einiges an hohen Bällen weg, im Spielaufbau bemühten sich Marcel Georgi und Tobias Fiebig Struktur ins Spiel zu bringen. Nun wurde zudem kaum noch ein Ball kampflos preisgegeben. Bis zur Halbzeit hatten die Frankfurter ihre beste Phase, konnten aus ihren Möglichkeiten aber nichts machen.
In den zweiten 45 Minuten spielte sich das Geschehen überwiegend in der Hälfte der Gastgeber ab. Aus dieser optischen Überlegenheit schlugen die Gäste aber kein Kapital, da sich die Spitzen Narciel Mbuku und Artur Aniol kaum einmal entscheidend durchsetzen konnten. Nur einmal, bei einem Kopfball von Aniol, musste Germania-Schlusmann Daniel Klose sein ganzes Können aufbieten (65.). Eher lag aufgrund der Anzahl der Chancen sogar das 3:1 in der Luft. Doch dazu hätten die Gastgeber ihre Konter konsequenter ausspielen müssen. "Unser Sieg war aufgrund der Tabellensituation heute alternativlos", befand Schöneiches Trainer Sebastian König. "Meine Mannschaft hat die taktischen Vorgaben gut umgesetzt. Wir haben im Defensivbereich kaum etwas zugelassen und aufgrund der Anzahl der Möglichkeiten verdient gewonnen. Entscheidend waren die ersten 20 Minuten." In die gleiche Kerbe schlug auch Frankfurts Trainer Michael Pohl: "In der Anfangsphase haben wir das Spiel verloren. Wir haben dann zwar dagegen gehalten, aber uns kaum Chancen erspielt. Aufgrund der größeren Tormöglichkeiten geht der Sieg von Schöneiche in Ordnung."

Frankfurt: Zalenga - Kaiser (81. Jäkel), Hildebrandt, Weiss-Motz, Huwe - Fiebig (72. Grothe), Garling, Pawlowicz, Georgi - Aniol, Mbuku
Tore: 1:0 Reischert (11.), 2:0 Schadow (18.), 2:1 Kaiser (22.)
Schiedsrichter: Florian Markhoff (Rostock)
Zuschauer: 110
(Bericht: moz.de)


DIE ZWEITE SOUVERÄN IM STADTDERBY GEGEN UNION

31.10.2015: 1. FCF II klarer 8:1-Sieger gegen FC Union Frankfurt
Das Stadtderby in der Kreisoberliga hat diesmal einen klaren Sieger gefunden. Mit 8:1 (3:1) setzte sich der 1. FCF II gegen den FC Union durch. Und das völlig verdient gegen saft- und kraftlose Gäste, die sich zeitig den Schneid abkaufen ließen. Von Beginn machte die „Zweite“ ihre Ambitionen als „Platzhirsch“ auf dem Kunstrasen deutlich, auch in der Körpersprache. Sie spielte einfach besser, wirkte gedanklich schneller, setzte sich meist in den entscheidenden Zweikämpfen durch und hatte in der Doppelspitze mit dem flinken und unermüdlich rackernden Kapitän Joe Jurchen sowie Miro Dorenburg sichere Dreifach-Vollstrecker. Da blieb den Unionern oft nur die undankbare Nebenrolle als staunende Zuschauer.
„Das war optimal, das war toller Fußball in dieser Liga“, freute sich Klaus Herpel. Der verantwortliche Gastgeber-Coach glaubte auch die Ursache für den unerwarteten Kantersieg erkannt zu haben: „Am Freitag beim Abschlusstraining hatten wir zwanzig Mann zum Üben, alle waren heiß auf das Derby. Und die drei Treffer nach nicht mal einer halben Stunde spielten uns in die Karten.“ Ja, die Oberliga-Reserve bestätigte nach vier Siegen und einem Remis auf Rang zwei ihren Aufwärtstrend und Aufstiegsambitionen. Davon konnte Herpels Gegenüber nur träumen. „Man kann verlieren, aber nicht so im Derby“, urteilte ein zutiefst enttäuschter Uwe Woyde. Für den FCU bedeutete die Schlappe den unrühmlichen Höhepunkt der jüngsten Negativserie. Nach sechs Siegen setzte es die dritte Niederlage (bei einem Unentschieden). „Wir können anderen Fußball mit viel Engagement spielen“, ist Woyde überzeugt. Wegen der diesmal desolaten Vorstellung stellte er sich schützend vor die Mannschaft, nahm einen Großteil der Schuld auf seine Kappe. „Unsere Taktik hat nicht geklappt, die Aufstellung war falsch.“ Bei der internen Analyse wird sicherlich Tacheles geredet ... Lediglich der umsichtige Kapitän und Ballverteiler Enrico Genz und Offensivkraft Ronny Dzewior (gefährlich bei seinen Eckbällen) dürften von harscher Kritik nahezu ausgeschlossen sein. Als Briesen-Zugang Thomas Sabin nach Vorarbeit von Jurchen und Sebastian Schier zum 4:1 eingenetzt hatte (48.), eilte er flink an die Außenlinie und ließ sich von der eigens aus Bayern angereisten Oma herzen. Spätestens da ergaben sich die Unioner in ihr Schicksal. Und hätte der eingewechselte Christian Becker seine beiden großen Konterchancen in der Schlussphase noch genutzt, wäre das Resultat sogar zweistellig ausgefallen. Nichts da von erwarteter Brisanz, Spannung oder gar Dramatik im Frankfurter Stadtderby.
Mit dem 8:1 fiel der Club in dieser Runde nicht einmal aus dem Rahmen: Seelow II gewann mit dem selben Resultat in Altlandsberg, Petershagen II siegte gegen Concordia Buckow 7:0 ...

1. FCF II: Kreutzer – Roeck (54. Dahlmann), Richter, Reich, Schneider – Schnürer, Schier – Sabin, Jönson – Dorenburg (71. Becker), Jurchen (71. Sauer). Trainer: Herpel.
FC Union: Gesche – Bänsch, Kossatz, Schindler, Staroske – Genz, Hahn (35. Nyama) – Pfeiffer, Dzewior, Bochow – Ben Fredj (56. Fechner)
Trainer: Woyde.
Schiedsrichter: Schindler (Strausberg)
Zuschauer: 60
Tore: 1:0 Jurchen (10.), 2:0 Dorenburg (23.), 3:0 Jurchen (25.), 3:1 Ben Fredj (29.), 4:1 Sabin (48.), 5:1 Dorenburg (51.), 6:1 Dorenburg (58.), 7:1 Jurchen (68.), 8:1 Jönson (73.).


DAS ALUMINIUM STAND IM WEG

25.1.2015: Der Oberliga-Neuling 1. FC Frankfurt hat am Sonntag sein Heimspiel gegen das bisherige Schlusslicht BSV Hürtürkel mit 0:2 (0:0) verloren. Damit mussten die Oderstädter die dritte Niederlage in Folge und den Absturz auf den 13. Oberliga-Platz hinnehmen. Am Willen hat es nicht gelegen, wohl aber fehlte diesmal das Quäntchen Glück. Gleich fünfmal trafen die Frankfurter das Aluminium - das war dann Pech hoch drei. Aber der Verlauf dieser Partie des 9. Spieltages bestätigte nur die Erfahrung, dass sich Glück und Pech über die Saison irgendwie ausgleichen. Vor vier Wochen gelang trotz Unterzahl ein 5:1 gegen Neubrandenburg - auch dank eines Elfmeters und zweier Eigentore der Gäste. Lang ist's her ...
Schon der erste gute Angriff der Oderstädter über die linke Seite war nicht von Fortuna begünstigt: Narciel Mbuku traf den rechten Pfosten (2.). Kurz vor der Pause das gleiche Dilemma: Nach feinem Solo schlenzte Mbuku den Ball am herausstürzenden Torwart vorbei an den linken Pfosten. Auch Kapitän Fred Garling ging es nicht besser: Pfostentreffer (57.) nach dem 0:1 durch BSV-Mannschaftsführer Fatih Yigitusagi. In der druckvollen Schlussphase schließlich noch einmal doppeltes Aluminium nach Kopfball von Dennis Hildebrandt (Pfosten) und Zweitversuch von Marcel Georgi (Lattenoberkante/83.). Hinzu kam, dass der Unparteiische nun wahrlich kein Freund der Frankfurter werden konnte. Einen möglichen "Elfer" für die Gastgeber (Georgi/63.) gab er nicht, aber einen in der Nachspielzeit für die Neuköllner. Hürtürkel musste sich vorkommen wie Hans im Glück. Die junge, neu zusammengewürfelte Truppe von der Sonnenallee sieht sich nach katastrophalem Start und Trainerwechsel mit nun zwei Siegen in Folge auf der Sonnenseite im Kampf um den Klassenerhalt.
Neu-Coach Murat Demirkol konnte frohlocken: "Die Mannschaft hat alles gegeben, hatte bei den vielen Frankfurt-Chancen aber auch viel Glück." Sein Gegenüber musste nach dem verdienten 0:4 gegen Lichtenberg die neue Bitterpille schlucken. "Noch offensiver kann man in der Oberliga nicht agieren, man muss nur die riesigen Chancenvorteile im Abschluss nutzen", verteidigte Michael Pohl die leichte Konter-Taktik des Oberliga-Aufsteigers. Die Berliner machten es besser, effektiver. Anfangs zeigte sich nur Can Eryigit torgefährlich (12./28). Eine 4:2-Überzahlsituation im Konter ließen sie ungenutzt (56.). Aber sie brachten den wertvollen Sieg clever und engagiert über die Zeit.
1. FCF: Zalenga - Kaiser, Hildebrandt, Weiss-Motz, Schier - Pawlowicz (66. Grothe), Garling - Jäkel (59. Aniol), Fiebig, Georgi - Mbuku
Trainer: Pohl
Hürtürkel: Kitsos - Barcic, Salihu, Karasu, Korkmazyürek - Eryigit, Beyazgül (90. Rohn), Neubauer (88. Kemnitz), Gül (70. Ferreira) - Kote Lopez, Yigitusagi - Trainer: Demirkol
Schiedsrichter: Schuster (Bautzen)
Tore: 0:1 Yigitusagi (53.), 0:2 Kote Lopez (90.+4/Foulstrafstoß)
Zuschauer: 210
(Bericht: moz.de)


POKAL-AUS

11.10.2015: Der 1. FC Strausberg bleibt für den 1. FC Frankfurt so etwas wie ein Angstgegner. Von sieben Pflichtspiel-Vergleichen seit der Brandenburgliga-Saison 2010/11 gewannen die Randberliner sechs. Jetzt im Landespokal-Achtelfinale folgte mit dem 2:1 (0:0) der siebte Streich - nicht einmal unverdient. Das war Balsam für die geschundenen Seelen der Gäste, die als Oberliga-Vorletzter nur schlecht vom Start weggekommen sind. Entsprechend konnte Trainer Steve Georges frohlocken: "Wir haben uns gesteigert, haben den Sieg erzwungen." Sein Gegenüber Michael Pohl rätselte noch lange nach dem Abpfiff über die Ursachen der vermeidbaren Niederlage des Oberliga-Aufsteigers. "Eine Stunde spielten wir ordentlichen Fußball, dann kam der Knick. Die Ordnung ging verloren, Unruhe machte sich breit - ärgerlich." Die Frage, ob die junge Mannschaft noch nicht clever genug ist, einen Vorsprung zu behaupten, konnte er sich selbst nicht beantworten. Der 1. FCF begann forsch, offensiver als sonst. Mit einigen schnellen Ballpassagen zeigte er sich einen Tick besser als die Gäste. Die versuchten, das Spielgerät lange in den eigenen Reihen zu halten. Eine gute Chance ließ Fred Garling nach Schier-Flanke ungenutzt (9.). Ein Rückpass von Artur Aniol nach schnellem Solo über die linke Seite fand keinen Abnehmer (12.). Und nach weitem über die linke Seite fand keinen Abnehmer (12.). Und nach weitem Kaiser-Freistoß rutschte Dennis Hildebrandt knapp an der Kugel vorbei (32.). Eine Pausenführung bei schnellem Umkehrspiel wäre verdient gewesen, denn der FC Strausberg zeigte sich nur bei Freistößen (26./34.) und Eckbällen (40.) gefährlich. Das überfällige 1:0 fiel dann nach dem Seitenwechsel nach feinem Spielzug über Robin Grothe und Sebastian Schier entlang der 16-Meter-Marke. Grothe passte abschließend zum halblinks lauernden Tobias Fiebig, der aus spitzem Winkel vollendete (55.). Nun kämpfte der FCS verbissen um den Ausgleich. Rocco Zalenga konnte zweimal großartig die Kopfbälle von Benedikt Bundschuh (62.) und Tom Hagel (65.) parieren. Beim 1:1 durch Kapitän Sirko Neumann aber war auch der junge Schlussmann mit der ausgehebelten Abwehrkette machtlos (70.).
Eine dem Schiedsrichter unterschobene Konzessionsentscheidung sorgte schließlich für den Gäste-Sieg. Bolte, von zwei Verteidigern an der Strafraumgrenze bedrängt, bekam einen Foulelfmeter zugesprochen und verwandelte kalt (75.). Damit korrigierte der Unparteiische offensichtlich sein zwei Minuten zuvor gefälltes Urteil, als sich Duncan Kaiser und Arda Dülek im Zweikampf am Boden nach dem Ball streckten, der allerdings schon die Torlinie überschritten hatte. Frank Heinze wollte da ein Dülek-Foul erkannt haben und hatte Freistoß für den Gastgeber gegeben. Sei's drum, ob so oder so: Strausberg verdiente sich dank kämpferischer Steigerung den Erfolg gegen Oderstädter, denen nach dem 1:0 nicht viel Gescheites mehr einfiel. Der Schneid der ersten Stunde war weg. Statt Ordnung und Übersicht: Fehlpässe, Fouls ... In den Oberliga-Duellen am 22. November in Strausberg und am 15. Mai in Frankfurt kann der 1. FCF das korrigieren.

1. FCF: Zalenga - Kaiser, Hildebrandt, Felix Matthäs, Weiss-Motz - Garling, Schier - Georgi, Grothe (64. Mbuku), Fiebig - Aniol (79. Müller)
Strausberg: Ewest - Hinz, Iles Cruz, Reichel, Wenzel - Lindner, Dülek (87. Makengo), Neumann, Bolte, Wolfram (55. Hagel) - Bundschuh (90. Ladewig)
Schiedsrichter: Frank Heinze (Großbeeren)
Zuschauer:
220
(Bericht: www.moz.de)


5:1 HEIMSIEG GEGEN NEUBRANDENBURG

27.09.2015: Zwei Elfer und zwei Eigentore beim 5:1 (2:0) des 1. FCF gegen Neubrandenburg
Für einen Paukenschlag sorgte Oberliga-Aufsteiger 1. FCF: 5:1 (2:0) gegen den Favoriten Neubrandenburg. Solch ein verrücktes Spiel mit zwei Elfmetern und zwei Eigentoren erlebt man selten. Klar, Michael Pohl musste hinterher seinen Jungs zunächst ein dickes Kompliment machen: „Das war toll. Einsatz und Wille stimmten, die Defensive arbeitete diszipliniert.“ Und dennoch räumte der Heimtrainer unumwunden ein: „Wir hatten auch viel Glück, der Sieg ist zu hoch ausgefallen.“ Sein Assistent Mirko Schröder: „Die Gäste machten das Spiel und sind eiskalt erwischt worden. Unser Umkehrspiel klappte diesmal hervorragend.“ Und Kapitän Fred Garling: „Mit Glück und Geschick ernteten wir den Lohn für das harte Training.“
Anfangs sah es allerdings so aus, als würde die junge Mannschaft vom Tollensesee ein Katz-und Maus-Spiel im Oder-Stadion veranstalten wollen. Offensiv und variabel eingestellt machte der Oberliga-Stammgast sofort Druck gegen die tief stehenden Frankfurter, ließ den Ball laufen und hatte drei Großchancen in den starken 20 Anfangsminuten. Aber der Gastgeber hatte an diesem Sonnabend einen fehlerfreien Schlussmann. Philipp Rescke parierte zweimal großartig gegen den sehr agilen und ständig die Seite wechselnden Daniel Nawotke (5./22.), einmal nach Eckstoß gegen den Kopfball von Denny Meincke (11.). Große Klasse! Und plötzlich biss die Maus der Katze in den Schwanz ...
Reschke klärte im Herauslaufen und leitete sofort den Konter ein. Den schnellen Artur Aniol konnte Dennis Schmidt nur mit Foul im Strafraum bremsen, Tobias Fiebig verwandelte den „Elfer“ sicher. Schon 120 Sekunden später schlug Narciel Mbuku zu – und wie! Aus gut 30 Metern aus halbrechter Position überlistete er den etwas zu weit vorn stehenden Torhüter, der keinen Finger krumm machte. 2:0 – eine dicke Überraschung nach 25 Minuten.
Torsten Köpke wertete diesen Doppelschlag als „Anfang vom Ende der ersten Saison-Niederlage“. Der FCN-Coach: „Wir machten das Spiel, und wenn wir auch aus den Riesenchancen etwas gemacht hätten, wäre die Partie anders verlaufen.“ Da hat er wohl Recht. Der Schock bei den Gästen saß tief. Bis zur Pause brachten sie nichts Ordentliches, Konstruktives mehr zustande. Der Schneid gegen den vermeintlichen „Angsthasen-Fußball“ des 1. FCF war dahin. Mehr noch: Aniol hätte nach Vorarbeit von Mbuku und Sebastian Schier sogar das 3:0 unmittelbar vor der Pause machen können, vergab aber den „Riesen“. So ist das mit den „Hätte, Wenn und Aber“ ...
Dennoch folgte der dritte Treffer bald nach der Halbzeit. Den Querpass von Duncan Kaiser fälschte Kevin Riechert unfreiwillig ins eigene Tor ab. Etwas Mitgefühl mit den Gästen machte sich da selbst bei den Frankfurter Fans breit. Die geflügelte Floskel „Erst hatten sie kein Glück, dann kam auch noch Pech dazu“ machte die Runde. Es sollte allerdings noch schlimmer kommen ...

Zunächst jedoch musste Mbuku nach Foul an Meincke und Strafstoßtor von Toni Schmidt wegen wiederholten Foulspiels mit Gelb-Rot vom Rasen. Der Fußball-begnadete Kongolese pendelt immer noch gewissermaßen zwischen „Genie und Wahnsinn“: Einerseits seine Finten, Flanken und Tore, andererseits seine Unbeherrschtheit, seine Undiszipliniertheit. Mit denen steht er im internen Strafenkatalog des 1. FCF ganz oben. „’Rudi’ ist ein ganz Guter, aber noch immer etwas zu heißblütig, der kennt kein Stoppschild“, urteilte Fred Garling
Trotz Unterzahl: Einen feinen Pass des gerade eingewechselten Jan Pawlowicz in den Rücken der Abwehr nutzte Marcel Georgi zum 4:1. Und um das Pechmaß der Mecklenburger voll zu machen, lenkte Kevin Stübke einen Kaiser-Querpass (diesmal von links) ins eigene Netz ab.

Drei Tore gemacht, zwei geschenkt zum 5:1 – drei fette Punkte im Ringen um den Klassenerhalt.

1. FCF: Reschke – Kaiser, Felix Matthäs, Weiss-Motz, Huwe – Garling, Georgi – Mbuku, Fiebig (86. Grothe), Schier (79. Bernwald) – Aniol (67. Pawlowicz). Trainer: Pohl.
Neubrandenburg: Walter – D. Schmidt (84. Stübke), Riechert, Meincke, Träger – Pretzer (74. Telle), Freyer, T. Schmidt, Buschke, Stövesand – Nawotke. Trainer: Köpke.
Schiedsrichter: Hempel (Großnaundorf)
Zuschauer: 225
Tore: 1:0 Fiebig (23./Foulstrafstoß), 2:0 Mbuku (25.), 3:0 Riechert (56./Eigentor), 3:1 T. Schmidt (60./Foulstrafstoß), 4:1 Georgi (69.), 5:1 Stübke (90./Eigentor)
GELBE KARTEN: Mbuku (60.), Aniol (64.), Georgi (78.) – Telle (76.), D. Schmidt (84.)
GELB-ROT: Mbuku (64./wiederholtes Foulspiel)
BESTE SPIELER: Reschke, Fiebig, Huwe – Nawotke

(Bericht: HANS EBERHARD)


2.MÄNNER GEWINNEN 3:1 GEGEN RIEßen

28.09.2015: Am 6. Spieltag der Ostbrandenburgliga hatte der 1.FC Frankfurt II den Absteiger aus der Landesklasse Astoria Rießen zu Gast. Eine schwere Aufgabe für den Gastgeber, aber trotzdem wollte man in der Erfolgsspur bleiben und diese erfahrende und eingespielte Mannschaft bezwingen. Von Beginn an machte der 1. FC Frankfurt das Spiel und hatte bereits in der 4. Minute die große Chance durch Thomas Sabin, aber seine feine Einzelleistung konnte der Rießener Torhüter entschärfen. Danach hatte Miro Dorenburg eine gute Möglichkeit, aber sein Heber verfehlte das Ziel.
In der 25. Minute machte er es besser und brachte den 1. FC Frankfurt mit einem Torschuss ins lange Eck in Führung. Nun musste Astoria Rießen etwas machen und versuchte es auch. Nach zwei gefährlichen Aktionen im Strafraum, wo sie permanent einen Strafstoß forderten, wurde der Schiedsrichter bei einer dritten Aktion weich und zeigte auf den Punkt. Oliver Seifert spielte zwar den Ball, aber auch der Gegner fiel und das reichte dem Referee. Marco Assmann verwandelte sicher zum geschmeichelten 1:1. Kurz darauf zirkelte Christian Schneider bei einem Freistoß zu genau und traf nur den Pfosten. Der 1. FC Frankfurt zeigte auch in der zweiten Halbzeit eine engagierte Leistung und wurde dafür belohnt. In der 54. Minute wurde die Rießener Defensive ausgehebelt und Miro Dorenburg lief auf den Keeper zu. Uneigennützig legte er auf Kapitän Joe Jurchen ab und er hatte keine Mühe das 2:1 zu markieren. In der 65. Minute fiel dann die Vorentscheidung. Wieder war Miro Dorenburg die Ausgangsperson, indem er Thomas Sabin einsetzte und der per Querpass wiederrum Joe Jurchen bediente. Der Kapitän ließ sich die Chance nicht nehmen und erzielte seinen zweiten Treffer.
Bis auf zwei harmlose Freistösse hatte Astoria Rießen in der zweiten Halbzeit nichts mehr entgegenzusetzen. Bei mehr Cleverness im Konterspiel hätte der Gastgeber das Ergebnis noch ausbauen können, aber so blieb es beim verdienten 3:1 Sieg. (ali)

Torfolge:
1:0 M. Dorenburg (25min); 1:1 M. Assmann (Elfm. 30min); 2:1 J. Jurchen (54min); 3:1 J. Jurchen (65min)

1.FC Frankfurt II: M. Kreutzer – M. König, O. Seifert, F. Dahlmann, Ch. Schneider (88min M.Baumann), J.P. Sauer, A.Kolax (75min St. Jönson), F. Henschel, Th. Sabin, J. Jurchen, M. Dorenburg ( 80min V. Avetikian)
Trainer: A.Lingk/V. Seiring
Betreuer: F. Lingk

Astoria Rießen
R. Assmann, R. Galle, Ph. Schiller, M. Assmann, A. Ruppenthal, M. Niemack, F. Meier, D. Niemack, N. Heering, A. Goeritz, Ph. Krüger
Trainer:
A. Ruppenthal
Betreuer: K. Urban
Zuschauer:
49


NICHTS GEHOLT IN ZEHLENDORF

20.09.2015: FC Hertha 03 Zehlendorf - 1.FC Frankfurt 3:1 (1:1)
Am 5.Spieltag verliert der Oberliga-Neuling 1.FC Frankfurt bereits sein drittes Auswärtsspiel gegen Hertha Zehlendorf 03 mit 3:1 und geht am Ende leer aus. Das späte Freitagabend-Flutlichtspiel schien den Oderstädtern überhaupt nicht zu bekommen, denn trotz guter Vorsätze bestimmte von Anfang an der Gastgeber das Spielgeschehen. Einfach frischer und lebendiger auf dem Platz konnten sich die Gäste bei ihrem Schlussmann Philipp Reschke bedanken, der mit einigen Glanzparaden sein Team vor einem frühen Rückstand bewahrte. Vor allem über die rechte Flügelseite bereiteten sie das eine ums andere mal der schlecht gestaffelten FCF Viererkette große Kopfschmerzen. Auf der anderen Seite war Trainer Michael Pohl mit dem Spiel seiner Schützlinge ziemlich unzufrieden. Schlechte Zuordnung und vermeidbare einfache Abspielfehler konnten da den Gegner nicht gerade beeindrucken. Dafür der erste Warnschuss der Platzherren in der (8.) mit einem 16 Meter Schuss, den Schlussmann Philipp Reschke glänzend parierte. Nach einem Kopfball knapp übers Tor (13.) musste sich Schlussmann Philipp Reschke nur eine Minute später wieder strecken, um einen Schuss aus Nahdistanz zur Ecke zu klären. Auf der anderen Seite dann so etwas wie die erste Chance der Gäste (22.) nach einem 16 Meter Schuss durch Artur Aniol knapp am Tor vorbei. Zu viel des Guten sagte sich die die Hertha03 und erzielte wieder nach Flanke über rechts durch Niclas Warwel in der (28.) per Kopf den 1:0 Führungstreffer des Gastgebers. In der (41.) hätten die Platzherren sogar zum nächsten Treffer nachlegen müssen, doch wieder einmal war es Schlussmann Philipp Reschke, der einen Schuss von Hertha 03 aus Nahdistanz zur Ecke klären konnte. Wie aus einem nichts fällt mit dem Halbzeitpfiff (45.) der 1:1 Ausgleichstreffer. Artur Aniol vollendet nach einem schönen Pass von Tobias Fiebig über links aus 18 Metern für die Gäste.
Mit Beginn der zweiten Halbzeit bestimmte der Gastgeber weiter das Spielgeschehen und Philipp Reschke war es, der in der (52.) erneut aus Nahdistanz einen weiteren Treffer des Gastgebers verhinderte. In der (56.) war er dann allerdings machtlos, als nach einem Freistoß der Ball über links irgendwie Niclas Warwel vor die Füße fiel und der den ihn dann zum 2:1 Führungstreffer über die Linie stocherte. Erst nach der Einwechslung von Narciel Mbuku und Steve Weiss-Motz kam beim Gast etwas Belebung ins Spiel. Es entwickelte sich sogar so etwas wie ein offener Schlagabtausch, da hatten die Gäste noch zwei gute Möglichkeiten nach Schrägschuss Artur Aniol (67.) und Marcel Georgi (81.) Schlussmann Nico Hinz lässt prallen zum 2:2 Ausgleichstreffer. Als dann die Gäste alles oder nichts spielten, da entschied der Gastgeber über ein Konter (89.) durch den dreifachen Torschützen Niclas Warwel mit dem 3:1 die Partie des Abends.
Trainer Michael Pohl: Dieses Spiel haben wir bereits in der ersten Halbzeit verloren, weil wir mit der schlechten Zuordnung keinen richtigen Zugriff auf das Spiel bekamen. Die zweite Halbzeit gefiel mir schon besser, darauf lässt es sich für das nächste Spiel gegen Neubrandenburg aufbauen.

1.FC Frankfurt: Reschke, Mattäs,Felix, Kaiser, Georgi, Fiebig, Grothe (61.Weiss-Motz), Garling, Schier(82. Jäkel), Aniol, Huwe, Bernwald(61.Mbuku).
Trainer: Pohl/Schröder
Schiedsrichter: Tim Kohnert (Ballenstedt)
Zuschauer: 155
Torfolge: 1: Warwel (28.), 1:1 Aniol (45.), 2:1 Warwel (56.), 3:1 Warwel (89.)


UNENTSCHIEDEN IM DERBY

14.09.2015: Kein Sieger im Oderland-Derby: Die frühe Gäste-Führung durch Amadeusz Klodawski glich der Frankfurter Tobias Fiebig mit einem sehenswerten Kopfballtreffer aus. Dabei blieb es zwischen dem 1. FC Frankfurt der Victoria aus Seelow. Die Trainer waren dennoch zufrieden.
Die Seelower erwischten im Duell der beiden Aufsteiger den besseren Start. Nach einem präzise geschlagenen Eckball von Sebastian Jankowski erzielte Amadeusz Klodawski per Kopf die frühe Führung (3.). „Das haben wir im Training so einstudiert“, zeigte sich Victorias Trainer Robert Fröhlich nach dem Spiel zufrieden mit seinem Team. Die Frankfurter versuchten nach dem Schock die Partie an sich zu reißen und kamen immer wieder gefährlich vor das Tor der Gäste. Nach einem langen Ball aus dem Halbfeld vom rechten Frankfurter Verteidiger Duncan Kaiser traf Tobias Fiebig per Kopf zum sehenswerten Ausgleich (27.). Anschließend entwickelte sich eine ausgeglichene Partie. Beide Mannschaften versuchten, über schnelle Gegenstöße zum Erfolg zu kommen. Nach dem Seitenwechsel war Victoria das aktivere Team, bei den Gastgebern lief nicht mehr viel zusammen. Die Seelower spielten den besseren Ball, scheiterten aber mehrmals am starken Reschke im Frankfurter Kasten. Am Ende zeigten sich beide Seiten mit der Punkteteilung zufrieden. „Es war ein faires Derby und mit dem Punkt sind wir letztlich gut bedient. In der ersten Halbzeit haben wir nach dem frühen Rückstand gut gespielt und Druck entwickelt“, sagte Frankfurts Trainer Michael Pohl. „Nach der Pause ist uns hingegen gar nichts mehr gelungen. Ich habe in der Woche wohl etwas zu hart trainiert, die Jungs waren einfach platt.“ Ebenfalls positiv gestimmt war sein Gegenüber Robert Fröhlich, der selbst viele Jahre für die Oderstädter spielte. „Das war heute ein emotionaler Nachmittag für mich und einige meiner Spieler. Ich finde beeindruckend, was die Frankfurter hier auf die Beine gestellt haben“, sagte Seelows Coach, der sich zum Spiel geteilt äußerte: „Wir haben unerklärlicherweise nach der Führung das Fußballspielen eingestellt. Es gab dann viele lange Bälle auf beiden Seiten.“ Besser gefiel ihm hingegen der zweite Spielabschnitt. „Da waren wir wesentlich präsenter und hatten aufgrund der höheren Laufbereitschaft mehr Spielanteile und Ballbesitz. Allerdings haben wir es nicht geschafft, dieses Übergewicht auch in Tore umzumünzen. Letztlich können wohl beide Mannschaften gut mit dem einen Punkt leben.“


IM POKAL EINE RUNDE WEITER

05.09.2015: Werderaner FC Viktoria 1920 – 1.FC Frankfurt 5:7 (0:1) (2:2) n.v (3:5) n.E
Nach einem spannendem Pokalfight mit Verlängerung und Elfmeterschießen zieht der Oberligist 1.FC Frankfurt gegen den Brandenburgligisten Werderaner FC Viktoria in die 3. Runde des Landepokals ein. Ein typisches Pokalspiel, bei dem der leicht favorisierte Oberligist nach einem leichten Abtasten in der Anfangsphase das Spiel über die gesamten 90 Minuten im Griff zu haben schien. Optisch dem Gegner überlegen, schlugen die Oderstädter trotz eines typischen Aprilwetters die technisch bessere Klinge. Auch wenn die etwas tief stehenden Platzherren nach hinten wenig zuließen, war das Bemühen der Gäste unübersehbar, das Spiel innerhalb der normalen Spielzeit für sich zu entscheiden. Erik Huwe war es, der in der (9.) über links mit einem Schuss knapp übers Tor das erste Achtungszeichen setzte. Nach einem Eckball in der (37.) durch Marcel Georgi verlängerte Dennis Hildebrandt per Kopf auf Artur Aniol, der blitzschnell aus 16 Meter flach zur 1:0 Führung der Gäste abschloss. Danach kontrollierte der Gast das Spielgeschehen, ohne das auf beiden Seiten weitere interessante Torraumszenen zu verzeichnen waren. Mit Beginn der zweiten Halbzeit bemühte sich der FCF um eine frühzeitige Vorentscheidung und wurde nach einer Unachtsamkeit in der (54.) klassisch ausgekontert. Nach einem Querpass über rechts brauchte der freistehende Maximilian Schmidt völlig freistehend den Ball nur noch über die Linie zum 1:1 Ausgleichstreffer schieben. Im Gegenzug erhöhten die Frankfurter weiter das Tempo und hatten bei weiteren guten Möglichkeiten durch Artur Aniol (63.), bleibt freistehend am Schlussmann Marco Henze hängen, (69.) 20 Meter Duncan Kaiser Querlatte und Robin Grothe (72.) Freistoss knapp übers Tor Pech. So hatte der Oberligist bereits in der (90.) sogar Glück, als nach dem zweiten Werderaner Konter der Spieler völlig freistehend das Leder noch über den Balken jagte. Klever gemacht und aus dem Fußgelenk heraus brachte Artur Aniol seine Mannschaft verdienter Maßen in der Verlängerung (98.) nach versuchter Flanke durch Felix Matthäs mit 2:1 in Führung. Die Verlängerung hat dann das gesamte Spiel völlig auf den Kopf gestellt. Nicht das 3:1 von Marcel Georgi oder Paul Jäkel bleiben in der (106.111. 115.) freistehend am Schlussmann Henze hängen, sondern ein klassisches Eigentor von Dennis Hildebrandt (118.) bescheren dem Gastgeber das glückliche 2:2 kurz vor Ende der Verlängerung. Pech auch noch Sebastian Schier in der (120.) mit einem 20 Meter Schuss an die Lattenunterkante.
So musste bei diesem typischen Pokalspiel die Entscheidung vom Elfmeterpunkt getroffen werden. Zum Erstaunen aller Verantwortlichen und dem Cheftrainer Michael Pohl haben alle benannten Schützen des FCF sicher getroffen und einen guten Schlussmann Rocco Zalenga gehabt, der vom Gegner einen Schuss vom Elfmeterpunkt halten konnte. Am Ende ein verdientes Weiterkommen und eine schöne Motivation für das kommende und wichtige Heimspiel im Derby am 13.09 14:30 gegen SV Viktoria Seelow.
1.FC Frankfurt: Zalenga, Hildebrandt, Matthäs, Kaiser, Georgi, Fiebig(58.Pawlowicz), Grothe, Garling(85.Bernwald), Schier, Aniol(102.Jäkel), Huwe.
Trainer:Pohl/Schröder
Schiedsrichter: Arvid Maron
Zuschauer: 98
Torfolge: 0:1 Aniol (37.), 1:1 Schmidt (54.), 1:2 Aniol (98.) 2:2 Hildebrandt (118. Eigentor), Elfmeterschießen: 2:3 Hildebrandt, 2:4 Georgi, 3:4 Suchacek, 3:5 Grothe, 4:5 Thoß, 4:6 Matthäs, 5:6 Ronis, 5:7 Pawlowicz


MIT SONNTAGSSCHUß ZUM ERSTEN SIEG

22.08.2015: Na bitte, der Aufsteiger 1. FCF hat mit dem knappen 1:0 (0:0) gegen den Brandenburger SC Süd den ersten Oberliga-Sieg der Saison feiern können. Tobias Fiebig sorgte mit seinem Sonntagsschuss am Sonnabend für das Tor des Tages (59.).
Die auf wackligen Füßen stehende Entscheidung wurde eine halbe Stunde mit viel Einsatz, Geschick und auch etwas Glück gegen einen dezimierten, aber routinierten Kontrahenten verteidigt. Frankfurt zeigte Moral, stellte sich diesmal weitaus effektiver vor gegen einen in dieser Spielklasse seit sieben Jahren sesshaften Gast, der jedoch aus weitaus mehr Chancen nichts machte. So ist manchmal Fußball ... Dabei merkte man vielen Aktionen der Oderstädter nach der 0:5-Klatsche zum Start in Fürstenwalde immer noch eine gewisse Verunsicherung und Aufgeregtheit vor allem im Spiel nach vorn an. „Muffensausen“ nannte es Michael Pohl. „Das war sicher kein fußballerischer Leckerbissen, aber eine Etage höher als in der Brandenburgliga kann man allein mit Schönspielen nicht bestehen“, so der neue Trainer. Da hat er wohl Recht. Gerade deshalb waren die Fans dankbar für solch seltene Feinheiten: Aniol-Querpass von links auf Fiebig, der legte mit der Hacke ab zu Sebastian Schier, doch der Briesener Zugang ließ sich im letzten Moment blocken (35.).
Die defensivorientierte Taktik „Hinten dicht und vorn hilft vielleicht der liebe Gott oder Artur (der Engel) Aniol“ ging auf. Nur hieß der Engel diesmal nicht Aniol (21 Tore vorige Saison), sondern Tobias Fiebig (26). Der offensive Mittelfeldmann kam über die linke Seite, kurvte etwas nach innen und schoss aus gut 30 Metern ab. Der Ball wurde lang und länger, senkte sich über den vergeblich streckenden Yannic Crumbach ins rechte obere Eck. Der zweite BSC-Schlussmann hatte zeitig den am Finger der rechten Hand verletzten Dennis Rahden ersetzen müssen.
Fiebig hätte sich für seine Fans als „Fußball-Gott“ an diesem Tage fast unsterblich machen können, wenn er auch noch seine spätere Riesenmöglichkeit nach Zuckerpass von Marcel Georgi in die Gasse genutzt hätte. Aber da verdribbelte er sich (73.). Ein 2:0 wäre bei sachlicher Betrachtung dann wohl doch zuviel des Guten gewesen ...
Die Havelstädter bestimmten weitgehend die Szenerie: spielerisch und zweikampfstark. Stets gefährlich ihre Eck- und Freistöße. Und ihre Flügelsprints mit anschließenden Flanken von Mike Bütterich oder später vom eingewechselten Athanasis Hatzipanagiotou ins Deckungszentrum. Der immer anspielbereite Ballverteiler und Kapitän Rene Görisch traf zweimal das Außennetz (4./43.). Soheil Gouhari scheiterte an Torwart Philipp Reschke (42.). Der neueste Zugang des BSC 05 war in der Sommerpause von Falkensee kurzzeitig zum Berliner AK gewechselt, die Brandenburger schnappten ihn noch weg. Zweimal vergab Alexander Eirich (61./63.). Nicht nur deshalb raufte sich Steffen Borkowski den Lockenkopf. Der Neu-Coach der „Null-Fünfer“ (zuletzt Altlüdersdorf) bemängelte „mangelnde Zielstrebigkeit“ und erkannte „nur 80 Prozent der Leistung vom 2:1-Auftaktsieg gegen Charlottenburg“. In Rage brachte ihn der Platzverweis für Fatih Aydogdu (51.). Was war geschehen? Nach Frankfurter Spieleraussagen soll der BSC-Hitzkopf Marcel Georgi angespuckt haben. Danach gab’s kurzzeitige Rudelbildung im Mittelfeld. Die Unparteiische Sandra Blumenthal, die unaufgeregt und solide ihren Job auf dem Platz machte, konsultierte sich mit ihrem Assistenten an der Seitenlinie und fällte sofort die Rot-Entscheidung. „Danach verloren wir etwas unsere Linie“, monierte Borkowski.

1. FCF: Reschke – Kaiser, Huwe, Hildebrandt, Richter (62. Felix Matthäs) – Garling, Schier – Georgi, Fiebig, Grothe (80. Bernwald) – Aniol (67. Jäkel). Trainer: Pohl.

BSC Süd: Rahden (23. Crumbach) – Demirel, Sayang, Soine, Aydogdu – Gouhari, Görisch, Bütterich, Aslan (46. Hatzipanagiotou) – Eirich, Silva Magalhaes (55. Erdogan)
Trainer: Borkowski

Schiedsrichterin: Sandra Blumenthal (Pritzwalk).
Zuschauer: 305.
Tor: 1:0 Fiebig (59.).
GELBE KARTEN: Kaiser (44./F), Garling (51./F), Huwe (87./F) – Hatzipanagiotou (70./F), Bütterich (90./F).
ROTE KARTE: Aydogdu (51./grobe Unsportlichkeit).
BESTE SPIELER: Fiebig, Huwe – Görisch.


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